Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
Osborne Kurzfilmfestival
Daniel César Martín Brühl González Domingo - erst der volle Name von Schauspieler Daniel Brühl offenbart seine spanischen Wurzeln. In Barcelona als Sohn eines deutschen Regisseurs und einer spanischen Lehrerin geboren, hisste er bereits Anfang 2011 mit der Eröffnung seiner eigenen Tapas-Bar "Bar Raval" in Berlin die spanische Flagge. Jetzt ist er Schirmherr des Osborne Kurzfilmfestivals, das unter dem Motto "Der Stier in mir!" spanisches Temperament bei kreativen Filmemachern wecken will.
Interview mit Moritz Bleibtreu
In "Die Vierte Macht" spielt Moritz Bleibtreu einen Klatschreporter, den es nach Moskau verschlägt. Seit er Mitte der 90er Jahre mit Rollen in "Stadtgespräch", "Knockin’ On Heavens Door" und vor allem Tom Tykwers "Lola rennt" bekannt wurde, gilt er als einer der wichtigsten deutschen Schauspieler. Im Gespräch gibt der Sohn des Schauspielerpaares Monica Bleibtreu und Hans Brenner Auskunft über die Macht der Presse, die politische Qualität der Piraten und die Tücken der Demokratie sowie seine Entscheidung Kino statt Fernsehen zu machen.
Das war die Shortkicks-Gala des 9. Fußballfilmfestivals
Am Dienstagabend war es aus – nein, nicht das Spiel, sondern das nun schon 9. Internationale 11mm Fußballfilmfestival. Abschluss der fünftägigen Filmschauen bildete die "shortkicks-Gala", die von Radio1-Sportreporter Andreas Ulrich moderierend begleitet wurde. Acht Kurzfilme waren, aus Einsendungen aus gut über zwanzig Nationen, ausgewählt und in zwei Halbzeiten gespielt. Nach dem Halbzeitpfiff wurde der Publikumspreis für den besten Film des Festivals gekürt.
Festivalbericht zum 9. Internationalen Fußballfilmfestival 11mm
Bereits eine Woche vor Anpfiff zum 9. Internationalen Fußballfilmfestival 11mm vermeldeten die 11mm-Mannschaft Erstaunliches: Ausverkauftes Haus für die Eröffnung mit der Weltpremiere von Sepp Maiers "wahrem Sommermärchen" "We Are The Champions". Eine Sondervorstellung direkt im Anschluss an die Festivaleröffnung sollte Abhilfe schaffen.
„Metalheads: Photography by Jörg Brüggemann“
Was für ein Forschungssujet! Drei Jahre lang ist Fotograf Jörg Brüggemann in die Metal-Szene eingetaucht. Ob Argentinien, Brasilien, Indonesien, Malaysia, Ägypten oder Österreich: Faszination am Gröhlen kennt keine Landesgrenzen.
Für den Aufstand in Syrien
Im März sollte das 5. Dokumentarfilmfestival DOX BOX in den Städten Damaskus, Aleppo, Homs und Tartous stattfinden. Doch angesichts der politischen Lage und des anhaltenden Blutvergießens in Syrien ist das derzeit für die Festivalmacher unvorstellbar. Stattdessen rufen sie jetzt zu einem globalen Tag der Solidarität mit dem syrischen Volk auf.
„Das Turiner Pferd“ von Béla Tarr
Verzweiflung und Tristesse Dem Landleben unterstellt man aus der Distanz, also in der Großstadt, stets ein gewisses Ambiente: möbilierte Natur als Balsam für die Seele U-Bahngeschädigter. Ein paar Strohblumen hier, ein Apfelkuchen da, lachende Kinder und anmutige Pferdchen. Das Landleben ist ein Genre geworden und wie jedes Genre verspricht auch dieses dem Unheil aus Überarbeitung, […]
sehsüchte Jury ist komplett
Auch in diesem Jahr ist die sehsüchte-Jury prominent besetzt. Zum ersten Mal dabei ist die Berliner Schauspielerin Nora Tschirner. Sie wird beim 41. Studentenfilmfestival der HFF Konrad Wolf einen der vier Jurysitze in der Kategorie "Spielfilm" einnehmen.
Erste Einblicke in die 8. Ausgabe von Achtung Berlin
Achtung Berlin widmet sich vom 18. bis 25. April dem aktuellen Output hiesiger Filmschaffender. Von der romantischen Kiez-Komödie bis zu bildstarken Dokumentarfilmen zeigt das drittgrößte Filmfestival der Stadt wieder Produktionen aus Berlin und Brandenburg. Die ersten Filme des Wettbewerbs stehen nun endlich fest.
Christian Petzold über seinen Film „Barbara“ und die DDR im Film
Christian Petzold gehört spätestens seit "Die innere Sicherheit" zu Deutschlands angesehensten Regisseuren, auch wenn seine Filme meist jenseits des großen Publikums laufen. Seine Alltagsdramen sind Zustandsprognosen der Jetztzeit. In "Yella" bricht eine junge Frau aus einer ostdeutschen Kleinstadt auf, um im Westen ihr Glück zu suchen. "Jerichow" erzählt eine tödliche Dreiecksgeschichte in der deutschen Provinz. In seinem neuen Film "Barbara", der im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale lief, reist Petzold erstmals zurück in der Zeit, in die DDR im Sommer 1980.
„Barbara“ von Christian Petzold
Wind in der DDR Noch so ein DDR-Film? Zugegeben, die Fakten sind zunächst eindeutig. Barbara (Nina Hoss) will raus aus der DDR. Als die Kinderärztin einen Ausreiseantrag stellt wird sie strafversetzt. Von der Berliner Charité an ein Provinzkrankenhaus, irgendwo kurz vor der Ostsee, die sie hasst. Was sie atmen lässt, ist der Gedanke an ein […]
„Haywire“ von Steven Soderbergh
Eine Frau vermöbelt Hollywood Wer sich mit Mallory Kane (Gina Carano) anlegt, wird platt gemacht. Soviel ist klar. Von der C.I.A. ausgebildet und von ihr verraten jagt die Agentin in „Haywire“ quer durch Europa, um in Barcelona oder Dublin ihre Gegner zu vermöbeln. Ihrem Chef Kenneth (Ewan McGregor) ist sie ein Dorn im Auge und […]











