Berlin
achtung berlin 2011: Gedanken zur Musik- Retrospektive
In Zeiten, in denen sich so etwas wie Szenezugehörigkeit als vestimentärer Schnick-Schnack entpuppt, erübrigt es sich die Überlebenden zu zählen. Es ist jedoch interessant, was diese Überlebenden berichten. Was bewegte sie, was trieb sie (vor)an? Arbeitet man ihr Leben dokumentarisch auf, stellt man fest, dass ihr Werk, Leben und Menschen viel tiefer beeinflussten, als der flüchtige Blick es wohl erahnen mochte. Gering geschätzt, aber von der Öffentlichkeit erkannt, begnügte man sich damit zu herrschen, ohne im Wesen verstanden zu sein.
„Endlich genug?“ im Moviemento und Kino Lichtblick
Wer kennt es nicht, dass der Drucker, die Jeans, die Kamera nach nicht all zu langer Zeit irreparabel scheinen und man etwas Neues kauft, das dann wahrscheinlich wieder nicht auf ewig hält? So verhält es sich u.a. mit Gebrauchsgütern in einer kapitalistisch, also auf Wirtschaftswachstum ausgerichteten Gesellschaft. Doch wie lange ist das in Anbetracht der Tatsache, dass unsere Ressourcen endlich sind, möglich? Haben wir 'Endlich Genug'?
filmPolska 2011: Neues Polnisches Kino
Mit dem polnischen Film stellt sich zwischen dem 14. bis 20. April beim Filmfestival filmPolska eine der derzeit spannendsten europäischen Filmregionen in gleich acht Kinos der Hauptstadt vor. Das Festival des polnischen Films in Berlin, das größte polnische Filmfestival in Deutschland, zeigt eine fast 100 Filme umfassende Auswahl völlig unterschiedlicher Geschichten und Publika. Dabei stehen die Granden wie Kieślowski genau so im Blickpunkt, wie deren Erben, die das neue polnische Kino prägen.
9. Türkische Filmwoche im Zeichen der Normalität
Die 9. Türkische Filmwoche präsentiert vom 7. bis 16. April unter dem Motto "Die mehrfache Normalität" 14 neue Spielfilme aus der Türkei. Zudem wird anlässlich des 50. Jahrestages des deutsch-türkischen Anwerbeab- kommens eine Hommage ans deutsch-türkische Kino gezeigt.
Musik-Film-Marathon im Filmtheater Die Kurbel
Der Tonfilm als audiovisuelles Medium profitiert aus jener sinnlichen Verbindung zwischen Bild und Ton. Werke jedoch, welche sich vornehmlich mit der Thematisierung von Musik auseinandersetzen, sind in der Minderheit. Festivals, die eine ganze Reihe von Filmen über Musik in den Vordergrund rücken – eine Besonderheit.
Antike Welten: Stummfilme im Zeughauskino
Drei harte Schläge haben die Welt des Theaters Ende des 19.Jahrhunderts getroffen: der Cinématographe der Gebrüder Lumière, die Entwicklung der Lichtgestaltung und die Sezession der Pantomime. Die Blessur des Ganzen ist der Beginn des Spielfilms. Zuerst noch ohne Ton, dafür mit den Nachwehen einer überfeinerten Klavierkunst ausgestattet. Zuerst noch alberner Schabernack, bald jedoch eine erstzunehmde Kunstform.
shorts Attack im Babylon und der Passage
"Reclaim the streets - Wir sind die Stadt!" brüllen uns die interfilmer in ihrer monatlichen Kurzfilmreihe shorts attack! entgegen, die wir als Medienpartner begleiten. Gleich an zwei Terminen in zwei Kiezen (am Freitag, den 18. März 2011 um 20 Uhr im Babylon:Mitte am Rosa-Luxemburg-Platz und am Sonntag, den 20. März um 20 Uhr in Neukölln im Passage Kino, Karl-Marx-Str. 131) dreht sich in der monatlichen Auswahl alles um Kunst im urbanen Raum - und zwar auf Film.
Berlinale-Blog: 10 Jahre Cinema for Peace (6)
Die Idealisten unter den Nutznießern des Hollywoodglamours, den als Spender getarnten Geldanlegern und den Image-Kathartikern des Abends, schnell ausgemacht. Schon am roten Teppich erklärt Playboy Rolf Eden der Bild-Zeitung, dass er seit zehn Jahren kommt, weil es die glamouröseste Veranstaltung im ganzen Jahr in ganz Berlin sei. Auch er nennt die Veranstaltung noch immer in einem Atemzug mit der Berlinale, die sich schon seit Jahren ausdrücklich von dem Event distanziert.
Interview: Kirsten Niehuus vom Medienboard Berlin-Brandenburg
Kirsten Niehuus ist seit 2004 Chefin der Medienboard-Filmförderung in Berlin-Brandenburg. Anläßlich der Berlinale sprachen wir mit ihr über den Film in Berlin-Brandenburg, die Form, wie Film in der Region gefördert wird und welche Rolle Filmfestivals in der Hauptstadt spielen.
Berlinale-Blog: Die Berlinale blickt auf den Iran (2)
Emotionaler Höhepunkt der gestrigen, feierlichen Berlinale-Eröffnung war sicherlich der Moment, in dem die Jury-Präsidentin Isabella Rosselini einen Brief ihres Jury-Kollegen Jafar Panahi vorlas, in dem er auf seine Situation im Iran eingeht. (hier der ganze Brief) Panahi durfte sein Berlinale-Ehrenamt als Juror nicht antreten, weil er nicht nach Berlin reisen durfte, genau so, wie er im letzten Jahr nicht nach Cannes durfte – und, wie es scheint, auch die nächsten Jahre nicht reisen dürfen wird
Berlinale: Interview mit Retrospektive-Leiter Rainer Rother
Seit April 2006 ist Rainer Rother Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek und Leiter der Retrospektive der Berlinale. Die 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin ehren den 2007 verstorbenen Ingmar Bergman mit der diesjährigen Retrospektive, die von einer Ausstellung in der Deutschen Kinemathek entscheidend begleitet wird. Im Gespräch geht Herr Rother auf Bergman’sche Besonderheiten, sein Verhältnis zum Regisseur und auf die Rolle von Retrospektiven bei Filmfestivals ein.
Berlinale-Blog: Blick zurück nach vorn (1)
In den kommenden zehn Berlinale-Tagen präsentieren wir euch neben vielen hoffentlich spannenden Interviews und Berichten rund um die Berliner Filmefstivals gemeinsam mit dem befreundeten Onlinemagazin kino-zeit.de einen täglichen Blog. Mögen die Spiele beginnen, wir freuen uns drauf und werfen zuerst einen Blick zurück nach vorn.











