Around The World in 14 Films

„Listen Up Philip“ von Alex Ross Perry

Der Episodenfilm um einen Autor um die 30 in New York stellt gewissermaßen die Essenz des kleinen amerikanischen Autorenfilms dar und schwingt im selben Geist wie Noah Baumbachs "Frances Ha" oder Andrew Bujalskis "Mutual Appreciation".

Around The World in 14 Films 2015 – Filmtipps

Das Festival der Festivals, wie sich AROUND THE WORLD IN 14 FILMS gerne selbst umschreibt, könnte in diesem Jahr auch als das Festival der Berlin-Premieren firmieren. Bei seiner zehnten Jubiläumsausgabe, die von 27. November bis 6. Dezember steigt, präsentieren Festivalleiter Bernhard Karl und sein Team am neuen Standort, dem Kino in der Kulturbrauerei, der Hauptstadt Festivalkino, das es bis dato noch nicht kannte.

„Manuscripts Don’t Burn“ von Mohammad Rasoulof

Minutiös zeichnet der Regisseur und Drehbuchautor in seinem Film die Grausamkeit eines gewissenlosen Systems nach. Mit stoischer Ruhe schaut die Kamera den unbedarften und abgestumpften Mördern bei ihrer Arbeit zu, für die das Töten fast so banal ist, wie sich die Schuhe zu zubinden.

„Leviathan“ von Andrey Zvyagintsev

Der übermächtige Staat Sein ganzes Leben verbrachte Kolja als Mechaniker in einer russischen Hafenstadt am Barentssee. Als ein korrupter Bürgermeister sein Land konfiszieren will, um seinen eigenen Besitz darauf zu errichten, ist Koljas Zukunft plötzlich von einer bevorstehenden Zwangsräumung bedroht. Er, seine zweite Frau Lilja und sein Sohn Romka haben keinen anderen Ort, an den […]

„Foxcatcher“ von Bennett Miller

Eine amerikanische Tragödie Nach „Capote“ und „Moneyball“ basiert auch das dritte Werk des US-amerikanischen Regisseurs Bennett Miller auf einer wahren Geschichte: Einer der reichsten Männer Amerikas bringt eine Truppe von Ringer in sein Anwesen und will sie zum Olympiagold führen – ein Experiment mit schrecklichem Ende. Der Millionär heißt John du Pont und seine auserwählten […]

„Adieu au langage“ von Jean-Luc Godard

Adieu au Godard Vom Versuch einer literarischen Untersuchung ist zu Beginn von „Adieu au langage“ die Rede. Was folgt, ist ein Abgesang auf die Sprache mit ihren eigenen Mitteln. Sprache, Text und Bild arbeiten mit und gegeneinander, aber immer gegen die Klarheit. Jean-Luc Godards Video-Essay illustriert das Unverständnis. Überforderung ist schon mit dem ersten Bild […]

„Winterschlaf“ („Kiş Uykusu“) von Nuri Bilge Ceylan

Das Ich und die Anderen Als Nuri Bilge Ceylan am 24. Mai 2014 in Cannes die Goldene Palme für seinen Film „Winterschlaf“ entgegen nahm, widmete er seinen Preis „den jungen Menschen in der Türkei und denjenigen, die im vergangenen Jahr ihr Leben verloren haben“. Wohl gewählte Worte, die ohne offensiven Affront doch ihre Kritik deutlich […]

Programmtipps für Around the World in 14 Films im Kino Babylon

Bereits zum neunten Mal macht sich Around the World in 14 Films bereit für seine cineastische Weltreise am Jahresende. Berliner Filmfestivals hat sich in dem erlesenen Programm umgesehen und hier einige Tipps für euch…

Jakob Lass über seinen Film “Love Steaks”

Zwei Menschen. Ein Hotel. Direkt am Meer. Sie ist Köchin, er ein Masseur. Das ist die Geschichte. Und trotzdem hat Jakob Lass mit "Love Steaks" einen der aufregendsten deutschen Filme dieses Jahres gedreht.

Around the World in 14 Films: Filmkritiken im Überblick

Internationale Künstler wie Sophie Fiennes, Ziad Doueiri und Alejandro Jodorowsky bilden in diesem Jahr den Rahmen für die ausgesuchten Filme des Weltfestivals Around The World in 14 Films. Die Bezeichnung Weltfestival kommt womöglich etwas pathetisch daher - sie fasst dennoch ziemlich gut zusammen, worum es bei diesem Filmfest geht.

„Nina“ von Elisa Fuksas

Das Regiedebüt von Elisa Fuksas versprüht einen poetischen Charme, den es auf großer Leinwand selten so pur zu sehen gibt. "Nina" ist wie das Warten auf ein abkühlendes Gewitter an einem drückend heißen Sommertag. Nur viel, viel schöner.

8. Around the World in 14 Films im Kino Babylon

Ab dem 29. November heißt es im Kino Babylon erneut: In neun Tagen und 14 Filmen um die Welt. Eröffnungs- und Abschlussfilm sowie das Spezial gibt es wieder oben drauf. Dazu einen Boxenstop in Deutschland – in diesem Jahr mit Jakob Lass’ "Love Steaks" –, wie immer donnerstags zum Neuen Deutschen Film im Babylon, der abgerundet wird durch die öffentliche Diskussion "Quo Vadis Deutsches Kino?".