Im Magazin-Teil von Berliner Filmfestivals findet ihr alle Beiträge der Redaktion…

Webcuts.11 im Babylon Mitte

Zum 10-jährigen Jubiläum spiegelt sich im Programm von Webcuts.11, was Berlin schon lange vorhergesagt wurde: Die Hauptstadt inspiriert und ist zum Lebensmittelpunkt vieler internationaler Kreativer geworden. In diesem Jahr wird das Screening der Internet-Kurzfilme mitsamt der Award-Verleihung am 31. Mai im Babylon Mitte stattfinden.

transmediale: „Re-Touching McLuhan“

Drei Tage im Mai feiert die kanadische Botschaft einen ihrer berühmtesten Exporte: Marshall McLuhan. Im eigens konzipierten McLuhan Salon präsentiert die transmediale (wir berichteten) das McLuhan Centennial Weekend anlässlich des 100ten Jahrestages der Geburt von Herbert Marshall McLuhan. Im Mittelpunkt steht dabei eine Konferenz, welche vom 27. bis zum 29. Mai stattfinden wird.

Delicatessen – Das Berliner Tischgespräch im Mai Teil 2

Im zweiten Teil von "Delicatessen – Das Berliner Tischgespräch" geht es um den Medienhype, der rund um die Dreharbeiten zu Tarantinos "Inglourious Basterds" entstand, um Filmkritiken, Entschuldungsfilme und um die Qualität der Arbeit von Regisseur Florian Henckel von Donnersmark. Aber erst einmal werden die Hauptgänge serviert. Stehts ein Moment des Innehaltens.

„Delicatessen – Das Berliner Tischgespräch“ im Mai 2011

Bei "Delicatessen – Das Berliner Tischgespräch" bringen wir einmal im Monat wichtige Köpfe der Berliner Filmlandschaft an den Tisch des Restaurants Mesa im Hyatt. In unserer Mai-Ausgabe unterhielten sich Studio Babelsberg-Geschäftsführer Christoph Fisser, Nicola Galliner, Leiterin des Jüdischen Filmfestivals Berlin und Potsdam sowie Filmkritiker Matthias Dell (der Freitag) über Filmproduktion in Berlin und Brandenburg, Medienhysterie und Filmkritik sowie Film- und Videopiraterie.

Contravision: Es wird anjekiekt

Seit Wochen verbringen die ContraVisions-Organisatoren jedes Wochenende im Sichtungsbüro. Sie arbeiten sich fleißig durch die Vielzahl der diesjährigen Einreichungen. Verstärkung ist darum niemals fehl am Platz. Ein Aufruf vom Festivalleiter Robin Bodenhaupt persönlich.

„Chernokids“ (Mai 11)

Interfilm-Organisator Matthias Groll über den Film „Chernokids„: „Fukushima. In den Medien sind die verstrahlen Landschaften und die aktuelle Notlage nurmehr marginal akut. Die nach wie vor täglich sich steigernde Verseuchung des asiatischen Raums ist kaum Thema. Doch klar auch: Der nukleare Tod auf Raten läßt sich nicht täglich zeigen, er wirkt nachhaltig. Die Animation „Chernokids“, […]

Moviemiento auf Tour durch Berlin

Südamerika. Mit einer Ausdehnung von 8000 Kilometer durchziehen die Anden sieben Länder und prägen das kulturelle Leben eines ganzen Subkontinents. Dorthin begab sich im Herbst 2010 das Filmfestival Moviemiento, um zusammen mit dem Projektpartner "CineCita" jungen Frauen die Möglichkeit zu geben, filmdokumentarische Arbeiten zu erstellen, um uns damit einen Einblick in das Leben dieser Menschen zu gewähren.

Fünf Fragen an Benjamin Deiß

Die Kurzfilmreihe shorts attack wandelt nun auch auf dem Wasser. Seit kurzem ist Benjamin Deiß, der bisher die Filmreihen von Future Shorts organisiert hat, ein Teil von shorts attack. Wir haben mit ihm in einem kurzen Gespräch über seinen Weggang von Future Shorts gesprochen und wie es zur Zusammenarbeit mit interfilm kam.

„Benda Bilili!“- Regisseur Florent de La Tullaye im Interview

Ursprünglich war Regisseur Florent de La Tullaye Fotojournalist, doch davon hatte er 2004 genug und reiste gemeinsam mit Renaud Barret nach Kinshasa, wo er die Band Staff Benda Bilili traf. Statt - wie ursprünglich geplant – ein Album mit den schon in jungen Jahren an Kinderlähmung erkrankten Musikern zu produzieren, entstand über Jahre die bewegende Dokumentation "Benda Bilili!", die im letzten Jahr beim Filmfestival von Cannes die Quinzaine eröffnete und dort ebenso frenetisch gefeiert wurde, wie später bei Around The World in 14 Films, wo wir den Filmmacher trafen. Im Gespräch berichtet de La Tullaye über den Kongo, die Band und den Schub durch Cannes.

Viral Video Award sucht Kurzfilme

Die Viral Video Awards gehen in die vierte Runde und finden wie bereits in den letzten Jahren im Rahmen des Internationalen Kurzfilmfestival Berlin statt. Gesucht werden nun Filme mit Botschaft. Sie sollen eine werbliche, ideelle, politische oder originelle Absicht vermitteln, dürfen höchstens zwei Jahre alt sein und müssen irgendwo per Direkt-URL online sein. Eingereicht können die Virals noch bis zum 11. September.

Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam

Fast 20 Jahre zeigen die Initiatorin Nicola Galliner und ihr Team bereits jüdische Filmkultur in der Hauptstadt. Anfangs noch unter dem Namen Jewish Film Festival, den über 50 jüdische Filmfestivals weltweit tragen. Allein in Holland entschied man sich offenbar von Anfang an gegen den englischen Titel. Nach 16 Jahren wurde nun auch die Berliner Ausgabe des Festivals eingedeutscht und heißt jetzt Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam. Grund sei, so Galliner, dass viele annahmen, es handle sich um ein "ausländisches Filmfestival".

„Utopia Ltd.“- Regisseurin Sandra Trostel im Interview

1000 Robota sind im Jahr 2008 die Band der Stunde. Sie sind jung, laut, krachig, ernst, ehrlich und unverblümt in ihrem Auftreten. Die Regisseurin und Cutterin Sandra Trostel folgte der Hamburger Band zwei Jahre lang und zeigt in ihrem Debütfilm "Utopia Ltd.", wie die drei Musiker am überbordenden Medienhype zu scheitern drohen. Denn mit dem Erfolg der Band wächst die Kluft zwischen künstlerischer Integrität und Medienpräsentation. Wir unterhielten uns mit Sandra Trostel über den medialen Hype, der die Band nach ihrem Debüt erfasste und über eine Jugend, die auf der Suche nach sich selbst scheint.