Berlinale
2014 – die Berliner Filmfestivals Redaktion blickt zurück/ Teil 2
Berliner Filmfestivals Autorin Laura Varriale zog die im Lauf des Jahres von Berlin nach London. Im Jahresfazit unserer Social Media-Königin finden der Paddington Bear, Hugh Grant und der polnische Überflieger “Ida” zusammen…
Zurückgespult #17 Kosslick leitet die Berlinale bis 2019
In der 17. Ausgabe von Zurückgespult bewertet unsere Kolumnistin Cosima M. Grohmann das Schaffen von Berlinale-Leiter Dieter Kosslick, dessen Vertrag gerade bis 2019 verlängert wurde - und entdeckt erstaunliche Paralellen zum (abtretenden) Bürgermeister Klaus Wowereit...
„Einer nach dem anderen“ (OT: „Kraftidioten“) von Hans Petter Moland
Rot-weißes Skandinavien Man könnte direkt neidisch werden auf diese Skandinavier. Ihre Sozial- und Bildungssysteme haben weltweit Vorbildcharakter, ihre Autoren sind Kassenschlager, ihre Frauen haben lange Beine und wenn man dem serbischen Gangster aus „Kraftidioten“ glauben darf, sind in Skandinavien sogar die Haftbedingungen paradiesisch. Doch natürlich hat die Sache auch einen Haken: Da oben ist es […]
„Jack“ von Edward Berger
Kompromisslos Hinsehen Edward Berger brennt ein Missstand unter den Nägeln. In einer egoistischen Welt ist der empathische Seitenblick, das Mitgefühl für den Mitmenschen abhanden gekommen. Da tingeln zwei Kinder tagelang durch Berlin. Niemand nimmt sich ihnen ernsthaft an, niemand investiert ein wenig Zeit und Aufmerksamkeit – als könne diese Irrfahrt ewig weitergehen. Und natürlich könnte […]
„The Grand Budapest Hotel“ von Wes Anderson
Form und Spieltrieb Am Anfang war das Wort. Er, der namenlose Autor (Tom Wilkinson) von „The Grand Budapest Hotel“ – dem eine große Fan-Leserschaft in Erinnerung an sein literarisches Werk Hotelschlüssel an den Gedenkstein hängt – kommt zu Beginn des Filmes noch kurz zu Wort. Diese Schlüsselszene im Film baut die Brücke und den Bezugsrahmen […]
„Im Namen des …“ („W imie …“/ „In The Name Of …“) von Malgoska Szumowska
Klischeefreie Nächstenliebe Adam ist ein attraktiver, geselliger und intelligenter Mann im besten Alter. Außerdem ist er Pfarrer und schwul. Ein schwieriges Thema, dem sich die polnische Regisseurin Malgoska Szumowska in ihrem Berlinale-Beitrag „In The Name Of“ angenommen hat. Zumal sie den Pfarrer in das besonders konservativ-dörfliche Polen schickt und ihn dort schwererziehbare junge Männer betreuen […]
Interview mit Léa Seydoux zu „Die Schöne und das Biest“
Im Interview zu "Die Schöne und das Biest" mit Berliner Filmfestivals blickt Schauspielerin Léa Seydoux nach vorne und freut sich auf Yorgos Lanthimos’ starbesetzten “The Lobster“, schwärmt vom Prinzessinnen-Sein und erinnert sich, wie sie die Schauspielerei für sich entdeckte.
„Die Schöne und das Biest“ von Christophe Gans
Die schöne Léa Seydoux „Es war einmal ein reicher Kaufmann, seine Lieblingstochter hieß Belle…“ Mit diesen Worten klappt Regisseur Christophe Gans („Pakt der Wölfe„) das Märchenbuch auf und führt hinein in seine Version des französischen Volksmärchen „Die Schöne und das Biest“. Schon vielfach verfilmt ─ legendär ist Cocteaus poetische Variante in Schwarzweiß von 1946, weltberühmt […]
„Snowpiercer“ von Bong Joon-ho
Immer nur nach vorn Das Mittelalter kannte noch die überschaubare Gesellschaftsordnung. In Europa sah diese wie folgt aus: Der erste Stand umfasste die Kleriker, die der Welt den Sinn auferlegten. Den Zweiten teilte der Adel unter sich auf. Der dritte Stand umfasste Bürger und Bauer, wenn möglich frei. Ein Aufstieg innerhalb der Ordnung war nur […]
„A Long Way Down“ von Pascal Chaumeil
Freundschaft an der Kante der Deadline Laut der Organisation samaritans.org nehmen sich jährlich etwa eine Million Menschen weltweit das Leben. Das entspricht ungefähr einem Freitod alle 40 Sekunden. Da die Gründe für Suizid so vielfältig sind wie das Leben selbst, ist die Dunkelziffer entsprechend hoch: Verkehrsunfälle, Wohnungsbrände oder Tablettenüberdosen können tragisch und zufällig sein, aber […]
Zurückgespult #11: Gesicherte Filmförderung für wechselnde politische Akteure
Zurückgespult #11: In ihrer Kolumne blickt Autorin Cosima M. Grohmann einmal im Monat zurück und schaut auf das, was passiert ist, vor und hinter den Leinwänden. Im Schatten des Berlinale-Rummels im Februar spielte der Kulturbetrieb Bäumchen wechsle dich im Personaliendschungel.
„The Grandmaster“ von Wong Kar-Wai
Dienst und Tradition 1936, Forshan in China. Es regnet. Ein Mann mit weißem Hut ist umgeben von etwa 30 Männern ohne Hut. Er ist bereit und es fliegen die Fäuste. Die folgende, herausragend gut choreografierte Kampfszene ist der Auftakt für einen Machtkampf. Gong Yutian stellt die Souveränitätsfrage. Er möchte die Kung Fu-Schulen des Nordens mit […]











