Internationale Filmfestspiele Berlin

Interview mit Adrian Goiginger und Verena Altenberger zu „Die beste aller Welten“

Berliner Filmfestivals-Autorin Stefanie Borowsky traf Regisseur und Drehbuchautor Adrian Goiginger (“Milliardenmarsch“) und Schauspielerin und Hauptdarstellerin Verena Altenberger (“Magda macht das schon“) zu einem Gespräch über einen tapferen Abenteurer, die beste Mutter der Welt und Salzburg abseits des Glamours.

„Die beste aller Welten“ von Adrian Goiginger

Mutterliebe im Drogensumpf Der siebenjährige Adrian (Jeremy Miliker) wächst in Salzburg bei seiner Mutter Helga (Verena Altenberger) auf, die ihn über alles liebt. Dass die Wohnung der beiden meistens von Freunden der Mutter bevölkert wird, die Substanzen zu sich nehmen, von denen Adrian Abstand halten muss, ist für den Grundschüler normal. Adrian möchte später Abenteurer […]

„Amelie rennt“ von Tobias Wiemann

Amelie will mehr Die 14-jährige Berlinerin Amelie (Mia Kasalo) ist genervt: Von ihren Eltern (Susanne Bormann und Denis Moschitto), deren Trennung, von ihren Freundinnen und am allermeisten von ihrer Asthmaerkrankung, die sie einfach ignoriert. Fluchen ist Amelies Lieblingsbeschäftigung, dabei kann sie ihre Wut auf ihr ganzes Leben so schön herauslassen – und das gibt ihr […]

„Untitled“ von Michael Glawogger und Monika Willi

Ein faszinierendes Dokument Der Österreicher Michael Glawogger war bekannt für seine Spielfilme, etwa das Drama „Slumming“ (2006), das seine Weltpremiere bei der Berlinale 2006 feierte, aber auch seine Dokumentarfilme waren auf internationalen Filmfestivals große Erfolge. So gewann er 2011 für „Whore’s Glory“ den Spezialpreis der Jury in der Reihe Orizzonti bei den Internationalen Filmfestspielen von […]

„Victoria“ von Sebastian Schipper

Der Film reißt von Beginn an mit und lässt bis zum Schluss nicht wirklich los.

„The Party“ von Sally Potter

Bourgeoises Gemetzel Mit der Instrumentalversion von „Jerusalem“ – der neben „God save the Queen“ bestehenden heimlichen zweiten Nationalhymne der Briten, die aus einem Gedicht William Blakes hervorging – stellt Sally Potter („The Tango Lesson“, „Ginger & Rosa“) gleich zu Beginn ihrem Film einen subtilen Kommentar auf die Gegenwart voran: England befinde sich in sehnsüchtiger Erwartung […]

„Wilde Maus“ von Josef Hader

Das Leben ist eine Achterbahn Im Wettbewerb der 2017er Berlinale läuft im Rennen um die begehrten Bären und gleichzeitig für den Preis des besten Erstlingsfilms Josef Haders „Wilde Maus„. Nachdem er auf eine lange Karriere als Kabarettist und Schauspieler, insbesondere in der Rolle des Ermittlers Brenner aus den Wolf Haas-Romanen und den Verfilmungen von Wolfgang […]

„Die andere Seite der Hoffnung“ (OT: „Toivon tuolla puolen“) von Aki Kaurismäki

 Komplementärfarben der Menschlichkeit Helsinki in Finnland, zwei Schauplätze. Wikström, ein in die Jahre gekommener Hemden- und Krawattenvertreter trennt sich wortlos von seiner trinkenden Frau und startet mit einem nicht ganz unbedeutenden Pokergewinn noch einmal ganz neu – als Wirt eines heruntergekommenen Restaurants. Der junge Syrer Khaled gelangt als blinder Passagier auf einem Transportschiff nach Finnland. […]

„Innen Leben“ (OT: „Insyriated“) von Philippe Van Leeuw

Mutter Courage Im Badezimmer stehen die Zahnbürsten in Reih und Glied, den Esstisch bedeckt ein weißes Tischtuch, die Wände eines Kinderzimmers sind mit Dave Matthews Postern und russischen Astronautenträumen plakatiert, ein Mädchen sitzt knutschend mit ihrem Freund in einem der vielen Schlafzimmer und im Wohnzimmer macht der Großvater mit dem Jüngsten Hausaufgaben. Durch die Betonvergitterung […]

„Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes“ von Julian Radlmaier

Auf den Hund gekommen Weil er keine Drehbuchförderung bekommt, legt das Arbeitsamt dem jungen Regisseur nahe, sich unter die Erntehelfer auf einer Apfelbaumplantage zu mischen und nützlich zu machen. Um vor seinen Freunden nicht schlecht dazustehen und seiner Flamme zu imponieren, erklärt er die Situation zur Recherche für seinen neuen Film. Spontan schließt sich ihm […]

„The Dinner“ von Oren Moverman

Karten auf den Tisch Schon unter normalen Umständen legt Paul wenig Wert auf ein Abendessen mit seinem Bruder und dessen Frau, doch der aktuelle Anlass sorgt noch viel mehr für Unwohlsein. Zwischen teurem Wein und exklusiven Speisen gilt es nämlich, über die jeweiligen Kinder zu sprechen, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben. Die Brüder […]

Interview mit Regisseur Julian Radlmaier zu „Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes“

In der Sektion Perspektive Deutsches Kino der Berlinale feierte "Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes" vom jungen Regisseur Julian Radlmaier seine Weltpremiere. Im Interview mit Berliner Filmfestivals spricht Radlmaier über seine literarischen und visuellen Inspirationsquellen, die Wichtigkeit einer politischen Aussage im Film und über sein Verständnis von Demokratie.

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