Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…

Filmtipp: „Ich reise allein“

Dem norwegischen Regisseur Stian Kristiansen gelingt aus einer beinahe stereotypisch banalen Exposition heraus eine erfrischende und vor allem wirklich amüsante Familien-Komödie. Ein Brief ist es, der die Welt des Literaturwissenschafts-Studenten Jarle Klepp (Rolf Kristian Larsen), wie eine heftiger Haken in die Magengrube einen Boxers erschüttert. Dieser verkündet, dass ihn in nur drei Tagen seine sechsjährige […]

4. Unknown Pleasures Babylon Mitte

Was wurde nicht schon alles über US-amerikanisches Independent-Kino geschrieben? Jedes Mal, wenn man sich in Sicherheit wiegt, eine griffige, lexikale Definition anbieten zu können, taucht ein neuer Nobody aus dem Nichts aus und wirft das Bestehende einfach um.

Festival des gescheiterten Films im Babylon

"Berlin hat man einfach nicht im Griff", sagt der Festivalinitiator Hartwig Müller über den vorletzten Spielort des Festivals des gescheiterten Films, das insgesamt durch 10 deutsche und zwei österreichische Metropolen tourt. "Es besteht immer ein Risiko, dass dem Berliner Filme nicht gefallen, die beispielsweise in Hannover zu den Lieblingsfilmen des Publikums gehören."

Festivalmacher: Hannes Brühwiler

Das Café am Kino Babylon in Mitte. Draußen ist es kalt, drinnen angenehm warm. Das Lokal ist gegen 16 Uhr gut besucht. Ein Mann mit schwarzen Schuhen und rosa Schnürsenkeln sitzt mir gegenüber. Es ist Hannes Brühwiler. Er ist der Initiator des Filmfestivals Unknown Pleasures, das im Januar seine vierte Ausagabe feiern wird. Ein Festival, das sich ausschließlich dem US-amerikanischen Independent-Film widmet.

Filmtipp: „Sommer der Gaukler“

Der bayrische Regisseur Marcus H. Rosenmüller nimmt sich in seiner Verfilmung von Robert Hültners Romanvorlage „Sommer der Gaukler“ das Leben von Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor Emanuel Schikaneder vor. Ergebnis ist ein moderner Kostüm- und vor allem Heimatfilm, der oft die Grenze des Klamauks streift. Im Sommer des Jahres 1780 machen sich Emanuel Schikaneder (Max von […]

Der 99Fire-Films Award geht in die vierte Runde

Kreative und stressresistente Filmfans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind aufgerufen, sich bis zum 30. Januar 2012 (18 Uhr) zu registrieren, um am 99 Fire-Films-Award teilzunehmen.

62. Berlinale: Erste Wettbewerbsfilme stehen fest

Die ersten fünf Filme für den Wettbewerb der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin stehen fest. Die Arbeiten kommen aus Indonesien, Spanien, der Volksrepublik China, Hongkong/China, den Philippinen, Großbritannien, Deutschland, den USA und Frankreich.

Filmtournee Cinespañol

Ein kleiner Junge, der mit abenteuerlicher Überzeugung das Familienoberhaupt mimt. Ein Einzelgänger, der unbedingt sein Heimatland verlassen will, sich jedoch in eine Frau verliebt, die nichts mehr liebt, als eben jenes Land. Ein Ehepaar, das sich nach dem Auszug der erwachsengewordenen Kinder wieder mit sich selbst beschäftigen muss. Und eine Familie der aristokratischen Oberschicht, deren scheinbar heile Welt bröckelt.

„The Blackwater Gospel“ (Dez 11)

Interfilm-Organisator Matthias Groll über den Film „The Blackwater Gospel„: „Bo Mathorne aus Dänemark gelang eine opulente Animation, ein Kirchen-Western der intensiven Art. Die Religion auf dem Prüfstand und ein Film zum nachdenken: Wenn ER kommt, droht übersinnliches Unheil. Die Gemeinde rätselt, wen es treffen könnte und arrangiert sich. Frohe Weihnacht und einen guten Rutsch!„

Festivalbericht Cinema! Italia! 2011

Wenn man den Erfolg eines Filmfestivals messen will, so gehören Besucherzahlen vermutlich zu den geeignetsten Indikatoren. Dementsprechend macht es schon einen etwas deprimierenden Eindruck, wenn man zu den einzelnen Wettbewerbsfilmen geht und das Gefühl hat, dass die freie Platzwahl-Politik des Kinos wortwörtlich zu nehmen ist.

Festivalbericht zum ersten International Comedy Film Festival

Ist nicht lustig - ist doch lustig. Der Diskurs über eine Komödie gleicht einem Fahrgeschäft, das an Stelle von Schwindelgefühl Besserwisserei hervorruft. Die Form dieses zirkulären Diskurses ist der Struktur einer klassischen Komödie dabei durchaus immanent. Immerhin gehören Running Gags und Wiederholungen zum dramaturgischen Inventar. Wenn es aber etwas gibt, was von einem solchen Fahrgeschäft planiert gehört, dann ist es die Acapella-Version eines Münchner Freiheit-Songs

Quo Vadis Deutsches Kino?

Sieben Thesen zum deutschen Kino: Eine offene Diskussionsveranstaltung im Rahmen des 6. Berliner Independent Festivals "Around The World In 14 Films".