Die Gewinner des 8. achtung berlin Filmfestivals


Filmszene: "Dicke Mädchen", Foto: achtung berlin

Filmszene: "Dicke Mädchen", Foto: achtung berlin

Mit der Preisverleihung, die heute im Babylon Mitte stattfand, hat die mittlerweile 8. Ausgabe von achtung berlin ihr Ende gefunden. Der große Gewinner des Abends ist die unkonventionelle wie intelligente Komödie „Dicke Mädchen“ von Axel Ranisch, der den „new berlin award“ in der Kategorie Bester Spielfilm entgegenehmen konnte. Ranischs Film, der unabhängig und mit einem Budget von etwas über 500 Euro enstanden ist, erzählt die Geschichte von Sven, der mit seiner an Demenz erkrankten Mutter zusammenlebt und sich in ihren Betreuer verliebt.

In der Kategorie Beste Regie überzeugte Kirsi Marie Liimatainen mit ihrem Film „Die Festung„. Eine lobende Erwähnung erhielt „Klappe Cowboy“ von Timo Jacobs und Ulf Behrens. Den Preis für den Besten Dokumetarfilm erhielt Britt Beyers Film „Werden Sie Deutscher„, in dem die Regisseurin über ein halbes Jahr einen Integrationskurs an einer Berliner Volkshochschule begleitete. Eine lobende Erwähnung der Jury in der Sektion Dokumentarfilm erhielt „Not In My Backyard“ (Matthias Bittner). Theo Solnik bekam für „Anna Pavlova lebt in Berlin“ den Preis für die beste Kamera, „Headlock“ von Johan Carlsen wurde als bester mittellanger Film ausgezeichnet. Bester Kurzfilm wurde „Shorts for Vernesa B.“ von Jons Vukorep.

Hier noch einmal alle Gewinner in der Übersicht:

Bester Spielfilm – „Dicke Mädchen„, Regie: Axel Ranisch
Beste Regie – „Die Festung„, Regie: Kirsi Marie Liimatainen
Lobende Erwähnung: Timo Jacobs, Ulf Behrens für „Klappe Cowboy!
Beste Kamera – „Anna Pavlova lebt in Berlin„, Regie: Theo Solnik

Bester Dokumentarfilm – „Werden Sie Deutscher„, Regie: Britt Beyer
Lobende Erwähnung – „Not In My Backyard„, Regie: Matthias Bittner

Bester mittellanger Film – „Headlock„, Regie: Johan Carlsen
Lobende Erwähnung: Cornelia Kwanka (Hauptdarstellerin), Christopher Kwanka (Hauptdarsteller)

Bester Kurzfilm – „Shorts for Vernesa B.„, Regie: Jons Vukorep
Lobende Erwähnung: „Wir Sterben„, Regie: Josephine Links; „Geschwisterliebe„, Regie: Markus Oergel

Preis der Ökumenischen Jury – „Gib Mir Noch Ein Jahr„, Regie: Curtiz Burz

Preis des Verbands der Deutschen Filmkritik (VdFK) „Dr. Ketel„, Regie: Linus de Paoli
Lobende Erwähnung – Musik: Beat Solèr für „Der Ausflug„, Regie: Mathieu Seiler

Zitty-Leserjury-Preis – „Another Fucking…„, Regie: Katharina Marie Schubert

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FESTIVAL-FILMKRITIKEN IN DER ÜBERSICHT

25. April 2012 | In achtung berlin

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