Vorberichte

Programmübersichten und erste Einblicke in kommende Festivals.

Directors Lounge im Pfefferberg

24 Bilder pro Sekunde. Die einzig geltende Konstante im Bereich des Films? Die Directors Lounge widmet sich vom 10. bis 20. Februar auf dem Pfefferberg in der Galerie Meinblau dem Bruch der cineastischen Konventionen. Ein Bruch, der genau genommen nur ein wenig jünger ist als das Medium Film als Ganzes. Bereits 1923 verwendete Sergej Eisenstein in einer Inszenierung des Theaterstückes: "Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste" filmische Sequenzen.

transmediale.11 im Haus der Kulturen der Welt

Die transmediale.11 widmet sich als internationales Festival für Kunst und digitale Kultur vom 1. bis 6. Februar 2011 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin den radikalen Veränderungen unseres digitalen Zeitalters. Mit dem Titel "Response:Ability" ruft die transmediale.11 zur gemeinsamen Reflexion darüber auf, wie wir heute mit und im Internet leben.

2. Emotion Filmfest im Filmcafé

Das 2. Emotion Filmfest Berlin zeigt dieses Jahr drei Kurzfilmblöcke und einen Hauptfilm, "God No Say So" von Brigitte Uttar Kornetzky. Während des Bürgerkriegs in Sierra Leone (1991-2002) wurde tausenden von Menschen die Hände abgeschlagen. In ihrem Dokumentarfilm spricht die Schweizer Regisseurin Uttar Kornetzky mit zahlreichen Opfern und offenbart neben der blutigen Geschichte Sierra Leones ...

Britspotting im Babylon Mitte

Die britisch-irische Jahresleistungsschau britspotting offenbart ab dem 21. Januar die bemerkenswerte Bandbreite der Filmschaffenden in Großbritannien und Irland im Babylon:Mitte. Im Programm fallen zuerst zwei Werke ins Auge und die aus völlig unterschiedlicher Sichtweise: Zum einen der starbesetzte Eröffnungsfilm "Never Let Me Go" (Mark Romanek), der mit Carey Mulligan, Keira Knightley, Andrew Garfield und Charlotte Rampling gleich vier absolute Topstars zu bieten hat ...

Festival des gescheiterten Films im Babylon Mitte

Jedes Festival, jeder Entscheidungsakt von Redaktionen und Verleihern produziert einen reichen Fundus an abgelehnten Filmen, die trotz Qualität keinen Weg an die Öffentlichkeit finden, aber durchaus innovative Impulse geben könnten. Die Idee zu einem Festival, das das "Scheitern" zum Thema der Filmauswahl macht, kam Festivalinitiator Hartwig Müller vor sieben Jahren. Ohne eine einzige Förderung und mit genau einem Teilnehmer - Müller selbst - und zwei Zuschauern, Müller und seine Freundin.

4. British Shorts im Zeichen der Vitalität

Dass der kurze Film bereits zahlreichen Regisseuren, erwähnt sei hier etwa Florian Henckel von Donnersmarck mit seinem Schwarz-Weiß-Jump 'n' Run "Dobermann", den Weg zu einer Langfilm-Karriere geebnet hat, ist kein Geheimnis. Trotzdem werden die Shorts noch immer von vielen übersehen. Und das vollkommen zu Unrecht! Anhand einer nationalen Kurzfilm-Szene lässt sich ein interessantes Stimmungsbarometer zukünftiger Filmschaffender ablesen.

Unknown Pleasures liebkost das amerikanische Independent Kino

Vor über 50 Jahren hob John Cassavetes mit "Shadows" das American Independent Cinema aus der Taufe und prägte damit maßgeblich die Ära des New Hollywood und das Cinéma d’auteur. Der eingeschlagene Weg versprach Selbstbestimmung und Unabhängigkeit, frei von allen Studiozwängen. Dafür wurden auch finanzielle Einbußen in Kauf genommen.

Cinema! Italia! kürt in Berlin seinen Sieger

Traditionell beendet das durch Deutschland tourende italienische Filmfestival Cinema! Italia! seine Reise in der Berliner Kinos Babylon:Mitte und Filmkunst 66. Beim letzten der zahlreichen Berliner Filmfestivals stehen zwischen dem 16. und dem 22. Dezember sechs Filme auf dem Programm, die das dortige anspruchsvolle Kino, das Autorenkino vertreten.

Première Brasil: Die Entdeckung einer Filmwelt

Der Geologe José wird in den Nordosten Brasiliens geschickt. Er soll in dieser abgelegenen Region Routen für den Bau eines Wasserkanals erkunden. Doch José hat nicht nur mit den Unwegsamkeiten der Natur zu kämpfen, sondern auch mit der Trennung von seiner Frau. Karim Ainouz und Marcelo Gomes´ Film "I Travel Because I Have To, I Come Back Because I Love You" ist ein Roadmovie, das um die Entdeckung des Selbst kreist.

Around the World: Der deutsche Film 2010

Around The World in 14 Films geht auf die Zielgerade! Noch vier Tage bleiben, ehe die cineastische Weltreis zu Ende geht, doch die haben es in sich. Heute gibt sich mit „Winter Vacation“ von Li Honqui der diesjährige Locarno-Sieger die Ehre! Der Film wird vom Paten Philip Gröning („Die große Stille„) präsentiert. Nach diesem internationalen […]

Around The World in 14 Films und 8 Tagen

Die filmische Weltreise Around the World in 14 Films am Jahresende ist ein Muss für Berliner Cineasten. Festivalleiter Bernhard Karl und sein Team zeigen von 26. November bis 4. Dezember im Kino Babylon:Mitte, ausschließlich auf den großen Filmfestivals der Welt geadelte Werke, von denen die meisten keinen deutschen Verleih finden.

Französische Filmwoche: Der Film als Exportgut

Frankreich ist ein Land der Kinogänger. Der Cineasten. Der französische Film ist eine der grundlegenden Erscheinungen im Kunstbetrieb des vereinten Europas. Und ein wichtiges Exportgut der Grande Nation, wie uns die Mitorganisatorin Nathalie von Bernstorff im Interview verriet.

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