Filmkritik

BAD TALES (FAVOLACCE) von Damiano und Fabiano D’Innocenzo

Für FAVOLACCE (BAD TALES) erhielten die 1988 geborenen Brüder Damiano und Fabiano D'Innocenzo bei der 70. Berlinale den Silbernen Bären für das Beste Drehbuch.

8. BerIin Italian Film Festival: PREDATORI von Pietro Castellitto

Das Leben, ein Scheitern Nicht mal eine Bombe kriegt er akkurat gezündet. Als Federico als Einziger seiner Studiengruppe nicht mit zur Exhumierung Nietzsches fahren darf, schreitet er zum für ihn einzig möglichen Akt und sprengt Nietzsches Grab in die Luft.

Around The World in 14 Films: THE SOUVENIR: PART II von Joanna Hogg

Bereits 2019 hatte die britische Regisseurin Joanna Hogg im Abspann von THE SOUVENIR angekündigt, dass eine Fortsetzung folgen würde. Im ersten Teil war die junge Filmstudentin Julie (Honor Swinton Byrne) in einer Beziehung mit einem deutlich älteren Mann namens Anthony (Tom Burke), der ein tragisches Doppelleben führte.

NEU im KINO: VATER (OT: OTAC; IT: FATHER von Srdan Golubović

Bei der 70. Berlinale sicherte sich das Drama von Srdan Golubović den Panorama-Publikumspreis. Goran Bogdan, sein Hauptdarsteller, brilliert als einfacher Arbeiter, der still aufbegehrt und stoisch aber bestimmt seinen (langen) Weg geht. Mit einem fein nuancierten Spiel, lässt er seinen Nikola fast stoisch dessen Schicksal ertragen, ohne die Hoffnung aufzugeben.

BEING THUNDER von Stéphanie Lamorré

Stéphanie Lamorré hat einen sehr intelligenten und berührenden Film geschaffen, der die Zuschauer:innen behutsam auf eine Reise mitnimmt und viele aktuelle gesellschaftliche Diskurse anhand von Sherentés Leben thematisiert.

NEU im KINO: WALCHENSEE FOREVER von Janna Ji Wonders

Filmische Reise durch ein Jahrhundert Familiengeschichte Zu Beginn des Films spricht ein kleines Mädchen frei heraus in die Kamera. Johanna erzählt, sie sei eine Fee und komme aus Walchensee. Am meisten Angst habe sie vor der Dunkelheit und dem Wald...

transmediale 2021-2022: FORENSICKNESS von Chloé Galibert Laîné

FORENSICKNESS ist ein filmischer, essayistisch gehaltener Dialog mit einem weiteren Essayfilm: Chris Kennedys 16mm-Stummfilm WATCHING THE DETECTIVES (2017) über den Anschlag auf den Boston-Marathon 2013,.

4. Human Rights Film Festival Berlin: GHOSTS OF AFGHANISTAN von Graeme Smith

GHOSTS OF AFGHANISTAN ist die Geschichte eines konservativen Erwachsens und einer schleichenden Ernüchterung über den 20 Jahre währenden Krieg gegen den Terror aus der Sicht eines zumindest anfangs Überzeugten.

IM KINO: HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE von Maria Speth

Maria Speth zeichnet mit HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE nicht nur ein empathisches, warmherziges Porträt eines grundsympathischen Lehrers und seiner Schüler:innen, die gemeinsam die Held:innen dieses Films bilden. Speth zeigt auch auf eindrucksvolle Weise, wie Integration – nicht nur in der Schule – funktionieren kann.

IM KINO: NOTES OF BERLIN von Mariejosephin Schneider

Wer Berlin liebt, kennt den Blog notesofberlin.com, auf dem Gründer Joab Nist seit 2010 allerlei kuriose und skurrile Zettelbotschaften aus der Hauptstadt versammelt.

THE SUNLIT NIGHT von David Wnendt

Eine romantische Komödie, die von New York ins norwegische Hinterland führt, und eine junge Künstlerin zur Hauptfigur hat. Frisch getrennt, sucht sie Abstand von zu Hause und Inspiration für ihre Arbeit. Doch da ist dieser grummelige Norweger, dem sie helfen muss, eine Scheune in verschiedenen Gelbtönen zu streichen.

DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT von Mohammad Rasoulof

In vier Episoden erzählt DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT von Schuld, Moral und individueller Verantwortung. Eigene Erfahrungen und Geschichten sind es, die der seit 2017 im Iran erneut festgehaltene Regisseur in seinem heimlich und an der Zensur vorbei gedrehten Film verarbeitet.

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