Interviews

George – Die Retrospektive im Kino Babylon

Ein Leben zwischen Verantwortung und Schuld, Bewunderung und Verachtung - Heinrich George gilt als einer der größten und gleichzeitig umstrittensten Schauspieler des 20. Jahrhunderts. Weil er nach 1933 in Deutschland in zahlreichen NS-Propagandafilmen mitspielte, wurde er nach dem Krieg vom russischen Geheimdienst NKWD verhaftet und starb im Alter von 52 Jahren im sowjetischen Internierungslager Sachsenhausen. Das Kino Babylon widmet dem Vater von Schauspieler Götz George nun vom 23. Juli bis 4. August eine ausführliche Retrospektive. Wir haben uns mit dem Kurator, Friedeman Beyer, über eben diese unterhalten.

Interview mit Scott McGehee und David Siegel zu “Das Glück der großen Dinge”

Im Interview berichten die beiden Filmemacher Scott McGehee und David Siegel, was sie an der Scheidungsgeschichte "Das Glück der großen Dinge" reizte, schwärmen von der schauspielerischen Leistung ihrer sechsjährigen Hauptdarstellerin Onate Aprile und erklären, wie sich die erwachsenen Darsteller an ihrer Seite verhielten.

Sommerkino: Campingplatzkino-Macher Patrick Banush im Interview

Campingplatzkino-Macher Patrick Banush erklärt uns im Interview wie er sein Programm zusammenstellt, wieso Opas Kinos tot sind, was sein Campingplatzkino den Festivals voraus hat und wieso die Filmförderung Weicheier-Filme produziert.

“Lore”-Regisseurin Cate Shortland im Gespräch

Am 31. Mai erscheint Cate Shortlands "Lore" endlich auf DVD und wir verlosen zwei Exemplare! Das Drama wird seit seiner Premiere beim Sydney International Film Festival mit Preisen überhäuft. Sie gewann u. a. den Publikumspreis in Locarno, die LOLA in Bronze und wurde von Australien ins Rennen um den Oscar geschickt. Erstmals überhaupt drehte eine Australierin einen Film in deutscher Sprache. Im Interview erklärt Shortland ihren Bezug zum Thema und warum sie Probleme mit dem Film-Business hat...

Regisseur Olivier Assayas im Interview zu “Die wilde Zeit”

Olivier Assayas rechnet im Interview zu seinem biographisch gefärbten Werk "Die wilde Zeit" mit der politischen Linken ab, erklärt was Film politisch leisten kann und vergleicht die eigene Generation mit der Jugend von heute.

XPOSED International Queer Film Festival 2013

Vom 30. Mai bis zum 1. Juni geht das XPOSED International Queer Film Festival nun in die achte Runde und entführt seine Zuschauer dieses Mal schwerpunktmäßig in die österreichische Underground- und Experimentalfilmwelt. Michael Stütz, selbst Österreicher und mitverantwortlich für die diesjährige Programmauswahl, erzählt im Interview von queeren Grenzen und Entgrenzungen, Körperlichkeit als Ursprung politischer Ästhetik und dem Anspruch, normative Kinokonventionen spielerisch aufzubrechen.

Sommerkino: Andrea Stosiek vom Freiluftkino Insel im Interview

Mit einem Interview mit Andrea Stosiek, der Kinobetreiberin vom Freiluftkino Insel (und auch des Sputnik Kino in Kreuzberg), eröffnen wir eine Serie, in der ihr erfahrt, wo und wann Sommer und Kino in Berlin eine erfrischende Symbiose bilden.

Too Drunk To Watch im Moviemento

"Too Drunk to Watch" heißt es vom 9. bis 12. Mai nun schon zum zweiten Mal im Moviemento. Wir haben mit Festivalleiter Cornelius Schulz über sein Festival, Punkrock und Berlins Lieblingsthema, die Gentrifizierung, gesprochen.

Interview mit Felix van Groeningen zu “The Broken Circle”

"The Broken Circle" von Felix van Groeningen feierte bei der Berlinale seine internationale Premiere und wurde vom Publikum mit dem Panorama Publikumspreis bedacht. Im Interview spricht der Regisseur über sein rührendes Drama, die Bedeutung des Schnitts für sein Schaffen, Bluegrass und wie er aus kleinen Details Geschichten entwickelt.

filmPolska 2013: Vom Kinderstar zur Regisseurin Maria Sadowska

Maria Sadowska war schon als Kind ein Popstar. Als erwachsene Regisseurin gewann sie 2012 beim Filmfestival in Cottbus den Hauptpreis für ihr Debüt "Frauentag", das sie nun bei filmPolska präsentierte. Im Interview spricht Sadowska über Erwartungen an sie, Feminismus in Polen und ihren Weg von der Popmusik zum Film.

Interview mit “Nach Wriezen”-Regisseur Daniel Abma

Daniel Abmas Dokumentation "Nach Wriezen"erzählt von drei jungen Menschen, die gerade aus der Justizvollzugsanstalt Wriezen entlassen worden sind und die in eine Gesellschaft zurückgeschickt werden, die im Gegenzug für die wiedergegebene Freiheit die Eingliederung und die Anpassung fordert. Der Regisseur hat seine Protagonisten dafür drei Jahre lang im Alltag begleitet. Wir sprachen mit ihm über die schwierige Arbeit an diesem Film, wie er seine drei Hauptdarsteller gefunden hat und wie sich in seiner Arbeit Profession und private Perspektive überschneiden.

Interview mit „Alleine Tanzen“-Regisseurin Biene Pilavci

Mit "Alleine Tanzen" erzählt Regisseurin Biene Pilavci die Geschichte ihrer Familie. Und das ist keine schöne Geschichte. Körperliche Gewalt und ein liebloser, respektloser Umgang miteinander bestimmen ihre Kindheit.

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