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SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN von Bettina Böhler © Filmgalerie 451

SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN

Darum geht es:
Christoph Schlingensief hat das Publikum von Anfang an polarisiert. Von vielen geliebt für seine kompromisslosen Werke, ob im Film, im Theater oder bei seinen zahlreichen Aktionen, von anderen als Provokateur und Trash-Künstler abgelehnt. Aber egal, was man von ihm oder seinem Werk hält, er war nie langweilig und hat es immer geschafft, Leute zum Nachdenken anzuregen und zu Reaktionen zu provozieren. Und dies war immer sein erklärtes Ziel. Mit seinen Filmen und später noch verschärfter mit seinen Theaterstücken und den politischen Aktionen legte er seinen Finger tief in die schwelenden Wunden der Zeit und das Fehlverhalten von Politikern.

Was Du zum Film wissen musst:
Der Dokumentarfilm von Bettina Böhler, hauptsächlich als Cutterin bekannt, zeichnet ein faszinierendes Bild von Schlingensiefs gesamten Schaffen über 40 Jahre bis zu seinem frühen Krebstod im Alter von 49 Jahren. Als Schnittmeisterin arbeitete sie bei zwei seiner Filme an der Montage (TERROR 2000, DIE 120 TAGE VON BOTTROP). Erzählt wird der Film von Schlingensief selbst, da der Film aus (teilweise unveröffentlichtem) Archivmaterial zusammengesetzt ist. (Harald Ringel)

Weiterlesen: Unsere ausführliche Kritik zu SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN

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14. September 2020 | In Allgemein

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