Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
Rückblick auf das 8. achtung berlin Festival
Berlin hautnah. Die achte Ausgabe des achtung berlin Festivals zeigte Geschichten in authentischen Erzählstilen und Genremixe, die Identitäten schaffen und ein echtes Berliner Lebensgefühl vermitteln.
„Attenberg“ von Athina Rachel Tsangari
Voller verschrobener Situationen ist der zweite Langfilm „Attenberg“ der griechischen Regisseurin Athina Rachel Tsangari, indem sie ein bizarres Bild über die Spezies Mensch entwirft.
Hands on Fassbinder
Der deutsche Film ist ein Sorgenkind. Nicht ein Sorgenkind im klassischen Sinne, dass sich gerne schmutzig macht und etwas gewalttätiger und rücksichtsloses mit seinen Mitmenschen umgeht, als vielleicht angebracht ist, sondern es ist auf so merkwürdige Weise Ich und bewusstlos. Es sammelt eine Verbundenheit, zu der man weder Vernunft noch Liebe und Begabung braucht...
Athina Rachel Tsangari über ihren Film „Attenberg“
Seit einiger Zeit sorgt griechisches Kino für Furore bei den großen Filmfestivals. Anerkennend beobachten Presse und Publikum die "Greek New Wave" titulierte Bewegung. Regisseurin Athina Rachel Tsangaris ist mittendrin und gilt neben Yorgos Lanthimos ("Dogtooth", "Alpen") als Gesicht dieses "Neuen Griechischen Kinos". Im Gespräch erklärt die ehemalige Festivalmacherindie Bedeutung von Filmfestivals für ihre Arbeit, ihr beinahe naturwissenschaftliches Interesse am Menschen und wie die "Greek New Wave" ohne staatliche Förderung auskommt.
Too Drunk To Watch im Moviemento
Das ist schon beachtlich: Quasi im Alleingang hat Cornelius Schulz das 1. Punkfilmfest Too Drunk To Watch auf die Beine gestellt, welches vom 9. bis 13. Mai im Moviemento Kreuzberg stattfinden wird. Ein gelungenes Nebenprojekt zum tatsächlichen Tagesgeschäft mit F.A.M.E.D. Records, das derzeit seinen ersten 10-inch Release feiert.
„Die Vermissten“ von Jan Speckenbach
Zombies? Schön wär’s. Als der Mittfünfziger Lothar von seiner Ex-Frau benachrichtigt wird, dass ihre gemeinsame Tochter verschwunden ist, macht er sich auf die Suche. Diese Suche nach seiner verlorenen Tochter wird zur Suche nach seiner eigenen Identität und zu einer Konfrontation mit seiner Vergangenheit – schon gelangweilt? Dann ist man mittendrin in dem Plot von […]
Experimentierfreudig und erfrischend
Die Reihe "Neues griechisches Kino" im Kino Arsenal widmet sich dem innovativen jüngeren Filmschaffen des wirtschaftlich gebeutelten Mittelmeerlandes.
Rückblick auf das erste Greenland Eyes Filmfestival
Tiefe Einblicke über die größte Insel der Erde und deren Bewohner gaben die Filme des ersten grönländischen Filmfestivals Greenland Eyes in Berlin in der letzten Aprilwoche. Wer näheres über die Befindlichkeiten und die soziokulturelle Lage der Bewohner des gegenwärtigen Grönlands hätte erfahren wollen, wäre im Kino Arsenal vollends mit sehr informativen Filmen befriedigt worden.
„Medianeras“ von Gustavo Taretto
Einsame Großstädter Seit ihn seine Freundin verlassen hat, lebt der 29-jährige Webdesigner Martin zurückgezogen in seinem Ein-Zimmer-Appartment. Die meiste Zeit verbringt er im Internet. Dort bekommt er alles, was er braucht: Musik, Filme, Essen und sexuelle Befriedigung. Ohnehin würde der junge Mann seine Wohnung nur mit einem für alle Notfälle vorbereiteten Rucksack verlassen. Direkt gegenüber […]
„Tomboy“ von Céline Sciamma
Das Geheimnis eines Sommers Es sind Sommerferien. Etwas schüchtern steht der zehnjährige Michael am Rande eines Bolzplatzes, neben ihm die gleichaltrige Lisa, die er erst kurz zuvor kennengelernt hat. Mal wieder sind Michaels Eltern umgezogen und mal wieder muss er sich mit den anderen Kindern in der neuen Nachbarschaft anfreunden. Michael beobachtet die Jungen beim […]
„Paradieswehr“ (Mai12)
KinoKabaret-Organisator Dave Lojek über seinen Film: „Was tun, wenn Immobilienhaie durch das sprichwörtliche Paradies schwimmen? „Paradieswehr“ spielt in Jena und zeigt die einfallsreiche Architekturstudentin Ina beim Versuch, Forschungsunterlagen zu entwenden. Allerdings hat sie es mit einem Gegner zu tun, der für ihre Manöver kaum empfänglich ist. Wie wird sich Ina entscheiden? Diese Kurzfilmübung entstand als […]
Korean Cinema Today im Haus der Kulturen der Welt
"East is East and West is West, and never the Twain shall meet". Der britische Schriftsteller Rudyard Kipling konnte sich bedauerlicherweise nicht vom Gegenteil überzeugen lassen, denn im Januar 1936 starb er an einer Gehirnblutung. Einige Jahre später brach der zweite Weltkrieg aus und veränderte das geopolitische Machtverhältnis, dennoch blieb Asien der große, mysteriöse Unbekannte.











