Deutschland
5. Film Restored – Das Filmerbe-Festival vom 27. Oktober bis 1. November 2020
Das Filmerbe-Festival Film Restored zeigt in seiner fünften Ausgabe vom 27. Oktober bis 1. November 2020 21 Filme aus 15 Ländern auf der Leinwand des Kino Arsenal, die in europäischer Zusammenarbeit produziert und überliefert und dank Kooperationen der Archive restauriert werden konnten.
Human Rights Film Festival Berlin vom 30. September bis 10. Oktober 2020
Unter dem Titel "The Future is Now" werden in diesem Jahr 40 internationale Dokumentarfilme aus 42 Ländern gezeigt. Im Mittelpunkt stehen die Nachhaltigkeitsziele der UN, die Klimakrise und das Empowerment von Frauen.
NACKTE TIERE von Melanie Waelde
Sie küssten und sie schlugen sich NACKTE TIERE ist ein filmischer Versuch, in die Zoologie der menschlichen Gattung in der deutschen Provinz einzutauchen. Im beinahe (6:5) quadratischen Bildformat werden die Leben der Jugendlichen Katja, Sascha, Benni, Laila und Schöller dargestellt. Doch es sind keine Hochglanz-Aufnahmen in Social Media-Ästhetik, sondern Bilder, wie sie im winterlichen Nirgendwo […]
„Berlin Alexanderplatz“ von Burhan Qurbani
Berliner Unterwelt im Neonlicht Das deutsche Genre-Kino hat einen schweren Stand. Von Seiten der Kritiker wird es häufig mit filmgeschichtlichen Verweisen auf das Autorenkino oder die politische Bedeutung des Filmmediums geschmäht. Regisseur Burhan Qurbani hat nun den Schritt gewagt, die Geschichte von Alfred Döblins Großstadtroman „Berlin Alexanderplatz“ frei als bunt glimmendes Neo(n)-Noir-Werk zu interpretieren. Die […]
70. Berlinale: „DAU. Natascha“ von Ilya Khrzhanovskiy & Jekaterina Oertel
Sadistische Rollenspiele Das multidisziplinäre Projekt „DAU“ des russischen Künstlers Ilya Khrzhanovskiy unter der Co-Regie von Jekaterina Oertel sorgt seit Jahren für Diskussionsmaterial. In der ukrainischen Stadt Kharkiv wurde von 2007 an das detaillierte Abbild einer sowjetischen Stadt aus der Stalin-Zeit nachgebildet. Alles sollte „echt“ erscheinen, Kostüme, Filmsets, auch die Akteure sollten in dem fiktionalisierten Umfeld […]
70. Berlinale: „Surge“ von Aneil Karia
Mit dem Kopf durch die Wand In seinem manischen Langfilmdebüt „Surge“ führt uns der britische Regisseur Aneil Karia auf einem absurd-grotesk-komischen Balanceakt durch ganz alltägliche Lokalitäten der britischen Hauptstadt. Joseph (Ben Whishaw) arbeitet an der Sicherheitskontrolle des Londoner Stansted-Flughafens, einem gigantischen, funktionellen Nicht-Ort, in dem er einer klar einstudierten Routine-Tätigkeit nachgeht. Mit eingeübten Handgriffen tastet […]
Film:ReStored_04: Hörspuren in Filmarchiven
Das Film:ReStored Festival hat in seiner vierten Ausgabe erneut die Bedeutung eines langfristigen Erhalts des Filmerbes herausgearbeitet. Alles dreht sich um die Frage, welche Filme aus über 120 Jahren deutscher Kinogeschichte sind Teil des filmischen Gedächtnisses und sollen bewahrt werden. Ein Bericht von Henning Koch...
Human Rights Film Festival Berlin 2019: Filmemacherin Ewa Ewart im Interview
Die polnische Journalistin Ewa Ewart arbeitet in ihrem Dokumentarfilm „The Curse of Abundance“, der beim Human Rights Film Festival zu sehen ist, die politischen Diskurse und Hintergründe der umstrittenen Ölbohrungen im Nationalpark Yasuní in Ecuador auf.
Human Rights Film Festival Berlin 2019: Filmemacherin Britta Schoening im Interview
Beim Human Rights Film Festivals Berlin wird Filmemacherin Britta Schoenings Dokumentarfilm „#Widerstand“ gezeigt, in dem drei jungen Europäerinnen, unterschiedliche Formen des Widerstands ausleben. Henning Koch hat mit Schoening darüber gesprochen...
Human Rights Film Festival Berlin 2019
Themen wie die Wahrnehmung und Konsequenzen von geflüchteten Menschen in Europa oder die Endlichkeit von natürlichen Ressourcen haben in den deutschsprachigen Medien in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Das Human Rights Film Festival Berlin versucht diese in filmischer Form abzubilden.
„Where Does A Body End?“ von Marco Porsia
Keine leere Beweihräucherung Mit Regeln und Normen zu brechen und die musikalische Harmonie auf den Kopf zu stellen waren schon immer treibende Elemente der subversiven Kunstbewegungen. Die amerikanische Rockband Swans verfolgte dieses Ziel vor allem in den 1980er Jahren in New Yorks No Wave- und Hardcore-Szene. 1982 von dem avantgardistischen Musiker und Künstler Michael Gira […]
69. Berlinale: „Flatland“ von Jenna Bass
Die „Regenbogennation“ wird auf den Kopf gestellt „Rainbow Nation“ lautet der Name, mit dem Südafrika nach dem Ende der Apartheid betitelt wurde. Ein Begriff, der angesichts der ungleichen Lebensverhältnisse und Spannungen innerhalb der Republik für Kontroversen gesorgt hat. Genau in dieser vermeintlichen „Regenbogennation“ ist der Neo-Western „Flatland“ angesiedelt. Die junge Schwarze, Natalie (Nicole Fortuin) heiratet […]











