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Erster Einblick in die 27. Interfilm-Ausgabe

Noch feilen die Interfilmer fleißig am diesjährigen Programm, doch bereits die ersten Infos zum kommenden Festival, das vom 15. bis 20 November stattfinden wird, lassen Bemerkenswertes erahnen. Für 27. Ausgabe erreichten die Kuratoren 7000 Kurzfilme aus aller Welt. 450 werden davon in 50 Programmen, sechs Wettbewerben und sieben Kinos zu sehen sein.

Festivalbericht: Going Underground

Ein Mann im grauen Dreiteiler sitzt konzentriert über seiner Ausgabe der FAZ. Neben ihm steht sein Koffer, der durch die Fahrbewegungen leicht hin- und hergeschaukelt wird. Währenddessen strahlt das Berliner Fenster die 9. Ausgabe seines Going Underground-Festivals aus, das diesmal gleichzeitig in Berlin und Seoul stattfindet.

“Alimation” (Sep 11)

Interfilm-Organisator Matthias Groll über den Film „Alimation„: „Die einfachsten Dinge sind oft am prägnantesten, und im Animationsbereich überzeugt das Handgemachte oft die mit viel Aufwand erzeugten Computeranimationen. Deren Simulation und Täuschung freilich können Authentizitätstests mittlerweile locker bestehen: Es gibt kein wahres Leben im Falschen mehr. Das offen sichtlich Erbastelte gerät – spätestens durch die Postproduktion […]

Going Underground 2011

Seit 1902 nutzen die Berliner (die seit 1929 auch so genannte) U-Bahn, um sich innerhalb der Stadt von einem zum anderen Ort bewegen zu lassen. Seit nunmehr neun Jahren entbindet das Kurzfilmfestival Going Underground das Transportmittel zwar nicht seiner Funktion, gewinnt diesem aber eine neue Komponente ab. Zwischen dem 22. und 28. September verwandelt sich die U-Bahn dank der Monitore des Berliner Fensters in eine Art Kino, das internationalen Stummfilm mit einer Länge von maximal 90 Sekunden zeigt.

„Shorts Attack“ im September

Das Interessante als auch Zynische an terroristischen Anschlägen ist, dass die Weltvorstellung, die uns dadurch vermittelt wird, bei näherer Betrachtung keine Alternative sondern nur eine Extrapolation der Unseren ist. Während große Unternehmen durch enorme Kapitalverschiebungen den öffentlichen Raum dermaßen umgestalten, dass dieser als solches nicht mehr wahrgenommen wird, zerstören ihn Terroristen einfach.

International SinCity Film Award sucht Beiträge

Junge Filmemacher aus der ganzen Welt können noch bis zum 7. Oktober ihren Beitrag für den ersten International SinCity Film Award einreichen. Gesucht wird das neue Bild der Goldenen Zwanziger – die Sin City im 21. Jahrhundert. Im Wettbewerb dreht sich alles um die Frage: Was macht die Sin City 2011 aus, ihre Bilder, ihre Geschichten?

Contravision 2011: Ein kurzer Zwischenbericht

Am kommenden Wochenende (16. bis 18. September) startet die 19. Ausgabe des Kurzfilmfestivals Contravision in ihre zweite Runde. Wir haben Festivalleiter Robin Bodenhaupt quasi zwischen den Türen des Kinosaals vier Fragen zu den vergangenen Festivaltagen gestellt. Dazu gibt es die ersten visuellen Eindrücke.

Down Under Berlin im Moviemento

Auf der Landkarte der Kinematographie gehört Australien hierzulande zu den wenig beachteten Filmländern. Internationale Stars wie Heath Ledger, der zur Persona non grata mutierte Mel Gibson oder Nicole Kidman, die Down Under in schöner Regelmäßigkeit hervorbringt, gibt es zwar, aber eine Einordnung in Kinokunstformen wie etwa das europäische Erzählkino, das US-amerikanische Independentkino, Hollywood und das japanisches Autorenkino fällt schwer

Pool 2011 im Eden

"Eine Bühne, Marmorsäulen, der rote Vorhang schließt sich. „You only have a split second of a pose to multiply your transgression.“ Wie eine provokante Handlungsanleitung klingt dieser erste Satz, der die Eröffnungssequenz einleitet: das Spiel von fünf Figuren, verstrickt in erotischem Innuendo, mehr Schein als Sein: Die pornographischen Posen sind lediglich in ihrem Schattenwurf sexuell interpretierbar.

Contravision 2011 im Zeiss Grossplanetarium

"19 mal Visionen contra die totale Television": Das Team des Kurzfilmfestivals Contravision gibt sich auch in diesem Jahr gewohnt kämpferisch. 19 Jahre ist das unabhängige Filmfestival nun schon alt und damit längst erwachsen. Es zählt damit neben Interfilm zu den renomiertesten (Kurz)-Filmfestivals der Stadt.

„Clack“ (Sept 11)

Dave Lojek, der Leiter der Filminitiative KinoBerlino und Festivalmanager des Internationalen KinoKabarets Berlin über „Clack“: „Letztes Jahr zauberte Kevin Stein aus Hamburg in nur zwei Tagen diesen Kurzfilm in Berlin beim Internationalen KinoKabaret, der viele Zuschauer bezauberte. Wenn der menschliche Magnetismus immer nur bei anderen funktioniert, kann das schon depressiv machen. So fühlt man sich, […]

KinoKabaret im Kino Moviemento

Auf der einen Seite ist es unübersehbar, dass sich die Leistung eines handelsüblichen Heimcomputers alle eineinhalb Jahre verdoppelt und das alles dreidimensionaler, hochauflösender und interaktiver wird. Auf der anderen Seite scheint kaum eine Neuentwicklung unser soziales und individuelles Verhalten sonderlich zu beeinflussen

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