Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…

Comeback des Vorfilms

Die Vorfilmkampagne "Kurz vor Film – mehr Vorfilme ins Kino!" hat mit der Hilfe von über 10.000 Vorfilmfans, allein 6600 davon auf Facebook, namhaften Unterstützern und prominenten Schauspielern wie Dieter Kosslick, Ulrich Matthes, Anna Thalbach

Festivalbericht: Directors Lounge 2011

Zu groß, zu klein oder völlig falsch abgesteckt - das Problem eines Festivals wird wohl immer der des Rahmens sein. Veranstalten ist halt eben mehr, als nur irgendeinen Raum zur Verfügung zu stellen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es beachtlich, dass der Künstler als Subjekt modellhaft agiert.

15. Videonale im Kino Union

Thematisch wie inhaltlich wurden auch bei der Programmauswahl der mittlerweile 15. Ausgabe der Videonale im Kino Union keine Grenzen gesetzt. Egal ob Animationsfilm, Realsatire, Horrorfilm, Amateur-, Experimental- oder Studentenfilm, das einzige Kriterium der Organisatoren lässt sich auf einen kurzen Satz reduzieren

Berlinale Nachlese: Generation

Perfekter Ausklang für die Sektion Generation am Publikumssonntag. Der volle Saal feiert den australischen Film "Red Dog" (Kriv Stenders) und die Geschichte eines Hundes, der einer Kommune in Dampier (Westaustralien) den Kopf verdreht und aus Einzelgängern eine Familie formt. Hier finden die gezeigten Programmbeiträge zu einer Synthese zusammen und produzieren ein erhebendes Gemeinschaftsgefühl

shorts attack! im Babylon Mitte

Die Berlinalekälte, die Berlin nun doch erst nach dem Festival ereilt, haben die interfilmer offensichtlich antizipiert. Um dem sonnigen Kühl entgegen zu wirken, schicken sie uns mit ihrem monatlichen Kurzfilmmagazin shorts attack auf Reisen. "Nix wie weg! - Reiseerlebnisse" lautet das Motto der Februar-Kompilation

61. Berlinale: Bärenlese

Die Würfel sind gefallen und die Bären vergeben, die meisten Journalisten wieder glücklich zuhause gelandet und die Koffer ausgepackt. Endlich Zeit also, um einiges an schmutziger Wäsche zu waschen – was mancherorts nicht nur für die verschwitzten Blusen und Hemden der Damen und Herren von der schreibenden Zunft gilt.

„The External World“ (Feb 11)

Schon der Vorgängerfilm „Please say something“ (Berlinale 2010 Gewinner) verstörte sowohl inhaltlich als auch ästhetisch. Er war ein Angriff auf die Sinne. „The External World“ nun ist ein sarkastisches Patchwork der Realität, ein multimediales Episodengewitter in der Sprache des Multimedialen. Dadurch ist die Animation vor allem eins: modern. Der Interfilm-Organisator Matthias Groll über den Film: […]

Iraner gewinnt Goldenen Bär

Nach zehn Tagen sind die 61. Internationalen Filmfestspiele mit der Preisverleihung zu Ende gegangen. Mit dem Hauptpreisen für "Nader and Simin, A Separation" des iranischen Regisseurs Ashgar Farhadi endeten die Festspiele ganz im Zeichen des politischen Symbolismus.

Berlinale-Blog: Teddy Awards (10)

Es wird gefeiert – seit nunmehr 25 Jahren vergibt die Berlinale den "kleinen Bären" für den schwul-lesbischen Film. Und, ganz standesgemäß, findet sich die bunte Gesellschaft an jenem Freitag im Februar im bedeutungsschwangeren Flughafen Tempelhof ein, um zwischen alten Nazi-Bauten und violetten Laserstrahlern den Triumph queerer Filmkunst zu begießen

Berlinale Blog: Perspektive Deutsches Kino – Der innere Kampf (9)

"Paul, Paul", ruft RP Kahl, Regisseur und Schauspieler, an diesem Montagabend aber als Moderator tätig. Zaghaft doch bestimmt greift er den eben gerufenen am Arm. Paul Gratzik befindet sich in einem nur schwer zu stoppenden Redefluss. Nicht unangenehm, charmant - doch droht er die angedachte Redezeit zu sprengen.

Das Kino lebt – „Cinema Jenin“ bei der Berlinale

Marcus Vetters und Leon Gellers Dokumentarfilm "Das Herz von Jenin" hat viel erreicht. Und das bezieht sich nicht allein auf die reinen Zuschauerzahlen und den Deutschen Filmpreis für den Besten Dokumentarfilm. Der Film hat auch buchstäblich Spuren hinterlassen - sowohl bei Marcus Vetter als auch in Jenin selbst.

Berlinale-Blog: Berlin ist nicht nur Berlinale (8)

Nichts in Berlin läuft in diesen Tagen ohne die Berlinale. Partys, Empfänge, Galavorstellungen - sie alle firmieren mehr oder minder unter dem Banner der Internationalen Filmfestspiele. Die Relevanz vieler Veranstaltungen ist fraglich. Viele nutzen die Marke Berlinale, um sich ein Stück vom großen Kuchen abzuschneiden, der alljährlich rund um das Festival entsteht. Selbstdarstellung und mediale Präsenz sind die zwei entscheidenden Größen.