Das 4. „AKE DIKHEA? Festival of Romani Film“ geht vom 19.-23. November online


KEY VISUAL © AKE DIKHEA?

Zwischen dem 19. und 23. November findet zum vierten Mal das Berliner Roma-Filmfestival AKE DIKHEA? (Romanes für „Na siehst du“) statt – diesmal natürlich in einer Online-Version. Das Programm umfasst Kurz- und Langfilme von und mit Roma, Sinti und anderen Menschen mit Romno-Hintergrund sowie Rahmenveranstaltungen. Im Zentrum steht diesmal das Thema Intersektionalität, also die strukturelle Mehrfachdiskriminierung von Identitäten, denen Kategorien außerhalb der Mehrheitsgesellschaft – Stichwort Othering – zugeschrieben werden.

Um Intersektionalität im Film und Fernsehen ging es unter anderem in einer Live-Podiumsdiskussion, die im Nachhinein abrufbar ist. Dass stereotype Darstellungen von Roma und Sinti Antiziganismus begünstigen und welche Wege aus einer solchen Repräsentationspolitik führen, waren unter anderem Themen des Gesprächs.

Ein Programm des Festivals stellte drei Kurzfilme aus Rumänien, der Ukraine und Serbien zusammen, die gegenwärtige und historische Perspektiven und Lebensgeschichten von Roma-Personen vereinen. Auch ohne Sichtung der – noch für kurze Zeit streambaren – Filme lohnt sich das länger verfügbare Q&A mit den Filmschaffenden.

Bianca Jasmina Rauch

Im Folgenden findet ihr drei Empfehlungen aus dem Programm…

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23. November 2020 | In Ake Dikhea

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