Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…

Retrospektive: Alfred Hitchcock im Babylon Mitte

Geschickte Verknüpfungen aus Sex, Suspense und einem rabenschwarzen Humor. Trockene, eloquente Dialoge und Protagonisten, die entweder aus moralischer Inkontinenz heraus abscheuliche Stümpereien begehen oder völlig unschuldig in ein Netz aus Intrigen fallen. Vom 17. Juni bis 14. Juli lädt das Babylon Mitte zum stilsicheren Totschlag in die große Hitchcock-Retrospektive.

Interview: Dr. Mark Benecke seziert Alfred Hitchcock

Sie sind die Lehrmeister des Schreckens: Alfred Hitchcock und Dr. Mark Benecke. Zum Auftakt der Hitchcock Retrospektive (17. Juni bis 14. Juli) im Babylon Mitte, am kommenden Freitag den 17. Juni um 19.30 Uhr, nimmt der Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke Hitchcocks Leichen genauer unter die Lupe und geht für das Publikum auf Spurensuche.

Filmreihe: Carl Andersen in den Tilsiter Lichtspielen

Der österreichische Berlin-und Beziehungs-Filmemacher Carl Andersen ("Mondo Weirdo", 1990) hatte in seinen letzten Filmen mit einem immer kleineren Budget und immer größeren Fertigstellungsproblemen zu kämpfen. Sein bislang letzter Film, die filmische Collage einer glücklosen Dreiecksbeziehung "Chien Fuck!", gedreht 2006, wurde erst 2008 aufgeführt.

Filmtipp: Life In A Day

"Life In A Day" feierte auf der der 61. Berlinale seine Europapremiere und ist ein aufsehenerregendes Crowdsourcing-Projekt von Kevin McDonald, der aus 80.000 Internet-Clips von überall auf der Welt eine Doku arrangierte, die das Leben auf der Erde am 24. Juli 2010 zeigt.

9. Sommer-Berlinale im Freiluftkino Friedrichshain

Vom 30. Juni bis 3. Juli öffnet die Berlinale noch einmal ihre Pforten und zeigt vier Highlights aus dem vergangenen Programm. Im Freiluftkino Friedrichshain werden ausschließlich Filme gezeigt, die noch nicht in den deutschen Kinos gestartet sind. Neben "Nader und Simin - eine Trennung", dem Gewinner des diesjährigen Goldenen Bären, werden Publikumserfolge aus den Sektionen Panorama, Generation und der Perspektive Deutsches Kino gezeigt. Mit Gewinnspiel!

International Comedy Film Festival: Auf gutem Weg zur Finanzierung

Das International Comedy Film Festival (ICoFF) ist auf dem besten Weg, seine erste Ausgabe mit Hilfe von Freunden und Förderern selbst zu finanzieren. Über die Internet-Plattform startnext.de sammelt das ehrenamtliche Kulturprojekt noch bis zum 2. Juli 2011 Online-Spenden, die der Realisierung des ersten 1. International Comedy Film Festival im September 2011 in Berlin dienen.

Erste Filme des Fantasy Filmfest 2011 stehen fest

Noch sind es knapp zwei Monate bis zum Fantasy Filmfest 2011 im August. Dennoch stehen schon die ersten acht Filme fest. Und das Warten lohnt sich: Das Fantasy Filmfest feiert in diesem Jahr seine 25. Ausgabe. Das Programm wird dementsprechend hochkarätig.

Festivalbericht: Emergeandsee 2011

Beim studentischen Kurzfilmfestival Emergeandsee, welches sich im letzten Jahr neu erfunden hat und seitdem als "media arts festival" firmiert, gibt jährlich ein Thema die Richtung im Dialog der Medienkünste vor. Überschrift in 2011: En Détail. Also die Frage nach dem Kleinen, dem Besonderen, das nicht selten auf das Große und Ganze schließen lässt.

Filmreihe: “Zur Geschichte des Western-Genres” im Arsenal

Das Mißfallen des Einzelnen in einer Welt der Etikette, des seralisierten Alltags und die Einsicht, dass wenig auf der Welt von wirklicher Bedeutung ist, rufen uns ein Genre ins Gedächtnis, dass seit einiger Zeit ein kleines Revival feiert - der Western. Gut 50 Jahre machte er rund ein Viertel aller in Hollywood entstandener Filme aus. Nun beschert uns das Kino Arsenal vom 8. Juni bis 31. Juli ein üppiges Potpourri der wichtigsten Streifen aus dem cineastischen Raum, dessen räumliche Determinanten einzig die Staub- und die Blutwolke stellen. Der Filmkritiker Bert Rebhandl wird am 8.Juni das Programm mit Howard Hawks Genreklassiker "Rio Bravo" eröffnen.

Interview mit “Gei Oni”-Regisseur Dan Wolman

Der israelische Autorenfilmer Dan Wolman hat für seinen aktuellen Film "Gei Oni" den "Gerhard Klein Filmpreis" des Jüdischen Filmfestivals Berlin und Potsdam erhalten. Der 1941 in Jerusalem geborene Sohn einer aus Berlin stammenden Laborantin und eines Warschauer Pathologen verbrachte seine frühe Kindheit in Äthiopien. Der hypersensitive Junge, wie sich Dan Wolman beschreibt, wuchs in einem gefühlskalten und strengen Elternhaus auf und litt unter der fehlenden elterlichen Nähe, mit der man zu jener Zeit noch seine Kinder erzog.

Festivalbericht: 17. Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann erklärt am Galaabend "den jüdischen Film gibt es nicht" und begründet, dass der `jüdische Film´ "nicht auf den Status der Opfergemeinschaft zu reduzieren" sei. Er hebt noch einmal hervor, dass der `jüdische Film´ nicht nur an der Aufarbeitung der eigenen Historie interessiert ist, sondern sich auch für das alltägliche und gegenwärtige Leben interessiert, jenseits vermuteter Klischees.

Shorts Attack im Juni

Massengymnastik im freien Fall, 15 000 Fotos zu einem Flugfilm montiert, eine Kuh, die hängend (wie ringend) nach Freunden sucht und darüber hinaus die erste Landung von Menschen auf dem Mars: Diesmal widmet sich Shorts Attack dem "Traum vom Fliegen" in seinen unterschiedlichsten Facetten.