Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…

„Boys in the Sand“ von Wakefield Poole

Der erste erfolgreiche Schwulen-Porno, "Boys in the Sand", wurde 1971 von Wakefield Poole gedreht, dem die Branche später den Namen „Father of Porn“ verleihen sollte, noch bevor 1972 "Deep Throat" zum kommerziellen Erfolg avancierte.

Fünf Fragen an NoDogma

In diesem Jahr findet zum fünften Mal das kleine, alternative und gesellschaftskritische Kurzfilmfestival NoDogma statt. Wie gewohnt haben die Macher dafür einen neuen Festival-Ort, das KvU in der Kremmener Straße, ausgewählt. "Wir suchen ja immer Orte, die wir mit unserem Festival unterstützen können", erklärt Mitorganisator Volka Polka (links). Wir haben dem umtriebigen Musiker, Politiker, Fernsehreporter und Festivalorganisator fünf Fragen zu kommenden Ausgabe gestellt.

Rückblick auf das 7. Pornfilmfestival

Nach fünf Tagen Pornfilmfestival hat man auf eines garantiert keine Lust: Sex. Dann schon eher Kamillentee, Kate Bush und Kerzen. Damit wieder Ruhe einkehrt, in Kopf und Körper. Ein bisschen ergeht es einem nämlich wie den Protagonisten in Angela Tuckers "(A)sexual" (USA 2011) – es regt sich nichts, komme wer wolle.

Im Gespräch mit Barbara Hammer

Die US-amerikanische Filmemacherin Barbara Hammer erzählt im Interview von ihren filmischen Anfängen, dem Brechen von Tabus und starken Frauenfiguren.

55. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm

Es geht um kleine Krisen, es geht um große Krisen – die Filme des 55. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm gewähren Einblicke in ganz private Geschichten und werfen Schlagschlichter auf bekannte Unruheherde und gesellschaftliche Umbrüche. Es werden namenhafte Gäste aus der internationalen Dokumentar- sowie Animationsfilmszene erwartet und viele Filmemacher, deren Arbeiten in den fünf großen Wettbewerben laufen.

„Hometown Boy“ von Yao Hung-I

Die Heimat, der Pinsel Ärmlich, aber sauber wirkt das gemachte Bett, mit den Schuhen darauf. Ein intensiver Blick in ein Wohnungsinnenleben, doch plötzlich ist da neben dem Bett eine Gardine, die ins Sichtfeld weht und wir begreifen: wir schauen auf ein gemaltes Bett, eine Leinwand, ein Bild mit dem Namen „The house where I grew […]

Gespräch mit „Kunst+Film“-Macher Oliver Heilwagen

Oliver Heilwagen arbeitet seit 15 Jahren als freier Kulturjournalist für Tageszeitungen, Rundfunk und Online-Magazine. Das von ihm gegründete Internet-Portal "Kunst+Film" rezensiert aktuelle Ausstellungen und Arthouse-Filme - und konzentriert sich auf die Querverbindungen zwischen beiden Sparten. Er sieht die Zukunft der Online-Berichterstattung in der Fokussierung auf die Spezial-Interessen kleiner Zielgruppen - ein Gespräch.

In-Edit 2012

Musik und Film lösen beim Konsumenten zuweilen unterschiedliche Verhaltensweisen beim Bekennen zu einem bestimmten Stil oder Genre aus, denn während es durchaus legitim und gebräuchlich ist, sich als Raver, Indie-Girl oder vegan lebender Death-Metaler zu outen, erntet man bei Aussagen wie "Ich schaue ausschließlich Arthouse-Filme" meist ziemlich gewöhnungsbedürftige Blicke.

„Utopien und Realitäten – Die rote Traumfabrik“ beim DOK Leipzig

Über 500 Spiel- und Dokumentarfilme in nur 13 Jahren fabrizierte die sowjetische Produktionsfirma Meschrabpom, das DOK Leipzig zeigt zwischen dem 29. Oktober und dem 4. November 2012 eine Auswahl von 24 Film-Klassikern.

„Meet the Fokkens“ von Gabrielle Provaas und Rob Schröder

Hochwertiger Service Die Dokumentation „Meet the Fokkens“ von Gabrielle Provaas und Rob Schröder blickt auf das Leben zweier niederländischer Schwestern, die 50 Jahre als Prostituierte im Rotlichtmilieu gearbeitet haben. Louise und Martine, beide 69 Jahre alt, genießen ihr Leben, laufen durch die Straßen Amsterdams und reden über alles und nichts. Eine von beiden ist immer […]

7. Internationale Filmwochen an der FU Berlin

Vom 29. Oktober bis zum 9. November 2012 heißt es an der Freien Universität Berlin wieder "cross roads, cross boarders, cross minds". Bereits zum siebten Mal verwandeln die Internationalen Filmwochen an der FU unter diesem Motto die Hör- in Kinosäle. Wir trafen Filmwochen-Gründer Veysi Dag zum Gespräch über das ambitionierte Projekt.

Rückblick auf das 6. Zebra Poetry Film Festival

Poesiefilme sind Bildfolgen, die mit den Bestandteilen Sprache, Bild und Musik eine Synchronizität erzeugen. Diese den Ort und die Zeit bestimmende Künstlichkeit ist, was sich im Laufe der Betrachtung oft bestätigt, inhaltlich von Wichtigkeit.