Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
„Melancholia“ gewinnt den 24. Europäischen Filmpreis
Lars von Triers Drama "Melancholia" hat den Europäischen Filmpreis 2011 gewonnen. Bei der Gala in Berlin am Samstagabend wurde der Film des Dänen als bester Film ausgezeichnet. Die Briten Tilda Swinton und Colin Firth wurden als beste Schauspieler geehrt.
Festivalbericht One World 2011
"White Missionaries of Hate" (Mariana von Zeller) ist zu Ende, der Filmvorführer knipst das Licht wieder an für eine Handvoll Kinobesucher. Beim Verlassen des Arsenal-Kinos fällt der Blick geradewegs in die Flure des Cinemaxx. Zig Menschen sind unterwegs, wühlen im Popcorn, laufen schnell zur Toilette. Es ist ein schockierender Anblick, der offenbart, was die Herausforderung des One World Festivals ist: die Sensibilisierung des Kinobesuchers für die Missstände der globalisierten Welt, abseits des Unterhaltungsfilms.
Mike Leigh wird Jury-Präsident der 62. Berlinale
Mike Leigh hat sich in seiner knapp 40-jährigen Filmkarriere als einer der herausragendsten Filmemacher des Autorenkinos und Protagonisten des New British Cinema profiliert. Seine Filme wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet und erhielten mehrere Oscarnominierungen.
„Coherence“ (Dez 11)
KinoKabaret-Organisator Dave Lojek über „Coherence„: „Im Film von Rakel Sosa hören wir die Herzfrequenzen der jungen Polin Anna. Sie freut sich auf ihre Verabredung im Park. Aber der Traumprinz träumt am Arbeitsplatz. Nun muß sich Anna ihren Selbstzweifeln stellen. Ein Sprecher kommentiert die Frequenzen. Die Dokumentarfilm-Regisseurin Rakel aus Venezuela erforscht in ihrer ersten fiktiven Arbeit […]
Andrzej Wajda Werkschau
Das Kollektiv ist ein durch seine Geschichte gründlich desavouierter Begriff. In neueren Sozialtheorien spielt er eventuell noch die Rolle eines Schreckgespenstes. Es steht für Anti-Individualismus und nicht selten auch für eine pauschale Abwendung von der Aufklärung und den Prinzipien der Französischen Revolution.
Der kiezkieken-Blog
Drei Bezirke im Blick (Wedding, Marzahn, Prenzlauer Berg) und eine Abschlussveranstaltung: An vier Wochenenden im November reist das Kurzfilmfestival kiezkieken durch die Stadt. Es werden aber nicht nur Filme präsentiert, es gibt geführte Kiez-Touren, Konzerte und zahlreiche Gespräche mit den Filmemachern. Nicht jeder Filmbegeisterte kann sich allerdings vier Wochenenden mal ebenso freinehmen. Damit man als Interessierter dennoch nichts verpasst, besuchen wir jeden einzelnen Kieztermin und geben einen persönlichen Einblick in das, was dort eben passiert. Diesmal ging es zurück in den Prenzlauer Berg - zum Abschluss des Festivals in der Wabe.
7. Russische Filmwoche
Am 30. November, einen Tag vor dem offiziellen Kinostart, feiert "Wyssozki - Danke, für mein Leben" seine Deutschlandpremiere als Eröffnungsfilm der Russischen Filmwoche im Delphi. Das Biopic widmet sich dem Sänger, Lyriker und Schauspieler Vladimir Wyssozki, der in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts einer bekanntesten und zugleich einflussreichsten Männer der gesamten UdSSR war.
11. Französische Filmwoche
Insgesamt 18 Filme stehen bei der 11. Französische Filmwoche in Berlin auf dem Programm. Emotionen sind laut der Organisatoren der Filmwoche, die vom 1. bis 7. Dezember in Berlin stattfindet, das zentrale und verbindende Thema der Filme. Frankreichs derzeitiger Kassenschlager "Intouchables" von Eric Toledano und Olivier Nakache eröffnet die Filmwoche und bietet durch den leichten, humorvollen Umgang mit einem ernsten Thema einen wunderbaren Auftakt für die Filmwoche.
Festivalbericht Afrikamera 2011
Das diesjährige Afrikamera zeigte eine Werkschau an überwiegend aktuellen afrikanischen Produktionen. Sehr junge Filme, die den Eindruck vermittelten, dass sich Filmemacher des Kontinents mit ihren Arbeiten nicht wirklich jenseits von Gegenwart und Zukunft bewegen. Die Reflexion der afrikanischen Gesellschaften im 21. Jahrhundert gelang dem ein oder anderem Film vortrefflich.
Festivalbericht zum 60. Internationalen Filmfest Mannheim-Heidelberg
Gerade mal ein Jahr jünger als die Berlinale, die im letzten Jahr ihren 60. Geburtstag feierte, ist das Internationale Filmfest von Mannheim und Heidelberg, das diese Marke in diesem Jahr begeht. Das Wort alt, von dem sich altern ableiten ließe, vermeidet Festivalleiter Dr. Michael Kötz, der eben jenes Amt schon zum immerhin zwanzigsten Mal bekleidet, in seinem Vorwort im Festivalkatalog.
Die Gewinner des Deutschen Kurzfilmpreises 2011
In Potsdam wurde gestern, Donnerstag, der Deutsche Kurzfilmpreis verliehen. Ausgezeichnet wurden Kurzfilme bis 30 Minuten Laufzeit in den Kategorien Spiel-, Dokumentar sowie Animations- und Experimentalfilm. Die Preise sind mit insgesamt 230.000 Euro dotiert.
Filmtipp: Roman Polanskis „Der Gott des Gemetzels“
Mit „Der Gott des Gemetzels“ lässt Altmeister Roman Polanski ein komödiantisches Kammerspiel auf seinen Edel-Thriller „The Ghostwriter“ folgen. Beruhend auf dem Theaterstück „Carnage“ von Yasmina Reza prallen in diesem bitterbösen Blick hinter menschliche Fassaden, zwei Familien in einer kleinen Wohnung aufeinander: Die Cowens und die Longstreets. Der Anlass des Besuchs von Nancy (Kate Winslet) und […]











