Filmfestival
7. XPOSED International Queer Film Festival
Vom 20. bis 22. Juni präsentiert das queere Filmfestival seinen Besuchern im Schwuz und im Eiszeitkino eine Auswahl an fiktionalen, dokumentarischen und animierten Kurzfilmen, die weit entfernt von unserer liberalen Hauptstadt Geschichten und Schicksale porträtieren und vom queerem (Über)Leben im Nahen Osten berichten.
Rückblick auf das größte Animationsfilmfestival der Welt
Die Sekunden stiller Dunkelheit, die dem unmittelbaren Kinoerlebnis vorausgehen, empfinden viele Besucher als meditatives Moment. Sie geben einem die Möglichkeit, den Kopf zurückzulehnen, die Erwartungen zu justieren, sich auf die persönliche Begegnung mit dem kommenden Film einzulassen. Doch nicht in Annecy: mit dem erlöschenden Licht füllen plötzlich Tiergeräusche den Raum - ein Hahn kräht, eine Katze miaut, ein Pferd wiehert.
„Rec“-Organisatoren im Interview
Fehlende finanzielle Unterstützung, schwindende Sponsoren und zu viel Ehrenamt – zahlreiche Berliner Filmfestivals kämpfen auch nach Jahren ihres Bestehens noch immer mit dem Grundsätzlichen: der nachhaltigen Finanzierung. Nach dem das Asian Hot Shots im letzten Monat sein vorläufiges Aus verkündete, kürzt nun auch das Jugendmedienfestival "REC" sein Programm drastisch zusammen. Wir haben bei den Organisatoren Jürgen Macpolowski und Detlef Fluch nachgefragt.
Online abstimmen bei Webcuts
Am 5. Juni werden im Rahmen der webinale (4. bis 6. Juni) wieder spannende wie anspruchsvolle Internet-Kurzfilme auf die große Leinwand projiziert. Die mittlerweile 11. Ausgabe von Webcuts findet diesmal im Café Moskau in Mitte statt. Im Anschluss wird dann auf der großen webinale-Party gefeiert.
Rückblick auf das erste Greenland Eyes Filmfestival
Tiefe Einblicke über die größte Insel der Erde und deren Bewohner gaben die Filme des ersten grönländischen Filmfestivals Greenland Eyes in Berlin in der letzten Aprilwoche. Wer näheres über die Befindlichkeiten und die soziokulturelle Lage der Bewohner des gegenwärtigen Grönlands hätte erfahren wollen, wäre im Kino Arsenal vollends mit sehr informativen Filmen befriedigt worden.
Korean Cinema Today im Haus der Kulturen der Welt
"East is East and West is West, and never the Twain shall meet". Der britische Schriftsteller Rudyard Kipling konnte sich bedauerlicherweise nicht vom Gegenteil überzeugen lassen, denn im Januar 1936 starb er an einer Gehirnblutung. Einige Jahre später brach der zweite Weltkrieg aus und veränderte das geopolitische Machtverhältnis, dennoch blieb Asien der große, mysteriöse Unbekannte.
„Headshots“ von Lawrence Tooley
Es geht um Eitelkeit Redet oder liest man von den Medien, redet oder liest man häufig von den intellektuellen, emanzipativen oder subversiven Chancen, die die Medien einem offerieren. Dabei zählt die Beschäftigungsgruppe der Medienarbeiter zu einer wichtigen Profitquelle – und ist ein Hort für ungehemmten Zynismus. Aus der Sicht dieser Medienarbeiter sieht die Welt der […]
Filmkritiken des 8. achtung berlin Filmfestivals
Unsere Filmkritiken zu den spannendsten und kontroversesten Filmen von achtung berlin:
„Not in my backyard“ von Matthias Bittner
Gesellschaftliche Isolation „Ich weiss selbst nicht, wie ich reagieren würde, wenn ein entlassener Sexualstraftäter im Haus nebenan einziehen würde. Jedoch halte ich die weitverbreitete Meinung ´Wer ein Verbrechen gegen ein Kind begeht, hat sein Recht auf die Gesellschaft verwirkt´ für extrem gefährlich, denn wer aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wird, ist nur schwer von ihr zu […]
Im Rückblick: Die Dokumentarfilme der 7. Ausgabe von filmPOLSKA
Eine Dokumentation ist eine gute Dokumentation, wenn man als Zuschauer danach etwas schlauer ist. Die bei filmpolska gezeigten Filme dieses Genres taten zumeist genau das. Es fiel aber auch etwas anderes auf: Viele wirkten wie mitten aus dem Leben gegriffen und brillierten dennoch nur zum Teil durch ihre Authentizität. Da ist zum Beispiel Juan ein Ex-Soldat aus Kapstadt, der in Südafrika ein Waisenhaus betreibt und zu dieser Stelle des Heilsbringers kam, weil er eine Gottesvision hatte, während er den Softporno Emmanuelle schaute.
Lucian Busse über seinen Film „Berlinized – Sexy an Eis“
„Berlinized – Sexy an Eis“ beschreibt das spezielle Lebensgefühl in einer reflexiven Zeitreise in das Berlin-Mitte der 90er Jahre. Der Filmemacher Lucian Busse, selbst ein aktiver Protagonist jener Zeit, dokumentierte mit seiner Kamera den Wandel der Stadt, die Kunstszene, Clubs, Konzerte und die Baustellen, wo die Freiräume mit immer neuen unpersönlichen Bürogebäuden gefüllt wurden. In […]
Rückblick auf filmPOLSKA 2012
In Berlin und Potsdam feierte filmPOLSKA, das nach eigenen Angaben erfolgreichste polnische Filmfestival im Ausland, zwischen dem 12. und 18. April seine bereits siebte Ausgabe. Im Blickpunkt dabei: das neue polnische Kino. Obwohl das Nachbarland im Osten mit seinen Filmen längst Stammgast bei den großen internationalen Festivals und sogar den Oscars ist, überstrahlen immer noch die polnischen Großmeister Kieślowski, Wajda und Polanski das Schaffen der neuen, jungen Vertreter.











