Coen-Brüder eröffnen 61. Berlinale


True_Grit Poster

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Die Internationalen Filmfestspiele Berlin gaben heute den Eröffnungsfilm des kommenden Festivals bekannt. Das Western-Remake „True Grit“ der Oscar-Preisträger Joel und Ethan Coen wird als internationale Premiere außer Konkurrenz im Wettbewerb der 61. Berlinale präsentiert. Der Film eröffnet am 10. Februar 2011 im Berlinale Palast die 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin – und ist damit exakt zwei Wochen vor seinem offiziellen Start zu bewundern.

Joel und Ethan Coen stehen für erstklassiges amerikanisches Independent-Kino. Mit ihrem Faible für Ironie, schräge Charaktere und Geschichten haben sie immer wieder das Publikum begeistert„, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. „True Grit ist ein schöner Kinoauftakt für die Berlinale 2011.

Nach ihrem aufsehenerregenden Debüt „Blood Simple“ (1984) feierten die Coen-Brüder mit Filmen wie „Fargo“ (1996, Oscar für das Beste Original-Drehbuch), „No Country for Old Men“ (2007, drei Oscars in den Kategorien Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Film und Beste Regie), „Burn after Reading“ (2008) und zuletzt „A Serious Man“ (2009) internationale Erfolge bei Kritikern und Publikum.

Das berühmte Regie-Duo – sowie Darsteller Jeff Bridges – hatten 1998 bereits die fulminante Filmkomödie „The Big Lebowski“ im Berlinale-Wettbewerb präsentiert. Nun kehren sie mit einem Westerndrama nach Berlin zurück. In „True Grit“ brillieren die Oscarpreisträger Jeff Bridges und Matt Damon, Hollywoodstar Josh Brolin sowie die junge amerikanische Newcomerin Hailee Steinfeld in den Hauptrollen.

Die Neuinterpretation des Westernklassikers „Der Marshall“ (mit John Wayne) von 1969 erzählt die Geschichte der 14-jährigen Mattie (Hailee Steinfeld), die den Mörder ihres Vaters finden will. Da ihr die Behörden dabei nicht helfen wollen, heuert sie den raubeinigen Marshall „Rooster“ Cogburn (Jeff Bridges) an, der zusammen mit ihr und dem Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) die Spur des flüchtigen Mörders (Josh Brolin) aufnimmt.

Das 69er Orginal mit John Wayne:


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