Around The World in 14 Films

„Safari“ von Ulrich Seidl

Wild Nach der Tragödie um Cecile, einem Löwen aus Simbabwe, der von einem amerikanischen Zahnarzt getötet wurde, ist der Ruf der Großwildjagd scheinbar dahin. Sofort gab es einen riesigen medialen Shitstorm, der allerdings ebenso schnell wieder abebbte. Die Jagd geht weiter. Für Ulrich Seidel Grund genug dieses Phänomen einmal näher zu betrachten. Die Protagonisten seines […]

11. Around the World in 14 Films im Kino in der Berliner Kulturbrauerei

Das Programm von Around The World in 14 Films bietet ein Best-Of des Kino-Jahrgangs. Wir haben uns das Programm genau angesehen und sagen euch, welche Werke ihr warum nicht verpassen solltet...

„Cemetery Of Splendour“ von Apichatpong Weerasethakul

Naturalistische Traumbilder Die feine Linie zwischen Leben und Tod sowie dem Traum- und Wachzustand ist die Grundfrage, von welcher aus der thailändische Ausnahmekünstler Apichatpong Weerasethakul seine Geschichten erzählt. So vermischte er in „Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben“ Mythen und Legenden mit einer beobachtenden Darstellung eines Abschieds des an Nierenversagen leidenden Uncle Boonmee […]

„Listen Up Philip“ von Alex Ross Perry

Der Episodenfilm um einen Autor um die 30 in New York stellt gewissermaßen die Essenz des kleinen amerikanischen Autorenfilms dar und schwingt im selben Geist wie Noah Baumbachs "Frances Ha" oder Andrew Bujalskis "Mutual Appreciation".

Around The World in 14 Films 2015 – Filmtipps

Das Festival der Festivals, wie sich AROUND THE WORLD IN 14 FILMS gerne selbst umschreibt, könnte in diesem Jahr auch als das Festival der Berlin-Premieren firmieren. Bei seiner zehnten Jubiläumsausgabe, die von 27. November bis 6. Dezember steigt, präsentieren Festivalleiter Bernhard Karl und sein Team am neuen Standort, dem Kino in der Kulturbrauerei, der Hauptstadt Festivalkino, das es bis dato noch nicht kannte.

„Manuscripts Don’t Burn“ von Mohammad Rasoulof

Minutiös zeichnet der Regisseur und Drehbuchautor in seinem Film die Grausamkeit eines gewissenlosen Systems nach. Mit stoischer Ruhe schaut die Kamera den unbedarften und abgestumpften Mördern bei ihrer Arbeit zu, für die das Töten fast so banal ist, wie sich die Schuhe zu zubinden.

„Leviathan“ von Andrey Zvyagintsev

Der übermächtige Staat Sein ganzes Leben verbrachte Kolja als Mechaniker in einer russischen Hafenstadt am Barentssee. Als ein korrupter Bürgermeister sein Land konfiszieren will, um seinen eigenen Besitz darauf zu errichten, ist Koljas Zukunft plötzlich von einer bevorstehenden Zwangsräumung bedroht. Er, seine zweite Frau Lilja und sein Sohn Romka haben keinen anderen Ort, an den […]

„Foxcatcher“ von Bennett Miller

Eine amerikanische Tragödie Nach „Capote“ und „Moneyball“ basiert auch das dritte Werk des US-amerikanischen Regisseurs Bennett Miller auf einer wahren Geschichte: Einer der reichsten Männer Amerikas bringt eine Truppe von Ringer in sein Anwesen und will sie zum Olympiagold führen – ein Experiment mit schrecklichem Ende. Der Millionär heißt John du Pont und seine auserwählten […]

„Adieu au langage“ von Jean-Luc Godard

Adieu au Godard Vom Versuch einer literarischen Untersuchung ist zu Beginn von „Adieu au langage“ die Rede. Was folgt, ist ein Abgesang auf die Sprache mit ihren eigenen Mitteln. Sprache, Text und Bild arbeiten mit und gegeneinander, aber immer gegen die Klarheit. Jean-Luc Godards Video-Essay illustriert das Unverständnis. Überforderung ist schon mit dem ersten Bild […]

WINTERSCHLAF („KIŞ UYKUSU“) von Nuri Bilge Ceylan

Das Ich und die Anderen Als Nuri Bilge Ceylan am 24. Mai 2014 in Cannes die Goldene Palme für seinen Film WINTERSCHLAF entgegen nahm, widmete er seinen Preis „den jungen Menschen in der Türkei und denjenigen, die im vergangenen Jahr ihr Leben verloren haben“. Wohl gewählte Worte, die ohne offensiven Affront doch ihre Kritik deutlich machten. […]

Programmtipps für Around the World in 14 Films im Kino Babylon

Bereits zum neunten Mal macht sich Around the World in 14 Films bereit für seine cineastische Weltreise am Jahresende. Berliner Filmfestivals hat sich in dem erlesenen Programm umgesehen und hier einige Tipps für euch…

Jakob Lass über seinen Film “Love Steaks”

Zwei Menschen. Ein Hotel. Direkt am Meer. Sie ist Köchin, er ein Masseur. Das ist die Geschichte. Und trotzdem hat Jakob Lass mit "Love Steaks" einen der aufregendsten deutschen Filme dieses Jahres gedreht.