Unknown Pleasures

UNKNOWN PLEASURES stellt jährlich die wichtigsten amerikanischen Independent-Filme aus allen Teilen der USA vor. Im Zentrum stehen Filme, die formale wie inhaltliche Experimente wagen. Über einen Zeitraum von gut drei Wochen werden dabei insgesamt ca. 20 Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt.

Unknown Pleasures

Datum:

01.01.2020 bis 16.01.2020

Spielort(e):

Arsenal, wolf

„Did you wonder who fired the gun?“ von Travis Wilkerson

Der Teufel in der eigenen Familie „Trust me, when I tell you: This isn’t another white saviour story… this is a white nightmare story.“ Mit diesen Worten eröffnet Travis Wilkerson sein neuestes Werk „Did you wonder who fired the gun?“ – und stellt damit von Anfang an klar, welche Position er vertritt. Der Präsident verharmlost […]

Unknown Pleasures 2018: Indie-Kino aus den USA

Zum neunten Mal überhaupt und zum zweiten Mal im Kino Arsenal, findet vom 12. bis zum 28. Januar das Filmfestival Unknown Pleasures statt. Hier unsere Empfehlungen aus dem Programm...

„Henry Gamble’s Birthday Party“ von Stephen Cone

„Hasse die Sünde, liebe den Sünder„ Henry Gamble (Cole Doman) feiert seinen 17. Geburtstag. Zur Pool-Party erscheinen Schulfreunde und Mitglieder der evangelikalischen Gemeinde, die von seinem Vater, einem Pastor (Pat Healy), geführt wird. Sowohl die Gespräche der Jugendlichen als auch die der Erwachsenen kreisen um das Thema Sexualität. Auf beiden Seiten zeigt sich Anspannung, Unsicherheit, […]

Unknown Pleasures-Kurator Hannes Brühwiler im Interview zur 2016er Ausgabe

Unknown Pleasures steht seit Jahren für Filmentdeckungen aus den USA. Mit seiner achten Ausgabe verändert sich das Festival und zieht gleich doppelt um: Aus dem Babylon ins Arsenal und das Il Kino sowie vom Winter in den Sommer. Berliner Filmfestivals hat Kurator Hannes Brühwiler einige Fragen gestellt…

Unknown Pleasures 2016 erstmals im Arsenal Institut für Film und Videokunst e.V. Kino in Berlin

Die inzwischen achte Ausgabe des American Independent Film Fest Unknown Pleasures widmet sich in einem diesjährigen Schwerpunkt dem Werk des us-amerikanischen Dokumentarfilmpioniers Ed Pincus. Darüber hinaus nimmt UP #8 in gewohnter Manier den US-Indie in seinen Fokus!

„The Overnighters“ von Jesse Moss – Unknown Pleasures 2015

Nächstenliebe hat ihre Grenzen Täglich kommen neue arbeitslose Männer in der Kleinstadt Williston in North Dakota an und möchten bei der lokalen Ölfirma Arbeit finden. Sie stammen aus dem ganzen Land, haben vielfach ihr letztes Geld für die Reise zusammengekratzt, um in der Fremde Teil eines florierenden Industriezweigs zu werden. Willinston ist auf die Massen […]

„Welcome to New York“ („Willkommen in New York“) von Abel Ferrara

Ruinierte Karriere Jacques Devereaux ist Direktor des Internationalen Währungsfonds in Washington D.C. Der französische Lebemann umgibt sich mit schönen Frauen, die seinen scheinbar übersteigerten Durst nach Sex stillen sollen. Selbst in seinem Büroalltag stehen Prostituierte, als Geschäftsfrauen gekleidet, jederzeit zu seiner Verfügung. Devereauxs Umgang mit den Frauen ist direkt, er redet nicht lange um den […]

Joanna Arnow über ihre Doku „I hate myself :)“

Die New Yorker Regisseurin Joanna Arnow feiert auf dem diesjährigen Unknown Pleasures Filmfestival mit ihrem Debütfilm "I hate myself : )" internationale Premiere. Schonungslos ehrlich dokumentiert sie in ihrem Film ihre Beziehung zu ihrem Freund James Kepple. Wir sprachen mit ihr über Sex-Szenen, Beziehungen und Selbstfindung.

Unknown Pleasures 2014 im Babylon Mitte

Unknown Pleasures hat sich zu einem ernst zu nehmenden Festival gemausert. Gaben in den ersten Jahren vor allem US-Indies den Ton an, die es sonst nie über den Atlantik geschafft hätten, zeigte das Festival in den letzten Ausgaben zunehmend größere Produktionen wie Tarantinos "Django Unchained" und "Zero Dark Thirty" von Kathryn Bigelow.

Filmkritiken: Unknown Pleasures 2013

Es wurde lackiert. Die Mythen, die Erzählungen, die gegenseitige Versicherung als Filmnation Nummer eins. Die fünfte Ausgabe des "Unknown Pleasures" legt im Vergleich zum Vorgängerjahr nochmal eine Schippe drauf. Die buchstäbliche Erschütterung der Vereinigten Staaten durch die Anschläge von Nine-Eleven mündet elf Jahre später in dem Gender-Krimi "Thirty Dark Zero".

Interview mit Unkown Pleasures-Leiter Hannes Brühwiler

Das Unknown Pleasures ist ein kleines, aber feines Festival, das sich ganz dem amerikanischen Independentfilm verschrieben hat. Noch bis zum 16. Januar steht das Babylon Kino in Berlin Mitte also unter US-Besatzung. Im Interview stand uns der Festivalleiter Hannes Brühwiler Rede und Antwort.

5. Unknown Pleasures im Babylon Mitte

Es gibt in der hiesigen Berichterstattung über den amerikanischen Independent-Film nur eine goldene Regel: Liegt gerade keine Pressemitteilung über einen neuen Tarantino oder Gus van Sant-Streifen im Postfach, gilt das Genre als tot. Wird dann das Debüt irgendeines Filmemachers gesichtet, der nicht dem alten Klischee des Sprüche klopfenden, Sympathie hebenden Auftragskillers oder des dürren, unsicheren […]