Festivalberichte

Ihr sucht Ankündigungen und Festivalberichte zu und über Berliner/ Brandenburger Festivals? Dann seid ihr hier richtig.

Festivalbericht Afrikamera 2011

Das diesjährige Afrikamera zeigte eine Werkschau an überwiegend aktuellen afrikanischen Produktionen. Sehr junge Filme, die den Eindruck vermittelten, dass sich Filmemacher des Kontinents mit ihren Arbeiten nicht wirklich jenseits von Gegenwart und Zukunft bewegen. Die Reflexion der afrikanischen Gesellschaften im 21. Jahrhundert gelang dem ein oder anderem Film vortrefflich.

Festivalbericht zum 60. Internationalen Filmfest Mannheim-Heidelberg

Gerade mal ein Jahr jünger als die Berlinale, die im letzten Jahr ihren 60. Geburtstag feierte, ist das Internationale Filmfest von Mannheim und Heidelberg, das diese Marke in diesem Jahr begeht. Das Wort alt, von dem sich altern ableiten ließe, vermeidet Festivalleiter Dr. Michael Kötz, der eben jenes Amt schon zum immerhin zwanzigsten Mal bekleidet, in seinem Vorwort im Festivalkatalog.

Festivalbericht 27. Interfilm Kurzfilmfestival

Einen kleinen Seitenhieb auf die durchaus problematische Förderung von Filmfestivals in der sich ansonsten seiner kulturellen Vielfalt brüstenden Hauptstadtpolitik konnte sich Festivalleiter Heinz Hermanns bei der Eröffnung des 27. Interfilm Kurzfilmfestivals nicht verkneifen. "Das Medienboard Berlin-Brandenburg ist zwar einer der Hauptförderer, aber wir werden dennoch nicht hauptsächlich gefördert".

Festivalbericht Alfilm 2011

"Um die Wahrheit zu zeigen, müssen wir tricksen", so der junge ägyptische Filmemacher Sherif El Bendary über die Entstehung seines Kurzfilms "Curfew". Es ist einer von 10 Kurzfilmen, die kurz nach dem Fall von Mubarak gedreht wurden und zusammengefasst als "18 Days" (2001) das 3. Alfilm Festival eröffnet haben.

Festivalbericht Globale 2011

In einer nach dem kapitalistischen Prinzip organisierten Wirtschaft ist die Existenzsicherung der Arbeitnehmer strukturell mit dem Modus der Lohnarbeit verknüpft. Das heißt, in der Regel sind Arbeitnehmer gehalten, ihre Arbeitskraft auf einem eigens dafür vorgesehen Markt, dem Arbeitsmarkt, zu verkaufen, um über den Weg des Tausches, Arbeitskraft gegen Lohn, ihre Existenz sicherzustellen.

Festivalbericht: 21. Filmfestival Cottbus

Cottbus, eine auf den ersten Blick etwas unscheinbare Stadt an der polnischen Grenze, ist nachts ziemlich dunkel. Es gibt kaum Straßenbeleuchtung. Dennoch ist der blaue Filmstreifen, der sich für die kommenden Tage durch die Innenstadt schlängeln wird, auch in der Dämmerung gut erkennbar.

Festivalbericht: Asian Film Festival 2011

Das Haus der Kulturen der Welt ist ein merkwürdiger Ort. Es gibt sich kaum Mühe, seine Erstnutzung als Kongresshalle zu verbergen. Jedem Kubikzentimeter ist es anzumerken, dass sich hier ein Architekt mal richtig austoben durfte. Entstanden ist das Gebäude im Jahre 1957 als amerikanischer Beitrag der Bauausstellung "Interbau" und es sollte die Freiheit des Gedankenaustausches verkörpern.

Festivalbericht Pornfilmfestival 2011

"Sonst war Samstag immer der publikumsstärkste Tag. Dieses Jahr hat bereits der Donnerstag die Zahlen überstiegen", verkündet Claus Matthes, hektisch, überrascht und raucht schnell noch eine Gauloises ohne Filter. Am Sonntagabend dann die Gewissheit: Das Pornfilmfestival 2011 hat alle Besucherrekorde der vergangenen Jahre gebrochen.

Festivalbericht: Filmfest Eberswalde 2011

Schafe, die in Herden ihre Wege ziehen, ironisch gebrochen mit urban konnotierten Schlagworten, wie Rush Hour, Schnellimbiss oder Umweltzone, machen sich am Ende des Eberswalde-Festivaltrailers auf "nach Hause". Des Pudels Kern, die Provinziale, ist erreicht. Zwischen dem 1. und dem 8. Oktober 2011, rückte das Festival die Belange der Provinz in den Vordergrund.

Das war das Baltic Filmfestival 2011

Seit sieben Jahren hat das Baltische Filmfestival nun seinen Platz im Kino Babylon. Dieses Mal fand es zwischen dem 24. und 29. September statt. Sorgfältig ausgewählt und von Festivalorganisatorin Gudrun Matilde Holz präsentiert, wurden die neuesten lettischen und estnischen Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme gezeigt.

Festivalbericht: Going Underground

Ein Mann im grauen Dreiteiler sitzt konzentriert über seiner Ausgabe der FAZ. Neben ihm steht sein Koffer, der durch die Fahrbewegungen leicht hin- und hergeschaukelt wird. Währenddessen strahlt das Berliner Fenster die 9. Ausgabe seines Going Underground-Festivals aus, das diesmal gleichzeitig in Berlin und Seoul stattfindet.

Down Under Berlin: Ein Auftakt nach Maß

Das Filmfestival Down Under Berlin hat seinen Auftakt gefeiert und dabei Perspektiven der indigenen Völker Australiens aufgezeigt, die in Europa oft nur als Randthemen verhandelt werden. Facettenreich waren die verschiedenen Filmgenres, mal verklärt-romantisch, mal fantastisch und selbst Splattereinlagen bot die Auswahl der ersten Festivalausgabe. Themen und Inhalte reihten sich nicht stringent in ein Muster. Schön so, denn die Abwechslung vermied Tristesse und forderte dennoch die volle Aufmerksamkeit der Zuschauer ein.

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