Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…

Zurückgespult #20: Was von den Oscars 2015 übrig bleibt

In der 20. Ausgabe von Zurückgespult rückt unsere Kolumnistin Cosima M. Grohmann den flammenden Appell Patricia Arquettes in den Blickpunkt.

„My Stuff“ von Petri Luukkainen

Der Wert der Dinge In „My Stuff“ startet der 26-jährige Finne Petri Luukkainen ein Selbstexperiment, das ihn zur Erkenntnis führen soll, was in seinem Leben wirklich wichtig ist. Der Dokumentarfilm ist eine Reflexion auf die westliche konsumorientierte Gesellschaft, bleibt aber oberflächlich und egozentrisch. Der Film lief mit beachtlichem Erfolg in Schweden, Spanien und Japan. Petri […]

„Pepe Mujica“ von Heidi Specogna

Blumenzüchter und Präsident Pepe Mujica war bis 2014 Präsident der Republik Uruguay und gilt als volksnaher und unkonventioneller Politiker. Heidi Specogna knüpft mit ihrem neuesten Film „Pepe Mujica – Lektionen eines Erdklumpens“ an „Tupamaros„, das erste filmische Porträt des Mannes aus dem Jahr 1997, an. In der Zwischenzeit stieg er vom Abgeordneten der Partei „Movimiento […]

BMVA-Winner-Videos: „My Recurring Dream“ – André Chocron (2)

Gewinner in der Kategorie Best Director 2014: "My Recurring Dream" von Cold Mailman, Regie André Chocron...

BMVA-Winner-Videos: „Holidays“ – The Blaze (1)

Gewinner der Kategorie Best Cinematography 2014 Im Wettbewerb um den Gewinn in der Kategorie Best Music Video sicherte sich die Produktion den dritten Platz. The Blaze ist ein Musik- und Videoclipprojekt der Cousins Jonathan und Guillaume Alric. Zusammen produzieren und entwerfen die beiden Belgier ihre eigene Musik mit den dazugehörigen Videos. Die Produktion „Holidays“ eroberte […]

„bestefreunde“ von Jonas Grosch und Carlos Val

Wenn der „partner in crime“ entgleitet Sandstrand und Sonnenschein, Sightseeing in sengender Hitze rund um La Sagrada Familia, die Nacht feuchtfröhlich durchtanzen oder den neu anbrechenden Tag komfortabel auf dem Hotelbalkon begrüßen: Susi Q. und Mark tingeln durch die Weltgeschichte und leben diesen Traum. Arbeiten, wo andere Urlaub machen, das Hobby zum Job machen: Was […]

„Bande de filles“ („Girlhood“) von Céline Sciamma

Ein Fausthieb in Richtung Patriarchat Weiblichkeit und Repräsentation vertragen sich selten. Obgleich das Kino sich in den letzten Jahren auch vermehrt feministische Erzählperspektiven und vielschichtigeren Charakteren zugewandt hat, dominiert ein Gros an Stoffen, die Weiblichkeit und Frausein entlang schematischer Schablonenhaftigkeit verhandeln. Beachtenswerte Ausnahme: Die zweite Jugend der älteren Frau jenseits der 50, wie sie in […]

„Als wir träumten“ von Andreas Dresen

Dani, Mark, Rico, Pitbul, Paul und Sternchen waren in den späten 80ern noch richtige Thälmann-Pioniere, bevor das System zusammenbrach und es plötzlich anders weiterging. Es waren wilde und chaotische, mutige und schonungslose Zeiten.

Kritiken zur 65. Berlinale in der Übersicht

Zehn Tage Berlinale und einige wirklich bemerkenswerte Werke liegen hinter den Berliner Filmfestivals-Kritikern. Unser Überblick über die beim Filmfest verfassten Kritiken, geordnet nach den Sektionen des Festivals…

Interview mit Regisseurin Ava DuVernay zu Oscar-Kandidat „Selma“

Mit dem gefeierten “Selma” verantwortet Regisseurin Ava DuVernay den ersten Film, in dessen Zentrum die amerikanische Bürgerrechts-Ikone Dr. Martin Luther King steht. Im Interview erklärt sie, wo die Schwierigkeiten lagen, beschreibt ihre Abneigung gegen historische Dramen und spricht über Rassismus und Ausgrenzung im Film-Geschäft.

„Der letzte Sommer der Reichen“ von Peter Kern

Sex, Drogen und Geld An der Berlinale wurde der österreichische Film „Der letzte Sommer der Reichen“ von Peter Kern uraufgeführt. Kern, geboren 1949 in Wien, ist dem Publikum bekannt als Darsteller aus Filmen von Syberberg, Fassbinder und Schlingensief, tritt aber auch regelmäßig als eigenwilliger Filmautor hervor. Wie der Titel bereits nahelegt, spielt die Handlung in […]

„Angelica“ von Mitchell Lichtenstein

Triebhafter Geist Mit „Angelica“ ist dem US-amerikanischen Regisseur Mitchell Lichtenstein, Sohn des berühmten Pop-Art-Künstlers Roy Lichtenstein, ein sonderbares Werk gelungen, das sich dem Thema der weiblichen Sexualität annimmt. Durch das Transponieren des Stoffes ins englische 19. Jahrhundert gewinnt der Film an Originalität. Als Angelica am Krankenbett ihrer Mutter Constanze ankommt, scheint diese von einem schlechten […]