Tipps für den Kino-Dezember 2016


"Train To Busan" feierte Premiere in Cannes und ist dank dem 30. Fantasy Filmfest in Berlin zu bewundern. Foto: Fantasy Filmfest

„Train To Busan“ feierte Premiere in Cannes und ist dank dem 30. Fantasy Filmfest in Berlin zu bewundern. Foto: Fantasy Filmfest

Train to Busan

Darum geht es:
Im Schnellzug von Seoul nach Busan befinden sich unter anderen Fahrgästen die 10-Jährige Su-an, ihr Vater, der vielbeschäftigter Treuhändler, mehrere Mitglieder einer männlichen Baseballmannschaft, zwei ältere Schwestern, eine hochschwangere Frau und ihr zupackender Ehemann sowie eine blutrünstiger Horde von Zombies. Ein Biss und schon wird man zum aggressiven Monster. Ein Entkommen scheint unmöglich, da bereits alle Städte, die an der Zugstrecke liegen, kontaminiert sind. Nur Busan soll die Seuche unter Kontrolle haben, doch bis dahin ist der Weg noch voller Hindernisse.

Was du zum Film wissen musst:
Train to Busan“ unterhält und amüsiert von Anfang bis Ende. Spannend und erbarmungslos wird die Fahrt im Schnellzug zur Höllenfahrt. Wer auf Läuterung des Menschen angesichts der Katastrophe hofft, hofft vergebens. Wenige haben das Zeug zum Helden, schließlich müssen sie genauso wie die anderen daran glauben. Regisseur Sang-ho Yeon präsentierte auf dem Fantasy Filmfest 2016 auch seinen Animationsfilm „Seoul Station“ zum gleichen Thema. Der Autor der erfolgreichen Animation „King of Pigs„, stürmt mit „Train to Busan“ in Korea die Kinos mit ausverkauften Sälen und erzielte mehrere Rekorde. Internationale Produktionsfirmen streiten sich über die Rechte für ein Remake.

Start: 2. Dezember

Weiterlesen: Teresa Venas ausführliche Kritik „Volle Fahrt voraus! zu „Train to Busan„…

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