Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…

„Eine einzig richtige filmische Umsetzung eines Gedichtes gibt es nicht“

Von 3. bis 6. November 2022 findet das ZEBRA POETRY FILM FESTIVAL in Berlin statt. Im Interview mit Thomas Zandegiacomo Del Bel, dem Künstlerischen Leiter des Filmfestivals, erfahren wir, dass sich die vom Krieg und den großen Sorgen unserer Zeit aufgewühlte Welt nicht nur in einem der Ukraine gewidmeten Fokus spiegelt, dass bei Poesiefilmen die Bildebenen auch gegen die Textebenen arbeiten können und welche Veranstaltungen niemand verpassen sollte.

Den Atem im Nacken spüren

Beim 12. Litauisches Kino Goes Berlin, das von 2. bis 6. November stattfindet, rückt einem die gewalttätige Realität zuleibe. Unsere Festivalempfehlungen.

65. DOK Leipzig: LOVE IS NOT AN ORANGE von Otilia Babara

Das Thema Arbeitsmigration und deren folgen steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms - besonders im Hinblick auf das Verhältnis von Müttern zu ihren Kindern.

65. DOK Leipzig: FAVORITE DAUGHTER von Dana Reilly

Highlights in allen Filmformen: Wenke Bruchmüller war von der Kurzdoku FAVORITE DAUGHTER als herzliches Familienporträt sehr angetan.

65. DOK Leipzig: ONE ROAD TO QUARTZSITE von Ryan Maxey

Ryan Maxeys Dokumentarfilm ONE ROAD TO QUARTZSITE, der im Wettbewerb um den Publikumspreis auf dem 65. Internationalem DOK Leipzig läuft, porträtiert Lebensentwürfe in der amerikanischen Arbeiterstadt Quartzsite.

ANIMA – DIE KLEIDER MEINES VATERS von Uli Decker

In ihrem wunderbaren, klugen, mutigen und fantasievoll animierten Dokumentarfilm ANIMA – DIE KLEIDER MEINES VATERS geht es um sie selbst, Uli, die schon als Kind die Fesseln spürt, die ihr die traditionell-starren Geschlechterrollen auferlegen, die in ihrem Heimatdorf hochgehalten werden.

Assange-Film ITHAKA eröffnet 5. Human Rights Film Festival

Das 5. Human Rights Film Festival Berlin legt wieder den Finger auf die Wunden, sprich: Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt. Eröffnungsfilm ist ITHAKA über den Kampf um Assanges Freilassung.

Train to Busan…

Das Busan International Film Festival hat begonnen. Vom 5. bis 15. Oktober reisen wieder internationale Gäste in die zweitgrößte Stadt Südkoreas zum größten Filmfestival Asiens. Wir sind dabei und zeigen, was das asiatische Kino gerade beschäftigt.

ME, WE von David Clay Diaz

David Clay Diaz zweiter Langfilm beschäftigt sich mit dem westlich-deutschen Verhältnis zu Migration und Geflüchteten.

RIMINI von Ulrich Seidl

Ulrich Seidl nimmt sein Publikum mit nach RIMINI. Der italienische Badeort hat ebenso wie sein Protagonist Richie Bravo seine besten Tage hinter sich. Ein klassisches Seidl Setting, um die Abgründe der Menschen auszustellen.

MUTTER von Carolin Schmitz

In Carolin Schmitz neuestem Film MUTTER erzählen acht Frauen zwischen 30 und 75 von ihrem Muttersein. Zu sehen ist allerdings nur Anke Engelke wie sie ihren Alltag bestreitet und dabei lippensynchron zu den Sprechenden agiert. So lotet Schmitz die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion aus.

Vorhang auf für: Animation

Die 6. Ausgabe des FAB - Festival of Animation Berlin steht vor der Tür. Vom 30. September bis zum 2. Oktober werden dem Publikum im City Kino Wedding und im Silent Green Kulturquartier internationale Produktionen präsentiert. Das Programm setzt einen Schwerpunkt auf Kurzfilme, die in verschiedenen Sektionen gegeneinander konkurrieren.