Stephen Fry
Festivalbericht: 17. Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann erklärt am Galaabend "den jüdischen Film gibt es nicht" und begründet, dass der `jüdische Film´ "nicht auf den Status der Opfergemeinschaft zu reduzieren" sei. Er hebt noch einmal hervor, dass der `jüdische Film´ nicht nur an der Aufarbeitung der eigenen Historie interessiert ist, sondern sich auch für das alltägliche und gegenwärtige Leben interessiert, jenseits vermuteter Klischees.
Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam
Fast 20 Jahre zeigen die Initiatorin Nicola Galliner und ihr Team bereits jüdische Filmkultur in der Hauptstadt. Anfangs noch unter dem Namen Jewish Film Festival, den über 50 jüdische Filmfestivals weltweit tragen. Allein in Holland entschied man sich offenbar von Anfang an gegen den englischen Titel. Nach 16 Jahren wurde nun auch die Berliner Ausgabe des Festivals eingedeutscht und heißt jetzt Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam. Grund sei, so Galliner, dass viele annahmen, es handle sich um ein "ausländisches Filmfestival".
Jewish ist jetzt Jüdisch
Im Mai steht die mittlerweile 17. Ausgabe des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Potsdam an. Mit der neuen Ausgabe haben sich zwei wesentliche Aspekte verändert. Das Festival heisst nun nicht mehr Jewish Film Fest Berlin und es wird in diesem Jahr erstmals in Potsdam und nicht wie gewohnt im Berliner Kino Arsenal starten.
Filme des Großherzogtums
Eine halbe Million Menschen bevölkern das Großherzogtum Luxemburg, das zweitkleinste Land der EU, welches an Belgien, Deutschland und Frankreich grenzt. Wie vital die Filmindustrie des Landes ist, zeigt die Filmwoche Luxemburg ist Film, die sich zwischen dem 18. und 24. Oktober auf mehrere Berliner Kinos verteilt.



