Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…
„Adam und Evelyn“ von Andreas Goldstein und Jakobine Motz
Liebe in Zeiten der DDR Als einzige deutsche Produktion feierte „Adam und Evelyn“ von Andreas Goldstein und Jakobine Motz 2018 seine Premiere bei der „Settimana della critica“ in Venedig. Nach einer beachtlichen Festivaltour in Deutschland, Spanien und sogar in Südkorea (Busan) kommt der Film nun in die deutschen Kinos. Anhand einer „Männer und Frauen-Geschichte“, wie […]
„Robin Hood“ von Otto Bathurst
Rächer der Enterbten Er ist der Rächer der Witwen und Waisen. Er klaut von den Reichen und gibt es den Armen. Jeder kennt den Kapuzenmann aus den britischen Heldenballaden. Seine Geschichte wurde schon unzählige Male verfilmt. Das Bild, welches wir von Robin Hood haben, wurde verstärkt im 20. Jahrhundert durch Film und Fernsehen geprägt. Sean […]
„Shoplifters“ von Hirokazu Kore-eda
Seine Familie kann man sich nicht aussuchen 2018 ging die Palme d’Or, der Hauptpreis beim Filmfestival in Cannes, nach Japan. Regisseur Hirokazu Kore-eda interessiert sich in seinem aktuellen Werk für das Thema Familie und findet in „Shoplifters – Familienbande“ erneut einen eigenen, originellen Zugang dazu. Als „Shoplifters„, Ladendiebe, betätigen sich Herr Shiobata und sein Sohn. […]
„Drei Gesichter“ von Jafar Panahi
Abstand halten Seit nunmehr zehn Jahren hat der iranische Regisseur Jafar Panahi Arbeitsverbot. Dennoch schafft er es immer wieder seine Filme ins Ausland zu schmuggeln. So auch sein aktuelles Werk „Drei Gesichter„, das in Cannes den Preis für das beste Drehbuch gewann. Die drei Gesichter gehören drei Schauspielerinnen aus unterschiedlichen Generationen. Jede der drei hat […]
MELLOW MUD („Es esmu šeit“) von Renārs Vimba
Gewinner des Gläsernen Bären bei der 66. Berlinale! Klarkommen. Bloß nicht anderen vertrauen und Hilfe suchen. Sich nur auf sich selbst verlassen. Ungefähr so denkt die 17-jährige Raya (stark: Elina Vaska), als ihre Großmutter stirbt und ihr kleiner Bruder Robis und sie plötzlich alleine in der Hütte irgendwo im lettischen Nirgendwo sitzen. Ein Film über das Erwachsenwerden.
Kurzfilmtag 2018 – Der große Tag des Kurzfilms
Am 21. Dezember, dem Tag der Wintersonnenwende, wird es nicht einmal acht Stunden hell sein. Um sich den kürzesten Tag des Jahres zu versüßen, feiert ganz Deutschland zum siebten Mal den Kurzfilmtag.
Panorama 40 – Zur Geschichte des unabhängigen Autorenfilms
Zur Feier des 40-jährigen Bestehens des Berlinale Panorama blickt die Sektion auf die eigene Geschichte. Wir haben einen Blick auf das Programm der Retrospektive geworfen...
„Die Kraft, das Richtige zu tun“ von Erik Lemke (Dez 18)
Open Screening-Kurzfilm des Monats Dezember: "Die Kraft, das Richtige zu tun" von Erik Lemke.
„Gegen den Strom“ von Benedikt Erlingsson
Zwei Gesichter „Gegen den Strom“ ist immer beides: skurril, aber geradlinig. Langatmig, aber kurzweilig. Bildgewaltig, aber auch wortkarg. Oberflächlich, aber auch mit Tiefgang. So wie der Film stets zwei Gesichter zeigt, so vielfältig ist seine Hauptfigur Halla (Halldóra Geirharðsdóttir). Die gutmütige Chorleiterin Halla lebt eher zurückgezogen und für sich. Sie ist unabhängig und warmherzig. Ihr […]
KURZ.FILM.TOUR 2018 feiert Abschluss im Berliner Kino Arsenal
Überraschen, berühren, belustigen oder aufrütteln – ein Kurzfilm kann vieles. Nachdem am 28. November der Deutsche Kurzfilmpreis verliehen wurde, findet am Montag, den 10. Dezember 2018, um 19:30 Uhr im Kino Arsenal der feierliche Abschluss der diesjährigen KURZ.FILM.TOUR statt.
Virtual Nightmares – VR Horror meets Fulldome beim 34. Interfilm Berlin
VR-Filme sind nicht seit gestern in aller Munde. Die Welten von Gamern und Cineasten berühren sich mehr und mehr. Es geht voran. Das zeitgenössische Storytelling sucht neue Wege in den virtuellen Welten, und hat mit ganz eigenen Herausforderungen zu kämpfen. Ein Genre scheint wie vorherbestimmt für die neuen technischen Möglichkeiten: der Horror.
„Our Time“ von Carlos Reygadas
Gefangen im Fegefeuer der Eifersucht Film bietet als audiovisuelles Medium die Möglichkeit, sich komplexen Thematiken über Bilder und Klänge anstelle von narrativen Handlungen zu nähern. Der mexikanische Autorenfilmer Carlos Reygadas hat sich diese intellektuelle Herangehensweise mit seinen Werken zu Eigen gemacht. In „Our Time“ entfaltet er eine Chronik der Eifersucht in Form einer Autofiktion. Juan […]











