Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
Mauerfilme im Kino Arsenal
Vor allem im letzten Jahrzehnt vor ihrem Fall war die Berliner Mauer Drehort für Musikclips und Schauplatz von Musik-Performances. Experimentalfilmen wie Mainstreamvideos diente die Grenze als von Kalter Kriegs-Romantik umwehte Tabuzone, bunt bemalte Kulisse, ästhetisch-konzeptionelle Projektionsfläche, aber auch als Abschussrampe für Popmusikraketen zur "Befreiung" der DDR-Bevölkerung.
Ein Rückblick auf „Chaplin Complete“
Mit Chaplin kehrt die Magie des Kinos zurück in den Saal und macht Kino zum Gemeinschaftserlebnis. Ein Bericht über ein kleines Sommer-Highlight.
Globians Doc Fest 2011
Das Globians Doc Fest 2011 ist auch in seiner siebten Ausgabe das engagierte Werk von Kurator Joachim Polzer. Von 11. bis 17. August 2011 werden im Kino Toni am Antonplatz in Weißensee insgesamt 64 Dokumentationen gezeigt. Zahlreiche Filmemacher präsentieren ihre Arbeiten und stellen sich den Fragen der Zuschauer.
Favourites Film Festival Berlin: Erste Einblicke
Vom 1. bis 4. September 2011 zeigt das Favourites Film Festival Berlin im Kulturzentrum Moabit Kurz- und Langfilme aus 25 Ländern, die auf Festivals in aller Welt bereits Publikumspreise gewonnen haben. 19 Filme gehen in den Wettbewerb um den vom Erich-Pommer-Institut gestifteten Berlin's Favourite Award, der mit 1.500 Euro dotiert ist. Ein Großteil der Filme der ersten Festivalausgabe beschäftigt sich mit Fragen um Zugehörigkeit, erzählt von ihrem Verlust, aber auch von einem neuen Finden, von Heimat und Familie.
Kurzfilmfestival Oberschöneweide sucht Filme
Vom 21. bis 22. Oktober lädt das Kurzfimfestival Oberschöneweide wieder Filmemacher ein, ihre besten Arbeiten im Kino Spreehöfe zu präsentieren. Gesucht werden neue und interessante Kurzfilme von "überallher, um ein Schaufenster des regionalen wie internationalen Filmschaffens im Südosten Berlins zu öffnen.", wie die Organisatoren erklären. "Wir suchen auch Künstler, die ihre Experimentalfilme bei uns präsentieren wollen."
Festivalbericht: new horizons
Aus Schweinehaut schneidert sich Antonio Banderas in Pedro Almodóvars "Die Haut in der ich wohne" eine Liebhaberin zurecht. Mit "It Looks Pretty from a Distance" gelingt Anna und Wilhelm Sasnal eine ausgezeichnete Nahaufnahme einer dörflichen Idylle in der polnischen Provinz. Nazitruppen aus lauter Zombies werden in "Dead Snow" von jungen norwegischen Jetski-Fahrern mit der Kettensäge bearbeitet – vom filmischen Standpunkt gesehen gab es auf dem new horizons erwartungsgemäß einiges auf die Augen.
landmade.2011 – “Zone Traumzeit”
Eineinhalb Autostunden nordwestlich von Berlin gründete Heinz Mögelin auf dem Gelände einer ehemaligen Hühnermast-LPG in den 70er Jahren das erste und einzige Autokino der DDR, eingeklemmt zwischen ehemaligen Truppenübungs- und Bombenabwurfplätzen. Heute ist das Kino ein Ort skurriler Romantik, der aus der Zeit gefallen wirkt und zu dem in den Sommermonaten immer noch zahlreiche Kinofans ins Nirgendwo zwischen Wittstock und Neuruppin pilgern.
Warm Up: Asian Hot Shots Berlin
Bevor das Festival im September wieder im Kino Moviemento gastiert, zeigen die Organisatoren am Freitag, den 5. August um 22.30 Uhr, eine "Südkoreanische Filmnacht" - ein Kurzfilmprogramm in Anwesenheit der Filmemacher Saebom Kim und Ru Kyung-rok Chung.
Shorts Attack auf dem Badeschiff
Shorts Attack geht im August wieder open air auf das Badeschiff der Arena Berlin. Live-Musik gibt es diesmal von Lili and the Rythm Tigers. Gezeigt werden 15 Kurzfilme in 90 Minuten - bizarre Stasifilme treffen auf Beobachtungen im Mauerstreifen, DEFA-Perlen, Happenings und Musikclips. Das Motto des Abends "Rock the Wall" fühlt ganz klar dem Sound des Kalten Krieges nach.
Filmreihe: Wieland Speck im Arsenal
In einem Interview mit der "taz" sagte Wieland Speck einmal: "Wenn jeden Abend in der Vorabendserie Schwule durchs Fernsehen laufen, dann fragen dich die Produzenten, warum du jetzt noch unbedingt einen Film mit einer Schwulenthematik machen willst." Wieland Speck, Jahrgang 1951, ist den Hauptstadtcineasten vor allem durch seine Filme "Westler" und "Escape To Live" und seine Arbeit als Berlinale-Kurator ein Begriff. Das Arsenal feiert mit dem Programm "Wieland Specks bewegte und unbewegte Bilder" (3. bis 22. August) den sechzigsten Geburtstag des Künstlers und Kurators, der über vier Dekaden aktiv queere Geschichte Berlins mitgestaltet hat.
„REC – Revolutionary Electronic Cinemaniacs“ (Aug 11)
Dave Lojek, der Leiter der Filminitiative KinoBerlino und Festivalmanager des Internationalen KinoKabarets Berlin über den neuen Trailer des Festivals: „Eine Gruppe verwegener Cyberpunks namens REC dreht lustig in der Öffentlichkeit ihren Kurzfilm. Das versuchen die Cyborgs der Omni Media Corporation zu unterbinden. Als die Kamera beschlagnahmt wird und sich der Firmenboss Haffner aufregt, sucht REC […]
Interview: Kuratorin Kimiko Suda über Festivalförderung
Ein Filmfestival zu organisieren, ist alles andere als einfach. Vor allem Geldmittel zu aquirieren, fällt vielen Organisatoren schwer. Förderer müssen überzeugt und Sponsoren gefunden werden, denn die finanziellen Erträge sind selbst bei Filmfestivals, die ein großes Publikum anziehen, meist gering. Die zwangsläufigen Alternativen lauten Ehrenamtlichkeit und Enthusiasmus.











