Filmkritik

THE SUNLIT NIGHT von David Wnendt

Eine romantische Komödie, die von New York ins norwegische Hinterland führt, und eine junge Künstlerin zur Hauptfigur hat. Frisch getrennt, sucht sie Abstand von zu Hause und Inspiration für ihre Arbeit. Doch da ist dieser grummelige Norweger, dem sie helfen muss, eine Scheune in verschiedenen Gelbtönen zu streichen.

DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT von Mohammad Rasoulof

In vier Episoden erzählt DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT von Schuld, Moral und individueller Verantwortung. Eigene Erfahrungen und Geschichten sind es, die der seit 2017 im Iran erneut festgehaltene Regisseur in seinem heimlich und an der Zensur vorbei gedrehten Film verarbeitet.

CENSOR von Prano Bailey-Bond

Die walisische Regisseurin Prano Bailey-Bond bezieht sich in ihrem Spielfilmdebüt CENSOR auf die berüchtigte Ära der sogenannten "Video Nasties" und nimmt damit die moralische Panik der damaligen Zeit aufs Korn.

MATTHIAS & MAXIME von Xavier Dolan

Wie scharf ist die Trennlinie zwischen freundschaftlicher Vertrautheit und amouröser Intimität? Xavier Dolans MATTHIAS & MAXIME erzählt von aufkeimenden, unerwarteten Gefühlen.

GLÜCK von Henrika Kull

Von den Glücksgefühlen und der Liebe zweier Frauen, die beide in einem Berliner Bordell arbeiten, handelt der zweite Spielfilm der deutschen Regisseurin und Drehbuchautorin Henrika Kull.

DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN von Nadine Heinze und Marc Dietschreit

In DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN nimmt das Regieduo Nadine Heinze und Marc Dietschreit das wichtige Thema der häuslichen Pflege und Rundumbetreuung, die häufig Pflegekräfte aus Osteuropa übernehmen, auf tragikomische Weise in den Blick.

71. Berlinale: JESUS EGON CHRISTUS von David Vajda und Saša Vajda

David und Saša Vajdas Drama JESUS EGON CHRISTUS, das auf der 71. Berlinale in der Perspektive Deutsches Kino läuft, kombiniert fiktionale und dokumentarische Formen. Dabei sticht der Hybridfilm durch feinfühlige Charakterdarstellungen heraus, die auf stereotype Zuschreibungen verzichten.

In den Kinos: DAS MÄDCHEN UND DIE SPINNE von Ramon Zürcher und Silvan Zürcher – Preis für Beste Regie

Abgründe sind da an der Oberfläche für Lisa und Mara. Auf den Tisch gelegt werden sie jedoch nicht. Die Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher kreieren mit DAS MÄDCHEN UND DIE SPINNE den tragischkomischen zweiten Teil einer Trilogie über menschliches Zusammensein.

71. Berlinale: SOUAD von Ayten Amin

Regisseurin Ayten Amin erzählt mit SOUAD die Geschichte einer jungen Frau, die alltäglich und außergewöhnlich zugleich ist.

UND MORGEN DIE GANZE WELT von Julia von Heinz

Was erzählt UND MORGEN DIE GANZE WELT dann? Dass linke Gewalt gefährlich ist, aber unausweichlich - also Provokation als Diskursangebot? Zumindest den Anschein scheint der UND MORGEN DIE GANZE WELT zu erwecken.

Serienkritik: RAISED BY WOLVES

Mit den exotischen Welten, den unendlichen Weiten ist es in Sci-Fi-Produktionen eher selten weit her. Viel Sci-Fi der neueren Generation hat trotz guter Scripts oder neuestem CGI das Problem des allzu Bekannten. Die Tiefen des Universums sind entweder B-Movie-artig oberflächlich und lehnen sich zu stark an Pionierarbeiten des Genres an. Oder Bubblegum-Effekte überdecken einen Mangel […]

71. Berlinale: FOREST – I SEE YOU EVERYWHERE von Bence Fliegauf

Kaleidoskopartige Kompromisslosigkeit Der ungarische Filmemacher Bence Fliegauf (Gewinner des Goldenen Bären 2012 für JUST THE WIND) eröffnet in FOREST – I SEE YOU EVERYWHERE Einblicke in sieben kammerspielartige Episoden. Eine Jugendliche hält vor ihrem Vater einen Vortrag über den Unfalltod ihrer Mutter. Sie untermalt diesen mit Bildern auf ihrem Tablet. Ein Paar streitet über eine […]

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