Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
55. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
Es geht um kleine Krisen, es geht um große Krisen – die Filme des 55. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm gewähren Einblicke in ganz private Geschichten und werfen Schlagschlichter auf bekannte Unruheherde und gesellschaftliche Umbrüche. Es werden namenhafte Gäste aus der internationalen Dokumentar- sowie Animationsfilmszene erwartet und viele Filmemacher, deren Arbeiten in den fünf großen Wettbewerben laufen.
„Hometown Boy“ von Yao Hung-I
Die Heimat, der Pinsel Ärmlich, aber sauber wirkt das gemachte Bett, mit den Schuhen darauf. Ein intensiver Blick in ein Wohnungsinnenleben, doch plötzlich ist da neben dem Bett eine Gardine, die ins Sichtfeld weht und wir begreifen: wir schauen auf ein gemaltes Bett, eine Leinwand, ein Bild mit dem Namen „The house where I grew […]
Gespräch mit „Kunst+Film“-Macher Oliver Heilwagen
Oliver Heilwagen arbeitet seit 15 Jahren als freier Kulturjournalist für Tageszeitungen, Rundfunk und Online-Magazine. Das von ihm gegründete Internet-Portal "Kunst+Film" rezensiert aktuelle Ausstellungen und Arthouse-Filme - und konzentriert sich auf die Querverbindungen zwischen beiden Sparten. Er sieht die Zukunft der Online-Berichterstattung in der Fokussierung auf die Spezial-Interessen kleiner Zielgruppen - ein Gespräch.
In-Edit 2012
Musik und Film lösen beim Konsumenten zuweilen unterschiedliche Verhaltensweisen beim Bekennen zu einem bestimmten Stil oder Genre aus, denn während es durchaus legitim und gebräuchlich ist, sich als Raver, Indie-Girl oder vegan lebender Death-Metaler zu outen, erntet man bei Aussagen wie "Ich schaue ausschließlich Arthouse-Filme" meist ziemlich gewöhnungsbedürftige Blicke.
„Utopien und Realitäten – Die rote Traumfabrik“ beim DOK Leipzig
Über 500 Spiel- und Dokumentarfilme in nur 13 Jahren fabrizierte die sowjetische Produktionsfirma Meschrabpom, das DOK Leipzig zeigt zwischen dem 29. Oktober und dem 4. November 2012 eine Auswahl von 24 Film-Klassikern.
„Meet the Fokkens“ von Gabrielle Provaas und Rob Schröder
Hochwertiger Service Die Dokumentation „Meet the Fokkens“ von Gabrielle Provaas und Rob Schröder blickt auf das Leben zweier niederländischer Schwestern, die 50 Jahre als Prostituierte im Rotlichtmilieu gearbeitet haben. Louise und Martine, beide 69 Jahre alt, genießen ihr Leben, laufen durch die Straßen Amsterdams und reden über alles und nichts. Eine von beiden ist immer […]
7. Internationale Filmwochen an der FU Berlin
Vom 29. Oktober bis zum 9. November 2012 heißt es an der Freien Universität Berlin wieder "cross roads, cross boarders, cross minds". Bereits zum siebten Mal verwandeln die Internationalen Filmwochen an der FU unter diesem Motto die Hör- in Kinosäle. Wir trafen Filmwochen-Gründer Veysi Dag zum Gespräch über das ambitionierte Projekt.
Rückblick auf das 6. Zebra Poetry Film Festival
Poesiefilme sind Bildfolgen, die mit den Bestandteilen Sprache, Bild und Musik eine Synchronizität erzeugen. Diese den Ort und die Zeit bestimmende Künstlichkeit ist, was sich im Laufe der Betrachtung oft bestätigt, inhaltlich von Wichtigkeit.
„Keep The Lights On“ von Ira Sachs
Auf dem Drahtseil Zwei Männer treffen sich. Eine Anziehung, aus der schnell mehr wird. Eric (wunderbar: Thure Lindhardt), der Filmemacher aus Skandinavien und Paul (Zachary Booth), soft-spokener Anwalt mit scheuem Blick. Da ist es schon klar: Diesem Dänen mit den großen, hungrigen Augen vermag sich Paul nicht zu entziehen. Dabei ist er zu diesem Zeitpunkt […]
Pornfilmfestival 2012 im Moviemento
Raus aus der Schmuddelecke, rein ins Kino – es ist wieder soweit: Vom 24. bis 28. Oktober lädt das Pornfilmfestival ins Moviemento Kreuzberg. Das Programm ist, im wahrsten Sinne des Wortes, reichlich bestückt, die Vorfreude groß und im Hintergrund kokettiert das Festivalteam mit Aberglaube – das "verflixte siebte Jahr" steht an.
Rückblick auf das 1. Israel Filmfestival Berlin
Lebhafte Diskussionen vor dem Moviemento, in den Gängen und auf den Treppen zeichneten das erste Israel Filmfestival aus. Die Besucher, die trotz des goldenen Herbstwetters auch tagsüber im Kino saßen, wurde mit direktem Kontakt zu den vielen eingeladenen Filmschaffenden belohnt. Das ausschlaggebende Kriterium für die Auswahl der Arbeiten, so Festivalleiter Michael Höfner, war der persönliche Bezug zum Film. Höfner und Jürgen Brüning, der Ko-Organisator, sind glücklicherweise nicht nur Filmkenner, sondern auch bekannt für ihren Mut, Ungewöhnliches und Kritisches zu zeigen. Die Auswahl konnte sich also sehen lassen.
21. Videoclip-Wettbewerb im Theater am Park
Der Internationale Videoclip-Wettbewerb ist eine feste Größe in der Berliner Filmszene. Alljährlich treffen sich hier Filmbegeisterte, die in ihren Filmen ausdrucksstarke Musik mit einer spannenden Bildfolge verbinden. Es geht folgerichtig um Musikvideos. Der Wettbewerb findet in diesem Jahr zum 21. Mal am 27. Oktober im Theater am Park statt.











