Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
„Die Wohnung“ von Arno Goldfinger
Nach dem Tod von Gerda Tuchler, einer Deutsch-Jüdin, geht die Familie daran, sich um ihren in der Wohnung befindlichen Nachlass zu kümmern. Regisseur Arno Goldfinger ist ihr Enkel und lässt sich und seine Familie dabei filmen. In der Wohnung der Großmutter "fühle er sich, als wäre er in Berlin.
„From The Back Of The Room“ von Amy Oden
Ära der Riot Grrls Punkrock öffnete jungen Frauen Horizonte. Jedoch war der Anteil weiblicher Musiker in diesem Genre bedeutend kleiner als der der Männer. Punkrock ist und war eben in erster Linie Rock Musik, also eine Abwandlung des Rock ´n´Roll, einem Slangwort für Geschlechtsverkehr. Lust bedarf notwendigerweise eines Lustobjekts. Da haben wir den Salat, denn […]
„Länderspiel“ von Sven Schrader und Nadine Schrader
Wir blicken anlässlich des Viertelfinals zurück auf den emotionalen Höhepunkt der WM 2006 in Deutschland: Das Viertelfinale im Berliner Olympiastadion gegen Argentinien. Eine Erinnerung von Sven Schrader und Nadine Schrader, die für Glücksgefühle in homöopathischen Dosen sorgt! Die Fußballweisheit des Tages: Peter Handke – „Wie alles, was rund ist, ist auch der Fußball ein Sinnbild […]
7. XPOSED International Queer Film Festival
Vom 20. bis 22. Juni präsentiert das queere Filmfestival seinen Besuchern im Schwuz und im Eiszeitkino eine Auswahl an fiktionalen, dokumentarischen und animierten Kurzfilmen, die weit entfernt von unserer liberalen Hauptstadt Geschichten und Schicksale porträtieren und vom queerem (Über)Leben im Nahen Osten berichten.
„Ameer got his gun“ von Naomi Levari
Ameer Abu-Ria ist 18 Jahre. Er lebt in Sakhnin, im Norden Israels und ist Araber. Genauer, einer von 20 arabischen Israelis, die sich jedes Jahr freiwillig zum Militärdienst melden. Denn eigentlich sind arabische Israelis vom Militärdienst befreit. Sie gelten als mögliches Sicherheitsrisiko. Ameers Vater und sein Großvater haben bereits in der israelischen Armee gedient, auch […]
Shorts Attack im Juni
Neben allen Annehmlichkeiten, die das schöne Geschlecht der Männerwelt bescheren kann, können Frauen manchmal auch ziemlich nervend, fies, gemein, hinterhältig, intrigant und noch so einiges mehr sein. Was dafür dann der genaue Grund ist, bleibt dem starken Geschlecht allerdings meist verborgen
„Two Too Odd – Zwei Skurrile“ (Juni12)
KinoKabaret-Organisator Dave Lojek über seinen Film „Two Too Odd – Zwei Skurrile„: Wien wimmelt vor eigenwilligen Gestalten. Hier kann man einen Koffer beobachten, der seine Stadt zu Fuß erkundet. Als er sich mit einem Seifenbalsenmädchen anfreundet, kommt ein Kind dabei heraus. Na wenn das nicht skurril ist! In diesem märchenhaften Kinderfilm brilliert das Multitalent Martha […]
Erste Einblicke in das Fantasy Filmfest 2012
Vom 21. bis 29. August zelebriert das Fantasy Filmfest seinen Auftakt in Berlin, bevor weitere Städte wie Hamburg, München, Frankfurt oder Köln darauffolgend in selbigen Festivalgenuss kommen. Ein erster Blick auf das Programm macht jetzt schon deutlich, dass vor allem Horror- und Thrillerfans auf ihre Kosten kommen werden
„Maxima Pena“ von Juanjo Gimenez
Aus dem Land des amtierenden Europa- und auch Weltmeisters kommen nicht nur fantastische Fußballer, sondern mit dem Regisseur Juanjo Gimenez auch ein wahrer Meister seines Handwerks. Seine Filme spielen abseits des Rampenlichts und zeigen feinsinnig die kompromisslose Liebe zum Spiel. Die Fußballweisheit des Tages: Jean-Paul Sartre – „Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch […]
Rückblick auf das größte Animationsfilmfestival der Welt
Die Sekunden stiller Dunkelheit, die dem unmittelbaren Kinoerlebnis vorausgehen, empfinden viele Besucher als meditatives Moment. Sie geben einem die Möglichkeit, den Kopf zurückzulehnen, die Erwartungen zu justieren, sich auf die persönliche Begegnung mit dem kommenden Film einzulassen. Doch nicht in Annecy: mit dem erlöschenden Licht füllen plötzlich Tiergeräusche den Raum - ein Hahn kräht, eine Katze miaut, ein Pferd wiehert.
Dotierter Wettbewerb
Zum Start des Online-Archivs www.first-we-take-berlin.de lobt die Deutsche Kinemathek, die Landesinitiative "Projekt Zukunft" und die zero one film einen Wettbewerb um den besten Berlin-Kurzfilm aus. Der Wettbewerb ist dotiert: Der erste Preis mit 5.000 Euro, der zweite mit 3.000 Euro und der dritte Preis mit 1.000 Euro.
Das Heim in der Krise
Heimat, Herkunft, Wohnort und das Miteinander im eigenen Heim – die bewohnte Installation "temporary home" beschäftigte sich bereits vor fünf Jahren auf der 12. documenta in Kassel mit dem Begriff Zuhause. Unter dem Motto "home in crisis" geht das Kunstprojekt auf der 13. documenta nun in die zweite Runde und stellt sich dem allgegenwärtigen Phänomen der Krise.









