Kino
Interview mit André Kirchner zur Weihnachtsfilmfestival Premiere in Berlin 2016
Gegen Ende des Jahres gesellt sich ein neues Festival zur Berliner Filmfestivallandschaft: Das Weihnachtsfilmfestival. Berliner Filmfestivals stellte dem Gründer, Kurator, Organisator und Leiter André Kirchner Fragen zu diesem außergewöhnlichen Festival.
Kurzfilmtag am 21. Dezember 2016
An 133 Orten der Republik steht am 21. Dezember 2016, dem kürzesten Tag des Jahres – was die Anzahl der Sonnenstunden angeht – Kurzfilm auf dem Programm.
„Austerlitz“ von Sergei Loznitsa
Mit der Strandhose nach Ausschwitz Gibt es eigentlich Benimmregeln, wenn man sich mit der Tötungsmaschinerie des Dritten Reichs beschäftigt? Dieser Frage geht Sergei Loznitsa mit seinem Film „Austerlitz“ nach, der jüngst bei der Dok Leipzig als bester Film mit einer goldenen Taube ausgezeichnet wurde und der verschiedene Konzentrationslager in der Jetzt-Zeit in den Blick nimmt. […]
„Safari“ von Ulrich Seidl
Wild Nach der Tragödie um Cecile, einem Löwen aus Simbabwe, der von einem amerikanischen Zahnarzt getötet wurde, ist der Ruf der Großwildjagd scheinbar dahin. Sofort gab es einen riesigen medialen Shitstorm, der allerdings ebenso schnell wieder abebbte. Die Jagd geht weiter. Für Ulrich Seidel Grund genug dieses Phänomen einmal näher zu betrachten. Die Protagonisten seines […]
Festival-Rückblick auf interfilm 2016
Mit seiner 32. Ausgabe definierte das Internationale Kurzfilmfestival interfilm einmal mehr den State of the Art, in dem das Festival weit mehr leistet, als nur Filme zu zeigen. Hier unser Bericht...
„Swagger“ von Olivier Babinet
Porträt einer Banlieue Traditionellerweise bietet das Programm Neues französisches Kino, das zeitgleich zur Französischen Filmwoche im Kino Arsenal ausgerichtet wird, regelmäßig Entdeckungen, die über die gewöhnliche französische Filmproduktion hinausgehen. In diesem Jahr zeichnet sich ein Werk von den insgesamt fünf Filmen, die sich alle mehr oder weniger um das Thema des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher […]
„Ein Lied für Nour“ („The Idol“) von Hany Abu-Assad
Gazas arabisches Märchen Über Casting-Shows wird viel gelästert. Sie werden als banal und unsinnig bezeichnet oder als Produkt einer Generation gesehen, die nach medialer Aufmerksamkeit giert. Für manche allerdings erscheint eine Casting-Show als einzige Möglichkeit aus ihrer Situation auszubrechen. In „The Idol“ von Hany Abu-Assad („Paradise Now„, „Omar„) ist genau dies der Fall für Mohammed, […]
„Die Hände meiner Mutter“ von Florian Eichinger
Mit dem Unbegreiflichen leben Es ist der Geburtstag seines Vaters. Markus (Andreas Döhler) ist 39, beruflich erfolgreich und macht sich nicht viel aus dem Leben seiner Eltern. Warum, weiß er selbst nicht genau. Widerwillig ist er mit seiner Frau Monika (Jessica Schwarz) und seinem kleinen Sohn Adam zur Geburtstagsfeier angereist, die auf einem Schiff stattfindet. […]
11. Around the World in 14 Films im Kino in der Berliner Kulturbrauerei
Das Programm von Around The World in 14 Films bietet ein Best-Of des Kino-Jahrgangs. Wir haben uns das Programm genau angesehen und sagen euch, welche Werke ihr warum nicht verpassen solltet...
„#uploading holocaust“ von Sagi Bornstein und Udi Nir
Erinnerungskultur 2.0 Ein junger Mann montiert sein Handy an die Drohne und lässt sie steigen. Erst ist er selbst im Fokus, dann, als die Drohne höher steigt, die kahle Landschaft. Im Anschluss sehen wir eine Baracke und als die Drohne schließlich noch höher steigt, blicken wir auf die Umrisse eines ganzen Konzentrationslagers. Diese sowohl distanzierte, […]
Regisseur Jakob M. Erwa im Interview zu „Die Mitte der Welt“
Im Interview zu “Die Mitte der Welt” berichtet Regisseur Jakob M. Erwa über die sich verändernde Wahrnehmung von Homosexualität und stellt einen Vergleich zwischen Deutschland und dem homophoben Russland her. Erwa erklärt, warum ihm der Sex im Film wichtig war und wie seine jungen Schauspieler damit umgingen.
Interview mit Filip Kovačević und Djordje Stanković zu ihrem Film „Auferstehung“
Auf dem diesjährigen FilmFestival Cottbus feierte “Auferstehung” (“Inkarnacija“) seine Weltpremiere. Der Film zeichnet sich durch eine originelle Geschichte und deren technisch anspruchsvolle Umsetzung aus. In Cottbus hat Berliner Filmfestivals den jungen serbischen Regisseur Filip Kovačević und seinen Cutter Djordje Stanković getroffen.











