Dokumentarfilm
„Welcome Goodbye“ von Nana A.T. Rebhan
Angriff der Rollkoffer Sie sind überall. Meist treten sie in Gruppen auf und heften sich entweder an die Fersen eines Reiseleiters oder ziehen in Doppeldeckerbus-Karawanen quer durch die Stadt. Vereinzelt lassen sie sich auch in Fahrradrikschas durch die Gegend kutschieren. Die Berliner Touristen. Sie kommen und gehen und werden trotzdem jedes Jahr immer mehr. Per […]
Berlin Documentary Forum 3 im HKW
Ein Blick in das Programm des Berlin Documentary Forum 3, das von 29. Mai bis 1. Juni 2014 im Haus der Kulturen der Welt die Grenzen des Dokumentarischen vermisst.
„Der Filmamateur“ (OT: „Amator“) von Krzystof Kieślowski
Filmzensur im „Kino der moralischen Unruhe„ Für zwei Monatslöhne hat der einfache Angestellte Filip Mosz eine 8mm-Kamera erworben. Die ursprüngliche Intention, damit nur die Kindheit seiner Tochter bildlich festzuhalten, wird jedoch schnell von größeren Ambitionen abgelöst, als er von seinem Vorgesetzten den Auftrag bekommt, die Jubiläumsfeier des Werkes zu dokumentieren. „Alles, was sich bewegt“, lautet […]
„Wiener Ecke Manteuffel“ von Florian Schewe
Eine Krankheit, die verbindet HIV ist ein unbequemes Thema. „Gib AIDS keine Chance“, steht auf Plakaten, die für den Gebrauch von Kondomen werben. Allerdings relativ klein und diskret in der unteren Ecke des Motivs. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen stattdessen phallusförmige Obst- und Gemüsesorten, denen man ein Präservativ übergezogen hat. Manchmal auch Menschen, die es […]
„Die Arier“ von Mo Asumang
Die Irritation der Offenheit Schon bei den ersten Bildern stellen sich den Zuschauern die Nackenhaare auf. Neonazi-Parolen mischen sich mit Mo Asumangs Erzählung von ihren deutschen Großeltern, die überzeugte Nationalsozialisten waren. Hier beginnt die Reise der afrodeutschen Moderatorin, Schauspielerin und Regisseurin. Die Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers mischt sich unter rechtsradikale Demonstranten und Burschenschaftler, […]
„Holanda del Sol“ von Daniel Abma und Florian Lampersberger
Am Ende kommen Senioren Ein Meer aus Hochhäusern vor glattgebürsteten Stränden, ordentlich zusammengelegten Liegen und dem beruhigend-gleichmäßigen Rauschen der Wellen – nirgendwo sonst wird die Mittelmeerküste wohl so sehr zum Zeichen einer europäischen Wohlstandsgesellschaft, die um den besten Platz an der Sonne buhlt, wie an der spanischen Costa Blanca, in der Provinz Alicante. Hier herrscht […]
achtung berlin 2014: Made in Berlin-Brandenburg – Bester Dokumentarfilm
Fast schon traditionell überzeugt achtung berlin mit einem sehr starken Dokumentarfilm-Wettbewerb. Die Macher haben zehn Dokumentationen für den Wettbewerb 'Made in Berlin-Brandenburg' - Bester Dokumentarfilm nominiert. Drei davon möchten wir euch schon vorab empfehlen...
Interview mit Filmemacherin Yael Reuveny zu „Schnee von gestern“
Filmemacherin Yael Reuveny arbeitet im Dokumentarfilm "Schnee von gestern", der beim 23. Film Festival Cottbus ausgezeichnet wurde und aktuell beim 20. Jüdischen Filmfestival zu sehen ist, die eigene Familiengeschichte auf. Im Interview berichtet sie, wie sie ihr Thema fand, warum Berlin Israelis fasziniert und welche Witze sie nerven.
Zehn Kino-Tipps für den April 2014
Hier einige der besten Filme, die im April in die Kinos kommen! Unsere Tipps reichen von Lars von Triers "Nymphomaniac 2" (Foto) über "Snowpiercer mit Tilda Swinton bis hin zu Geheimtipps wie den Festivalabräumern "A Simple Life" und "Watchtower"!
„Schnee von gestern“ von Yael Reuveny
Herausragendes Langfilmdebüt Bereits in ihrem ersten kleinen Dokumentarfilm „Erzählungen vom Verlorenen“ (2009) begab sich die israelische Filmemacherin Yael Reuveny auf die Suche nach dem im Holocaust verloren gegangenen Bruder ihrer Großmutter. In ihrem ersten Langfilm „Schnee von gestern„, der im vergangenen Jahr im Deutschen Wettbewerb bei DOK Leipzig erfolgreich seine Premiere feierte, hat sie das […]
„Stories We Tell“ von Sarah Polley
Regisseurin Sarah Polley geht mit "Stories We Tell" der eigenen Familiengeschichte auf den Grund. Der Dokumentarfilm trägt seinen Charme weit über den familiären Tellerrand der Polleys hinaus.
Interview mit Antje Schneider und Carsten Waldbauer zu „Die schöne Krista“
Krista ist mittleren Alters. Sie war zweimal “Miss Germany” und hat drei Kinder von drei verschiedenen Vätern. Was ein bisschen wie Reality-TV anmutet, ist schlicht und ergreifend die Geschichte einer Kuh. Eine besondere Kuh, wie wir im Interview mit den Dokumentarfilmmachern Antje Schneider und Carsten Waldbauer erfahren...











