Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
„Description d’un combat“ im Arsenal
Am 23. September 2012 ehren die Internationalen Filmfestspiele Berlin den avantgardistischen Dokumentar- und Experimentalfilmer Marker mit der Vorführung seines Filmes "Description d’un combat" ("Beschreibung eines Kampfes") im Kino Arsenal.
„The Adventures of Wonderman“ (Sep 12)
KinoKabaret-Organisator Dave Lojek über „The Adventures of Wonderman“ von Max Hammel:“Ein furchtloser Held wird durch Hilferufe der Bedrängten vom Topf gerissen. Er wirkt Wunder, wie schon sein Name suggeriert. Ein Retter und Rächer. Wer verbrigt sich hinter dem Kostüm? Mit wunderbarer Besetzung und einem winzigen Team verarbeitet der Österreicher Max Hammel erneut in Berlin seine […]
“überall dabei” im Cinemaxx
Sechs ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme machen beim "überall dabei", dem fünften Filmfestival der Aktion Mensch, den Menschen selbst zum Thema. Die Sozialorganisation hat im Jahr 2006 erstmals die Frage gestellt: "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" Seitdem plädiert sie auch mit ihrem Filmfestival, das durch ganz Deutschland tourt, für das gemeinsame Diskutieren über eine lebenswerte, gerechte und menschenwürdige Gesellschaft.
„Iron Sky“ von Timo Vuorensola
Heil Kortzfleisch! Heutzutage, da beinahe jede sentimentale Fiktion zerstört worden ist, überkommt einen als passionierter Kinobesucher ein wohltuender Schauer, wenn der neueste Nazistreifen seine Premiere feiert. Alle Jahre wieder überzeugen wir uns, dass wir die Nazis besiegt haben. Das Gute triumphierte, auch wenn sich das Gute über die Dekaden hinweg in den Filmen deutlich veränderte. […]
Doku.Arts im Zeughauskino
Unter dem Titel "Prozess und Gedächtnis der Künste" präsentiert Doku.Arts vom 19. September bis zum 14.Oktober im Zeughauskino eine Werkschau von 30 Dokumentarfilmen.
Erfolg auf ganzer Linie
Über 1000 Zuschauer haben im Verlauf von vier Tagen die zweite Ausgabe von Down Under Berlin besucht. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Down Under Berlin damit seine Zuschauerzahlen verdreifachen.
„Liebe“ von Michael Haneke
Zweisamkeit Ein Zuschauer, der vom Regisseur dazu gebracht wird, den von Personen vollzogenen Bewegungen zu folgen, indem er die Personen mit dem Blick abtastet, hat zu sehen, wie sich die Bewegungen tatsächlich abspielen. In Michael Hanekes aktuellem Film „Liebe„, dem diesjährigen Cannes-Gewinner, steuert alles gehen, laufen, herumhantieren, empfangen und fabulieren nur auf eines zu – […]
„Call me Kuchu“ von Kathereine Fairfax Wright und Malika Zouhali-Worrall
Eine Dokumentation, die mitkämpft „Die Leute interessiert unsere Geschichte. Das ist der Grund, warum ich mich nicht verstecke“, sagt Stosh. „Komme, was wolle.“ Ihre tränennassen Augen verraten Angst, Verzweiflung, aber auch Mut und die Überzeugung, dass ihre Geschichte den Kampf wert ist. Stosh ist eine junge Frau in Uganda, die Frauen liebt. Ihr Landsmann David […]
„Silver Linings Playbook“ gewinnt in Toronto
Die Tragikomödie "Silver Linings Playbook" von US-Regisseurs David O. Russell ("The Fighter") hat das 37. Toronto International Film Festival gewonnen. Der Film mit Bradley Cooper und Jennifer Lawrence in den Hauptrollen wurde vom Publikum als bester von 372 Beiträgen aus 72 Ländern ausgezeichnet.
Schauspieler Ronald Zehrfeld über „Wir wollten aufs Meer“
Der im 15. Januar 1977 in Ost-Berlin geborene Schauspieler Ronald Zehrfeld gilt er in der DDR als viel versprechendes Judo-Talent, doch nach der Wende beendet er früh seine Karriere. Seit seinem 2006er Debütfilm "Der rote Kakadu" (Dominik Graf) entwickelt sich der muskulöse Zehrfeld zu einem der gefragtesten Schauspieler seiner Generation. Für seine Darstellung des Chefarztes André in Christian Petzolds Drama "Barbara" wurde er für den Deutschen Filmpreis nominiert.
POOL im Dock 11
"Im Zirkus lächeln die Leute beim Sterben. Ich werde nicht lächeln. Ich werde nur im Film sterben. Wenn ich dann gestorben bin, geht das Licht aus, und ich werde wieder lebendig. Ich werde nie ganz sterben! Ich werde es im Leben länger als hundert Jahre aushalten."
3. Trash Filmfestival im Babylon Mitte
Wer Kino im Naturzustand erleben möchte, bei dem das sympathische Augenzwinkern zwischen den Zeilen zu einem epileptischen Anfall ausartet, braucht weder Eleganz noch übersteigerten Ausdruck zu erwarten. Magie und Täuschung, Glamour und Talent müssen der puren, ungeschönten Erst- und wahrscheinlich Letztaufführung weichen.











