Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…

Filmreihe: Wieland Speck im Arsenal

In einem Interview mit der "taz" sagte Wieland Speck einmal: "Wenn jeden Abend in der Vorabendserie Schwule durchs Fernsehen laufen, dann fragen dich die Produzenten, warum du jetzt noch unbedingt einen Film mit einer Schwulenthematik machen willst." Wieland Speck, Jahrgang 1951, ist den Hauptstadtcineasten vor allem durch seine Filme "Westler" und "Escape To Live" und seine Arbeit als Berlinale-Kurator ein Begriff. Das Arsenal feiert mit dem Programm "Wieland Specks bewegte und unbewegte Bilder" (3. bis 22. August) den sechzigsten Geburtstag des Künstlers und Kurators, der über vier Dekaden aktiv queere Geschichte Berlins mitgestaltet hat.

„REC – Revolutionary Electronic Cinemaniacs“ (Aug 11)

Dave Lojek, der Leiter der Filminitiative KinoBerlino und Festivalmanager des Internationalen KinoKabarets Berlin über den neuen Trailer des Festivals: „Eine Gruppe verwegener Cyberpunks namens REC dreht lustig in der Öffentlichkeit ihren Kurzfilm. Das versuchen die Cyborgs der Omni Media Corporation zu unterbinden. Als die Kamera beschlagnahmt wird und sich der Firmenboss Haffner aufregt, sucht REC […]

Interview: Kuratorin Kimiko Suda über Festivalförderung

Ein Filmfestival zu organisieren, ist alles andere als einfach. Vor allem Geldmittel zu aquirieren, fällt vielen Organisatoren schwer. Förderer müssen überzeugt und Sponsoren gefunden werden, denn die finanziellen Erträge sind selbst bei Filmfestivals, die ein großes Publikum anziehen, meist gering. Die zwangsläufigen Alternativen lauten Ehrenamtlichkeit und Enthusiasmus.

Einreichrekord bei First Steps 2011

Noch nie zuvor wurden beim Deutschen Nachwuchspreis First Steps so viele Filme eingereicht wie in diesem Jahr: 222 Filme waren es insgesamt. "Diese Anzahl von 222 eingereichten Filmen ist wirklich erstaunlich und sehr erfreulich - und nicht zuletzt ein Zeichen dafür, wie wichtig kontinuierliche und nachhaltige Nachwuchsförderung ist.

achtung berlin Sommerkino 2011

Auch in diesem Jahr geht das Filmfestival des neuen deutschen Films achtung berlin ins Freiluftkino und präsentiert ausgewählte Highlights der siebten Festivalausgabe unter freiem Himmel. Am Donnerstag, 28. Juli um 21.30 Uhr zeigt das Festival im Freiluftkino Friedrichshain die Preview des Festivalgewinners "Abgebrannt" von Verena S. Freytag.

Carte Blanche für Dieter Kosslick im MoMA New York

Das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) widmet Festivaldirektor Dieter Kosslick zu seinem zehnten Berlinale-Jubiläum eine Filmreihe. Unter dem Titel "Carte Blanche: Dieter Kosslick, the Culinary Cineaste" werden insgesamt elf Filme mit kulinarischem Bezug gezeigt.

Kolumne: Einsvierundzwanzig

Was bei vierundzwanzig Bildern pro Sekunde auf und bisweilen auch vor der Leinwand passiert, kann Geschichte schreiben oder auch sofort in Vergessenheit geraten. Unsere Autorin Patricia Schwan schreibt an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen über Erlebnisse und Gedanken zu Film und Kino. Diese Woche hat es ihr der stumme Chaplin angetan.

„Hot Dog“ (Juli 11)

Interfilm-Organisator Matthias Groll über den Film „Hot Dog“ – diesmal in einer lyrischen Form: Sommer is, der Mond scheint helle. Du liegst im Bett, die Beine breit. Da kommt Gelüst, die Hitzewelle: Du bist jetzt arg zum Sex bereit. Und also wagst Du voller Mut, während der Alt sein Schnarchen tut, den Schritt hinaus ins […]

Filmtipp: „Ein Sommersandtraum“

Bennos (Fabian Krüger) wenig spektakuläres Leben folgt vielen Ritualen, die ihm mal mehr und mal weniger lieb sind. Ganz sicher zur unangenehmen Sorte gehört sein Verhältnis zu Sandra (Frölein Da Capo), die das Café unter seiner Wohnung betreibt und offensichtlich beschlossen hat, als "Einfrauorchester" für Furore zu sorgen.

Bewerbungsstart für den Berlinale Talent Campus

Das Ausbrechen aus dem Tunnel der eigenen Wahrnehmung, die Kunst, Dinge von verschiedenen Seiten zu sehen, sind notwendige Voraussetzungen für eine differenzierte Auseinandersetzung mit den brennenden Fragen unserer Zeit. Dafür braucht es Phantasie und die Fähigkeit, Veränderung als eine Chance zu sehen, um die eigene künstlerische Arbeit voranzutreiben.

Filmreihe: „The Blues“ in der Brotfabrik

Wer heutzutage etwas über den Blues sagt, meint in erster Linie die Vorgeschichte der Rockmusik, die auf Baumwollfeldern in den Südstaaten der USA beginnt und heute bei dem x-ten Revival steht. Natürlich gibt es diese Geschichte, und es ließe sich viel darüber sagen, doch heute geht es nur um den Blues – und das ist gut so. Die Brotfabrik präsentiert vom 21. Juli bis 1. August die vierteilige Dokumentation "The Blues".

Going Underground sucht noch Kurzfilme

Vom 22. September bis 4. Oktober 2011 veranstalten das Berliner Fenster, interfilm Berlin und Seoul International Short Film Festival (Sesiff) das neunte Internationale Kurzfilmfestival für Ultra-Shorts in den Berliner U-Bahnen. Auf fast 8000 Monitoren in den U- Bahnen werden eine Woche lang 25 internationale Kurzfilme gezeigt.