Berlinale – Internationale Filmfestspiele Berlin

  • Kurze Filme, kurze Wertung (20.02.2012)

    Ob nun Fiktion, Dokumentation, Animation oder Experimentelles, beim Kurzfilm ist ja bekanntlich alles erlaubt, solange es irgendwie innerhalb von ein paar Minuten Platz findet. Sich kurz zu fassen, ist eben auch eine Kunst. Ob künstlerisch anspruchsvoll oder nicht, darüber schien beispielsweise bei der Vorführung des Musikvideos “ZOUNK!” (Billy Roisz) das Publikum geteilter Meinung zu sein. [...]



  • Die Wundertüte der Berlinale (19.02.2012)

    Was auf der Verpackung steht, muss noch längst nicht drin sein. Diese Volksweisheit lässt sich sicherlich auf viele Überraschungs- und Enttäuschungsfilme gleichermaßen zurückführen, trifft aber auf das Forum als experimentellste und risikofreudigste Sektion der Berlinale im Besonderen zu. Den Beweis dafür lieferten in diesem Zusammenhang auf der einen Seite Vorstellungen, die unerwartet euphorisch beklatscht wurden und auf der anderen solche, bei denen manche Zuschauer im Schutze der Dunkelheit noch vor Filmende heimlich gen Ausgang geirrt sind. Auch wenn das Programmheft schon vorab von allen Filmen gleichermaßen wohlwollend kündete, die Realität sieht dann doch ein bisschen anders aus



  • Die Bären sind erlegt, die Felle verteilt (18.02.2012)

    Die Jury der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin um Präsident Mike Leigh kürte am Abend die Sieger des Festivals. Große Sieger: Paolo & Vittorio Taviani.



  • Bärenlese – Who's hot and who's not (18.02.2012)

    Neun Tage lang hat die Berlinale unseren Rhythmus bestimmt, hat einen strengen Takt vorgegeben, in dem Film auf Film folgte. Wenn heute Abend nun die Goldenen und Silbernen Bären überreicht werden, hat das Warten und damit auch die Berlinale 2012 ein Ende.



  • Filmkritiken der 62. Berlinale (18.02.2012)

    Aktuelle Filmkritiken zu den spannendsten und kontroversesten Filmen der 62. Berlinale auf einen Blick:



  • Warten auf Marianne (18.02.2012)

    “Seid ihr alle gut drauf?!” – die ersten Worte der Teddy Awards 2012, mit denen Jochen Schropp die Nachfolge von Annette Gerlach antritt. Launig energetisch peitscht die Partyansage aus dem grienend weißen Gebiss, Feiermodus an, Schropp besinnt sich offenbar auf die eigene Vergangenheit als Moderator der Loveparade.



  • Kreischalarm am roten Teppich (17.02.2012)

    Shah Rukh Khan, Robert Pattinson, Brangelina! Kreisch, kreisch, doppelkreisch! Die 62. Berlinale neigt sich dem Ende entgegen und hat schon jetzt wieder einmal ihren eigenen Star-Highscore der vergangenen Jahre geknackt. Neben den drei am lautesten herbeigeschrienen Idolen darf sich 2012 somit als das Jahr mit den meisten internationalen Stars rühmen, sowohl auf der Leinwand als auch auf dem roten Teppich.



  • Ein Kubikmeter Schal pro Frau (17.02.2012)

    “There’s always the possibility of a fiasco. But there’s also the possibility of bliss” formulierte Joseph Campbell in seinem Standardwerk “The Hero with a Thousand Faces” über universelle Erfahrungsmuster, die sich in allen Mythologien unseres Planeten nachweisen lassen. Es ist dieser Joseph Campbell der ungewollt enormen Einfluss auf das Kino der letzten 35 Jahre ausübt, denn in den späten 1970en begann mit “Star Wars” und seinem Schöpfer George Lucas, der ein Bewunderer Campbells ist, weniger eine Neuerfindung des Films als eine Neuerfindung des Publikums.



  • "Kein angeklebter Bauch" (16.02.2012)

    In ihrer Dokumentation “Vierzehn” begleitet Regisseurin Cornelia Grünberg vier 14-jährige, schwangere Mädchen. Von der Entscheidung, nicht abzutreiben, über die Geburt und die ersten schlaflosen Nächte bis hin zu den Schulbesuchen mit Baby ist die Kamera dabei. Immer ganz nah dran und doch mit einer erstaunlichen Objektivität zeigt “Vierzehn” die Höhen und Tiefen schonungslos und wertfrei. Auf der Berlinale läuft die Dokumentation in der Sektion Generation außer Konkurrenz.



  • Eine Zwischenbilanz zur Berlinale Halbzeit (15.02.2012)

    Die erste Hälfte der 62. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele zu Berlin ist vorüber, Zeit sich in der Redaktion auszutauschen und das bisher Gesehene Revue passieren zu lassen. Ungewohnte Einstimmigkeit herrschte bei den Beteiligten am gemeinsamen Berlinale-Blog von kino-zeit.de und berliner-filmfestivals.de über die hohe Qualität im 2012er-Wettbewerb, der in den letzten Jahren doch arg gescholten wurde. Zwei Filme stehen in der Gunst besonders weit oben: Der erste Beitrag aus der Schweiz seit einer gefühlten Ewigkeit: “L’ enfant d’en haut” (“Sister”) von Ursula Meier und Christian Petzolds “Barbara”.



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