Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
achtung berlin Sommerkino
Das Sommerkino-Programm von achtung berlin ist eine Schnitzeljagd, die sich bis in den September hineinziehen wird.
Emergeandsee im Antje Øklesund
Die schlechte Nachricht vorweg: Eine reguläre Ausgabe von Emergeandsee wird es in diesem Jahr nicht geben. Kleiner Wermutstropfen: Stattdessen findet am 21. Juli ab 12 Uhr im Antje Øklesund (Rigaer Straße 71-73) ein kleines Sommerfest mit Werkstattcharakter statt, bei dem die Organisatoren Revue passieren lassen.
„Man for a Day“ von Katarina Peters
Rollentausch Es hat etwas Irritierendes, wenn ein Mann, der nur in weißem Hemd, Socken und Schuhen bekleidet auf einer Bühne erst mit einem Bier in der Hand breitbeinig sitzt und dann ganz langsam anfängt, die aufreizenden Bewegungen einer Striptease-Tänzerin nachzuahmen. In dieser Szene, die erst am Ende des Films zu sehen ist, wird dem Zuschauer […]
3. StummfilmLIVEfestival Babylon-Berlin mit Buster Keaton
Während die goldene Hollywood-Generation in naivem Exhibitionismus durch die wilden Zwanziger tobte, lebten unter ihnen zwei unauffällige, einsame Gestalten, die sich dem Film als ernsthafte Kunstform verschrieben. Der Eine von Ihnen war Brite und depressiv. Sein Name war Charlie Chaplin. Der Andere erlernte sein Handwerk in einer zum Vaudeville heraufpolierten Schaubude, wo sein geistig umnachteter, alkoholkranker Vater ihn immer wieder in die tobende, staunende Menge warf. Sein Name war Buster Keaton.
Festivalbericht vom 1. Berlin Fashion Film Festival 2012
Die Fashion Week gehört mit Sicherheit zu den aufregendsten und extravagantesten Wochen in Berlin. Der Mode-Virus attackiert die gesamte Stadt und bietet dem Interessierten Catwalks, Showrooms, Fotografie, Musik und natürlich gute Laune. Dieses Jahr hatte das Publikum beim Fashion Film Festival zum ersten Mal die Möglichkeit, die Arbeit von Designern auf der Leinwand zu verfolgen.
Sommer-Berlinale 2012
Die sommerliche Kurzfassung der Berlinale feiert ihr 10. Jahr mit vier gesellschaftskritischen Werken.
Rückblick auf das 30. Filmfest München
Das nach der Berlinale zweitgrößte Filmfest Deutschlands findet in München statt. Mit der dreißigsten Jubiläumsausgabe übernahm Diane Iljine als neue Geschäftsführerin das Ruder. Ihren Auftrag hat Iljine erkannt und in ihrem Premieren-Editorial ihren Auftrag formuliert: "In einer Welt, in der jederzeit Filme als Stream oder als Download bereitstehen, muss das Kino jeden Tag aufs Neue zeigen, dass es einzigartig ist." Wie das funktionieren soll, weiß Iljine auch: "Kein Botschafter ist dafür besser geeignet als ein Filmfestival!"
„Klappe Cowboy!“ von Timo Jacobs und Ulf Behrens
Personen wie Cowboy Es fällt auf, dass das diesjährige Achtung Berlin Festival von hellen Köpfen und von solchen, die sich dafür halten, erzählen möchte. Wohlgemerkt möchte, nicht unbedingt kann. So erlebt man Einfaltspinsel und dreiste Aufschneider vor und hinter der Kamera, in den Rollen als auch die Rollen selbst. Es wird geträumt und gehandelt, gekämpft […]
Rückblick auf Recontres Internationales 2012
Das Festival Recontres Internationales Paris/Berlin/Madrid war 2012 mit dem Vorsatz gestartet, neue Ansätze zwischen dokumentarischer und experimenteller Filmkunst auszuloten, herauszustellen, ja, sicht- und fühlbar zu machen. Material bildeten hierbei mehr als einhundert Filme, gesammelt von Nathalie Hénon und Jean-Francois Retting, die, ambitioniert gebündelt in fast zwanzig Themenblöcken, den eingeläuteten Diskurs bebildern sollten.
9. KinoKabaret Berlin ruft zur Teilnahme!
Liebe Kinoiten und Filmemacher aus der ganzen Welt, wir laden euch herzlich zu unserem 9. Internationalen KinoKabaret Berlin ein. Es findet vom 31. August bis 9. September im Jugendclub ELOK statt. Unser Film-Workshop und Festival versammelt Schauspieler, Regisseure, Autoren, Fotografen & Kameraleute, Musiker, Cutter, Tänzer, Ton-Spezialisten, Schminker und Schneider, Videografen und Studierende, um sie das […]
„90 Minuten – Das Berlin Projekt“ von Ivo Trajkov
Vergeltung im Kopf Wenn wir nach Kurt Weill gehen, dann verhält es sich so: „the days grow short, when you reach september“. Ergänzen könnte man es dadurch, dass die Blockbuster dann im Schnitt länger werden. Es dauerte fast drei Stunden bis Naomi Watts King Kong ein Lebwohl zuwinkte. Terrence Malicks „The New World“ nahm 150 […]
Jörg Fauser zum 25. Todestag
"Ich bin kein netter Mensch, sondern Schriftsteller, einer der Dunkelmänner also, die für die älteste Agentur der Welt arbeiten – die Agentur für Sprache und Zweifel!" Dieses Selbstbildnis Jörg Fausers offeriert so einiges, aber längst noch nicht alles über den Junkie, Lebemann, Journalisten, Poeten, Essayisten, Romancier und Drehbuchautoren.










