Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
„Trust“ (Jan 12)
KinoKabaret-Organisator Dave Lojek über seinen Film „Trust„: Mitten im Berliner Winter sendet das KinoKabaret Sommergrüße zur Herzerwärmung. Wir flirten mit unseren Körpern. Der Film zeigt eine spielerische Variation des klassischen Erstkontakts heterosexueller Europäer. Ein Bastler balzt mit einer Langhaarigen. Würde man genauso handeln in dieser Situation?Mit einem Drehbuch von Verena Schulemann zauberte ein kleines Team […]
Wir blicken zurück auf das Jahr 2011
Im Großen wie im Kleinen, politisch wie kulturell. In Berlin und in der gesamten Welt: 2011 war ein stürmisches Jahr, weit mehr als nur für die Filmbranche. In diesem Sinn blicken wir auf ein Jahr voller Eindrücke zurück. Im Zweiten Teil unserer Bilanz geht es um den schwächelnden Deutschen Film, überraschende Kritikerlieblinge, Nuancen der Filmlandschaft und um geschlossene Kinos.
Wir blicken zurück auf das Jahr 2011
Im Großen wie im Kleinen, politisch wie kulturell. In Berlin und in der gesamten Welt: 2011 war ein stürmisches Jahr, weit mehr als nur für die Filmbranche. In diesem Sinn blicken wir auf ein Jahr voller Eindrücke zurück. Auf Filme und Festivals, die nicht selten als letzte Instanz für ein ambitioniertes, intellektuelles und politisches Kino stehen. Unsere Autoren geben einen Einblick in ihre Bestenliste, schauen aber auch weit darüber hinaus. Die Welt ist eben nicht nur ein Kinosaal.
Filmtipp: „Ich reise allein“
Dem norwegischen Regisseur Stian Kristiansen gelingt aus einer beinahe stereotypisch banalen Exposition heraus eine erfrischende und vor allem wirklich amüsante Familien-Komödie. Ein Brief ist es, der die Welt des Literaturwissenschafts-Studenten Jarle Klepp (Rolf Kristian Larsen), wie eine heftiger Haken in die Magengrube einen Boxers erschüttert. Dieser verkündet, dass ihn in nur drei Tagen seine sechsjährige […]
4. Unknown Pleasures Babylon Mitte
Was wurde nicht schon alles über US-amerikanisches Independent-Kino geschrieben? Jedes Mal, wenn man sich in Sicherheit wiegt, eine griffige, lexikale Definition anbieten zu können, taucht ein neuer Nobody aus dem Nichts aus und wirft das Bestehende einfach um.
Festival des gescheiterten Films im Babylon
"Berlin hat man einfach nicht im Griff", sagt der Festivalinitiator Hartwig Müller über den vorletzten Spielort des Festivals des gescheiterten Films, das insgesamt durch 10 deutsche und zwei österreichische Metropolen tourt. "Es besteht immer ein Risiko, dass dem Berliner Filme nicht gefallen, die beispielsweise in Hannover zu den Lieblingsfilmen des Publikums gehören."
Festivalmacher: Hannes Brühwiler
Das Café am Kino Babylon in Mitte. Draußen ist es kalt, drinnen angenehm warm. Das Lokal ist gegen 16 Uhr gut besucht. Ein Mann mit schwarzen Schuhen und rosa Schnürsenkeln sitzt mir gegenüber. Es ist Hannes Brühwiler. Er ist der Initiator des Filmfestivals Unknown Pleasures, das im Januar seine vierte Ausagabe feiern wird. Ein Festival, das sich ausschließlich dem US-amerikanischen Independent-Film widmet.
Filmtipp: „Sommer der Gaukler“
Der bayrische Regisseur Marcus H. Rosenmüller nimmt sich in seiner Verfilmung von Robert Hültners Romanvorlage „Sommer der Gaukler“ das Leben von Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor Emanuel Schikaneder vor. Ergebnis ist ein moderner Kostüm- und vor allem Heimatfilm, der oft die Grenze des Klamauks streift. Im Sommer des Jahres 1780 machen sich Emanuel Schikaneder (Max von […]
Der 99Fire-Films Award geht in die vierte Runde
Kreative und stressresistente Filmfans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind aufgerufen, sich bis zum 30. Januar 2012 (18 Uhr) zu registrieren, um am 99 Fire-Films-Award teilzunehmen.
62. Berlinale: Erste Wettbewerbsfilme stehen fest
Die ersten fünf Filme für den Wettbewerb der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin stehen fest. Die Arbeiten kommen aus Indonesien, Spanien, der Volksrepublik China, Hongkong/China, den Philippinen, Großbritannien, Deutschland, den USA und Frankreich.
Filmtournee Cinespañol
Ein kleiner Junge, der mit abenteuerlicher Überzeugung das Familienoberhaupt mimt. Ein Einzelgänger, der unbedingt sein Heimatland verlassen will, sich jedoch in eine Frau verliebt, die nichts mehr liebt, als eben jenes Land. Ein Ehepaar, das sich nach dem Auszug der erwachsengewordenen Kinder wieder mit sich selbst beschäftigen muss. Und eine Familie der aristokratischen Oberschicht, deren scheinbar heile Welt bröckelt.
„The Blackwater Gospel“ (Dez 11)
Interfilm-Organisator Matthias Groll über den Film „The Blackwater Gospel„: „Bo Mathorne aus Dänemark gelang eine opulente Animation, ein Kirchen-Western der intensiven Art. Die Religion auf dem Prüfstand und ein Film zum nachdenken: Wenn ER kommt, droht übersinnliches Unheil. Die Gemeinde rätselt, wen es treffen könnte und arrangiert sich. Frohe Weihnacht und einen guten Rutsch!„











