Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
2. Down Under Berlin im Moviemento
Zum zweiten Mal findet das Down Under Berlin statt. Nach der letztjährigen, qualitativ sehr gelungenen Premiere dürfen und können die Zuschauer auf eine quantitative Steigerung des Festivals gespannt sein. Deutlich mehr Filme, insgesamt über 60, werden in den vier Tagen vom 13. bis zum 16. September im Moviemento zu sehen sein. Eröffnet wird das Festival von "Toomelah" ( Ivan Sen), der als Deutschlandpremiere gezeigt wird.
REC for Kids in der Weissen Rose
Zum 21. Mal werden beim REC for Kids kurze und längere Filme von Kindern und Jugendlichen aus aller Welt gezeigt. Die Vielfalt ist groß, Ernstes wechselt mit Komischem, Echtes mit Erfundenem, Trickfilm mit Krimi.
„Pieta“ von Kim Ki-Duk gewinnt Goldenen Löwen in Venedig
Die Jury um Michael Mann sprach den Goldenen Löwen der 69 Filmfestspiele in Venedig dem koreanischen Beitrag "Pieta" von Kim Ki-Duk zu. Der 51-Jährige Regisseur stellt in seinem neuen Werk einen Geldeintreiber in den Mittelpunkt des Geschehens, der seine Opfer häufig verstümmelt. Als dann eine Frau in sein Leben tritt und behauptet, seine Mutter zu sein, verändert sich der Kriminelle.
Stagnate (Sept 12)
interfilm-Organisator Mirko Knispel über den Film „Stagnate“ der Engländerin Miranda Bowen: „Fantasie treibt bunte Blüten – klingt wie ein plattes Sprichwort, doch ohne Fantasie gäbe es weder Kunst noch Film. Im Falle von Miranda Bowens „Stagnate“ nun trifft die Fantasie sprichwörtlich auf die Blüten: Die Angestellte wird eins mit der natürlichen Pracht. Die Parabel auf […]
Down Under Berlin-Leiter Clemens Stolzenberg im Gespräch
Am 13. September geht das noch junge Filmfestival Down Under Berlin in seine zweite Runde. Wir haben uns mit dem Festivalleiter Clemens Stolzenberg über die zweite Ausgabe unterhalten. Im Interview spricht er über das aktuelle Programm, die Schwierigkeit der Organisation und Austrailien als Sehnsuchtsort.
Fred Kogel neuer künstlerischer Leiter beim Deutschen Filmpreis
Der Medienmanager Fred Kogel wird Künstlerischer Leiter der Gala zur Verleihung des Deutschen Filmpreises 2013. Kogel einigte sich mit der Deutschen Filmakademie e.V. und der DFA Produktion GmbH darauf, im nächsten Jahr die Verleihung des wichtigsten öffentlichen Ereignisses der deutschen Filmbranche konzeptionell, inhaltlich und personell zu gestalten.
„Herr Wichmann aus der dritten Reihe“ von Andreas Dresen
Demokratie in rauer Praxis Wer ist Herr Wichmann? Henryk Wichmann ist 33, Mitglied der CDU und seit 2009 Oppositionsabgeordneter im Brandenburger Landtag. Andreas Dresen hat bereits zwei Filme über ihn gedreht, der aktuelle, „Herr Wichmann aus der dritten Reihe„, startet nun in den Kinos. So viel zur Faktenlage. Herrr Wichmann ist Politiker – Provinzpolitiker, um […]
Festivalbericht: Favourites Film Festival
Vier Tage nur dauerte das Favourites Film Festival. Und es hat durchaus das Potenzial, in den nächsten Jahren noch etwas länger zu dauern, sich zu einer festen Institution der Berliner Festivalwelt zu etablieren. Im ehemaligen Schlachthof im Moabiter Kiez bestach die zweite Ausgabe gerade dadurch, dass das Publikum sowie die Filme und eben nicht die Verleiher und Produzenten im Vordergrund standen.
Going Underground 2012
Der moderne Mensch ist im direkten Dialog kein Kommunikationsgarant mehr. Man sieht das täglich in der U-Bahn. In Berlin fahren knapp 1,5 Millionen Menschen täglich mit ihr. Handys, Zeitungen und Köpfhörer dominieren das Bild. Ab und an mal ein Buch. Gruppen, die sich kennen, unterhalten sich. Der Rest schweigt.
„Was bleibt“ von Hans Christian Schmid
Bürgerliche Befindlichkeiten Die Eltern laden ein. Mitten im Jahr und ohne ersichtlichen Anlass muss sich der Berliner Schriftsteller Marko mit seinem Sohn Zowie auf den Weg ins Kölner Hinterland, nach Siegburg, machen. Große Lust verspürt er nicht. Seit Monaten lebt er in Trennung von Tine, der Mutter von Zowie. Happy End eher ausgeschlossen. Die beiden […]
Rückblick auf das Fantasy Filmfest 2012
Viele Horrorfilme verlaufen von einem bestimmten Zeitpunkt an abwärts, d.h. oft vom Auskömmlichen ins nackte Elend. Vollbusige Blondinen, die nach oben, Afroamerikaner, die sinnlos durch die Gegend laufen, Opfer die ausgenommen werden. Diese Toten wüssten von ihrem banalen, dramaturgisch unpässlichen Ende ein Lied zu singen, sängen sie.
Werkschau: Dominik Graf im Zeughauskino
Dominik Graf zählt zu den wichtigsten Intellektuellen des deutschen Kinos. Das betonen deutsche Feuilletons gern, aber es trifft meist doch nicht so recht die Schaffenskraft, die der 1952 in München geborene Regisseur in Wirklichkeit besitzt.











