Internationale Filmfestspiele Berlin

„T2 – Trainspotting“ von Danny Boyle

„Don’t Look Back in Anger“ Mitte der Neunziger Jahre: Mark Renton, der einzige aus der legendären schottischen Druffi-Clique um Sick Boy, der es wirklich weg von den Drogen geschafft hat, macht sich nach einem dicken Heroin-Deal mit einem Koffer voller Geld davon und lässt seine drei Kumpels in einem Hotel in London zurück. Zwanzig Jahre […]

„Das Ende ist erst der Anfang“ (OT: „Les premiers, les derniers“) von Bouli Lanners

 „Die letzten werden die ersten sein“ Der belgische Schauspieler und Regisseur Bouli Lanners präsentierte mit „Les premiers, les derniers“ im Panorama der Berlinale einen Roadmovie und modernen Western mit mysthischem Einschlag, in dem er selbst die Rolle des borstigen Cowboys mit gutem Herz übernimmt. Gemeinsam mit seinem besten Freund und Partner Cochise (Albert Dupontel) macht […]

„Die Tochter“ von Mascha Schilinski

Trennungskind mit Elektrakomplex Vor zwei Jahren im Griechenlandurlaub sagten Lucas Eltern ihrer Tochter, dass sie sich trennen. Mittlerweile ist Luca (Helena Zengel) sieben, hat sich an die veränderte familiäre Situation gewöhnt und längst gelernt, beide Elternteile auf ihre Seite zu ziehen. Ihren Papa Jimmy (Karsten Antonio Mielke) liebt sie über alles und will ihn nicht […]

Interview mit Alessandro Borghi zu „Tu nichts Böses“ von Claudio Caligari

Berliner Filmfestivals traf Schauspieler Alessandro Borghi am Rande der Berlinale und sprach mit ihm über seine Rolle als Vittorio in "Tu nichts Böses", seine Liebe zum Kino und seine Erfahrung als “Shooting Star”.

Interview mit Maria Dragus und Ella Rumpf über „Tiger Girl“ von Jakob Lass

Berliner Filmfestivals traf Maria Dragus und Ella Rumpf, die beiden Hauptdarstellerinnen aus Jakob Lass’ (“Love Steaks”, “Frontalwatte”) actiongeladenen Großstadtfilm “Tiger Girl“, zu einem Gespräch übers Kicken, politische Haltungen und starke Frauen.

„Tiger Girl“ von Jakob Lass

Krawall und Remmidemmi Maggy ist blond, süß, ziemlich brav und ganz schön angepasst. Weil Sie durch die Polizistenprüfung fliegt, beginnt sie eine Ausbildung bei einem privaten Sicherheitsdienst. Sie ist die einzige Frau inmitten einer bunten Truppe aus aufgepumpten Jungs mit Migrationshintergrund – Türsteher-Klientel – und ein paar verpeilten, aber sympathischen Verlierertypen, die wahrscheinlich vom Arbeitsamt […]

„Karera ga Honki de Amu toki wa“ („Close Knit“) von Naoko Ogigami

Kirschblüten, Wollpenisse und Tintenfischwürstchen Die elfjährige Tomo ist auf sich alleine gestellt: Ihre alleinerziehende berufstätige Mutter kommt jeden Abend spät und meistens betrunken nach Hause. Dort stapeln sich der Müll, die Wäsche und das schmutzige Geschirr. Zu Essen gibt es jeden Tag nur Reisbällchen aus dem Konbini – dem japanischen Spätkauf. In der Schule ist […]

ALFILM 2017: „Ghost Hunting“ (OT: „Istiyad Ashbad“) von Raed Andoni

Konfrontationstherapie „Seit 1967 werden 750.000 Palästinenser in israelischen Gefängnissen inhaftiert.“ Mit dieser Mitteilung beginnt der Dokumentarfilm von Raed Andoni. Er schafft eine Art Film im Film. Das Resultat ist eine halb fiktive halb dokumentarische Annäherung an Erfahrungen einiger dieser ehemaligen Häftlinge. Die Aufnahmen beschränken sich nicht auf den angekündigten Spielfilm, für den Andoni seine Darsteller […]

Interview mit Regisseurin Carol Salter zu „Almost Heaven“

“Almost Heaven” feierte bei der 2017er Berlinale in der Sektion Generation seine Premiere. Die englische Regisseurin Carol Salter begleitet ein junges chinesisches Mädchen bei ihrer Ausbildung in einem Leichenschauhaus, in dem sie die Verstorbenen auf ihre letzte Reise begleiten soll. Im Interview mit Berliner Filmfestivals-Autorin Teresa Vena spricht Salter über erste Dreherfahrung in China, Respekt vor den Toten und der Bedeutung, das Leben zu genießen, bevor es zu spät ist.

Die 67. Berlinale: Das BFF-Tagebuch im Berliner Fenster

Das größte Publikumsfestival der Welt fand von 9. bis 19. Februar in den Kinos der Hauptstadt statt. Für das Berliner Fenster führten die Autorinnen von Berliner Filmfestivals ein Berlinale-Tagebuch. Das Filmfest im Schnelldurchlauf und Rückblick…

67. Berlinale: „Helle Nächte“ von Thomas Arslan – Silberner Bär

Verloren im Nebel Der Film beginnt mit einer Baustelle in Berlin. Diese Baustelle steht symptomatisch für den Beziehungsstatus der im Film beschriebenen Figuren. Michael ist Bauingenieur und verantwortlich für ebenjene Baustelle. Als er erfährt, dass sein Vater gestorben ist, eröffnet ihm seine Freundin anschließend, dass sie für ein Jahr als Korrespondentin nach Washington gehen wird. […]

„Ri Chang Dui Hua“ („Small Talk“) von Hui-chen Huang

Leben in der Nicht-Existenz Der Film der Taiwanesin Hui-chen Huang sollte in erster Linie als Annäherungsversuch zwischen ihr und ihrer Mutter Anu dienen. Ihr Leben lang zeigte sich Anu offenbar ihren Töchtern gegenüber abweisend und verschlossen, sie verbrachte viel Zeit außer Haus beim Kartenspiel unter Freundinnen. Über die Mutter-Tochter-Beziehung hinaus präsentiert „Small Talk“ eine eindrückliche […]

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